hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen, wo Hase und Fuchs sich Gute Nacht sagen und die Bürgersteige einfach hochgeklappt bleiben...wohnen meine Eltern.
Wegen den Tageskindern, dem Arbeiten und Lernen war ich vor einem Jahr das letzte mal hier. (Also meine Eltern waren paar mal in Berlin 2010- ist nicht so, dass wir uns gar nicht gesehen hätten).
Und als wir jedenfalls so krank in Berlin rumsaßen- in unserer Miniwohnung- da dachten wir uns, dass wir einfach schnell das Auto von Freunden leihen und alles reinwerfen und hierher zur Kur fahren.
Das Kind ist nun auch krank. Richtig hoch Fieber hat sie. (Dieser Virus ist wirklich fies). Also sind wir einfach Abends losgefahren und sie hat die ganze Fahrt gepennt.
Nun sind wir hier.
Zwar kann ich keine alten Freunde treffen - weil wir so Virsurverseucht sind- aber dafür reicht es dem Hund einfach die Kellertür zu öffnen, man kann vor dem Kamin sitzen, vielleicht fahren wir morgen mal zu den Salinen und laufen da ein bisschen rum und atmen mal tief ein. Einfach halt mal gar nichts tun. Niemand treffen, nur Familienzeit mit dem Kind und gesund werden.
Bei mir kommen noch 1-2 Zahnarzttermine hinzu- hier ist nämlich der Zahnarzt der der Tollste und Beste ist.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Sonntag, 23. Januar 2011
Klausur ade-
Gestern Abend hatte ich über 40C Fieber und der nette Mann vom ärztlichen Bereitschaftsdienst den wir dann eingeladen haben, hat mir ein Antibiotikum verschrieben. Eine Bronchitis ist es- hat er gesagt. Und es dauert noch eine Woche bis ich wieder gesund bin.
Ich erinnere mich nicht, wann ich zum letzten mal Antibiotikum genommen habe. Ich glaube, da habe ich noch zu Hause gelebt. Also vor über zehn Jahren? Ich habe es jedenfalls sehr dankbar und ohne jegliche Bedenken eingeworfen. "Mach ihn platt, den schrecklichen Husten und das fiese hohe Fieber!"
Das Kind quält sich nachts auch mit Husten und Fieber rum, ich denke, wenn R. sich bis morgen auf den Beinen hält, wird er mit ihr auch mal unserem Kinderarzt einen Besuch abstatten.
Somit ist also der Klausurtermin am Dienstag als gestorben erklärt.
Mittlerweile macht es mir gar nichts mehr aus.
Ich will einfach nur wieder gesund sein.
Ich erinnere mich nicht, wann ich zum letzten mal Antibiotikum genommen habe. Ich glaube, da habe ich noch zu Hause gelebt. Also vor über zehn Jahren? Ich habe es jedenfalls sehr dankbar und ohne jegliche Bedenken eingeworfen. "Mach ihn platt, den schrecklichen Husten und das fiese hohe Fieber!"
Das Kind quält sich nachts auch mit Husten und Fieber rum, ich denke, wenn R. sich bis morgen auf den Beinen hält, wird er mit ihr auch mal unserem Kinderarzt einen Besuch abstatten.
Somit ist also der Klausurtermin am Dienstag als gestorben erklärt.
Mittlerweile macht es mir gar nichts mehr aus.
Ich will einfach nur wieder gesund sein.
Freitag, 21. Januar 2011
fünf Gänge langsamer schalten und im ersten Gang langsam vor sich hin kullern
ich bin krank. So richtig fies. Seit Mittwoch habe ich hohes Fieber und schauderhaften Husten. Das Kind hat diesen Husten auch und seit heute auch Fieber- aber noch scheint es sie nicht sonderlich zu stören. Sie hat isst nur nichts- genau wie ich übrigens.
Es ist alles etwas doof, weil ich am Dienstag- also in 3,5 Tagen in einem netten Raum der FU sitzen wollte und meine Klausur über Konzepte der Antirassistischen Jugendarbeit schreiben wollte. Ich bin auch eigentlich mit dem Lernen gut im Zeitlimit gewesen...nur langsam wird es knapper und knapper und von Lernen kann irgendwie keine Rede sein. Nach 5 Zeilen tuen meine Augen weh und mein Gehirn arbeitet auch irgendwie nicht so wirklich mit. Schon diesen Text schreibe ich gerade in der dritten Etappe.
Heute war ich beim Arzt und die hat mir keine großen Hoffnungen gemacht und mir eine Krankschreibung bis zum 28.01 in die Hand gedrückt.
Noch habe ich mein Klausurvorhaben nicht ganz aufgegeben, lerne hier und da die drei möglichen Zeilen. Ich will am Montag entscheiden, ob ich die Klausur losschicke.
Ätzend!
Es ist alles etwas doof, weil ich am Dienstag- also in 3,5 Tagen in einem netten Raum der FU sitzen wollte und meine Klausur über Konzepte der Antirassistischen Jugendarbeit schreiben wollte. Ich bin auch eigentlich mit dem Lernen gut im Zeitlimit gewesen...nur langsam wird es knapper und knapper und von Lernen kann irgendwie keine Rede sein. Nach 5 Zeilen tuen meine Augen weh und mein Gehirn arbeitet auch irgendwie nicht so wirklich mit. Schon diesen Text schreibe ich gerade in der dritten Etappe.
Heute war ich beim Arzt und die hat mir keine großen Hoffnungen gemacht und mir eine Krankschreibung bis zum 28.01 in die Hand gedrückt.
Noch habe ich mein Klausurvorhaben nicht ganz aufgegeben, lerne hier und da die drei möglichen Zeilen. Ich will am Montag entscheiden, ob ich die Klausur losschicke.
Ätzend!
Dienstag, 18. Januar 2011
man kennt mich
voller Stolz darf ich verkünden, dass ich so fleißig gelernt habe in der Bibliothek, dass man mich beim NACHNamen kennt. Man kann ihn in der Bibliothek aussprechen und schreiben. Und das ist schon der absolute Wahnsinn kann ich denjenigen versichern, die nicht wissen wie ich mit Nachnamen heiße.
Immer immer muss ich ihn Buchstabieren und er wird zu 99%Prozent falsch ausgesprochen. Ich würde ja R. heiraten um einen gewöhnlichen Allerweltsnamen zu bekommen- wobei R. jetzt auch nicht mit einem wunderschönen Nachnamen gesegnet ist...aber zumindest mit einem gewöhnlichen. Allerdings sind in seinem Nachnamen so viele R.s (in seinem Vornamen ja nun leider auch)- und ich sage nicht so gerne "R". Ich kann es auch nicht gut.
Er wird übrigens immer nur gefragt: "ist das der Nachname oder der Vorname?"....aber dieses Problem hätte ich ja glücklicherweise nicht.
Als das Kind in meinem Bauch wohnte stritten R. und ich uns darum, welchen Nachnamen sie bekommen sollte. Ich wollte dass sie so heißt wie er. Er wollte, dass sie so heißt wie ich.
Wir haben dann im Geburtshaus eine Münze geworfen. Ich habe gewonnen und nun heißt sie wie er...also nur mit Nachnamen.
Wie gesagt sage ich nicht gerne "R".
Ich war 5,5 Jahre alt als wir nach Deutschland zogen und deutsch zu lernen fiel mir leicht. Nur das "R" wollte nicht so recht.
Meistens werde ich gefragt, ob ich aus Bayern stamme. *räusper* NEIN!
Ich versuche es also nicht so zu rollen und heraus kommt ein seltsamer Laut- den irgendwie niemand versteht.
Die meisten Probleme mit meiner Aussprache haben Bäckereiverkäuferinnen. Echt- egal bei welchem Bäcker ich bisher war, immer hatte ich am Ende zwei Brötchen in der Tüte und nicht drei. Besonders zu der Zeit, als ich in einer 3er WG gewohnt habe, war es ziemlich lästig.
Ich habe mir verschiedenste Strategien ausgedacht um an das dritte Brötchen zu kommen.
Strategie I:
-Ich zeige es mit den Fingern und versuche es sehr langsam und deutlich auszusprechen. Das ist mühsam, dämlich und führt auch nicht immer zum Erfolg.
Strategie II:
-"Ich hätte gerne zwei Brötchen.....ah- packen sie mir noch eins ein".
Einmal klingelte in unserer WG das Telefon und eine Freundin meiner Mitbewohnerin war dran.
"Nein, sie ist nicht da. Soll sie dich zurückrufen?" fragte ich sehr nett.
"Was soll sie?"
Ich: "dich zurückrufen?"
"was, zurückschufen?"
Ich meine, jetzt ernsthaft. Selbst wenn ich gesagt hätte: "Nein, sie ist nicht da. Soll sie dich zurückschlumpfen?" hätte das doch ein halbwegs mitdenkender Mensch verstehen müssen.
Na ja, Freunde behaupten übrigens, dass man mich hervorragend versteht. Ich weiß auch nicht. Ich kaufe jetzt immer 5 Brötchen, weil hier in Berlin muss man ja noch zu allem Übel "Schrippen" sagen, und das Wort ist ähnlich unaussprechlich, wie der Nachname von R.
Immer immer muss ich ihn Buchstabieren und er wird zu 99%Prozent falsch ausgesprochen. Ich würde ja R. heiraten um einen gewöhnlichen Allerweltsnamen zu bekommen- wobei R. jetzt auch nicht mit einem wunderschönen Nachnamen gesegnet ist...aber zumindest mit einem gewöhnlichen. Allerdings sind in seinem Nachnamen so viele R.s (in seinem Vornamen ja nun leider auch)- und ich sage nicht so gerne "R". Ich kann es auch nicht gut.
Er wird übrigens immer nur gefragt: "ist das der Nachname oder der Vorname?"....aber dieses Problem hätte ich ja glücklicherweise nicht.
Als das Kind in meinem Bauch wohnte stritten R. und ich uns darum, welchen Nachnamen sie bekommen sollte. Ich wollte dass sie so heißt wie er. Er wollte, dass sie so heißt wie ich.
Wir haben dann im Geburtshaus eine Münze geworfen. Ich habe gewonnen und nun heißt sie wie er...also nur mit Nachnamen.
Wie gesagt sage ich nicht gerne "R".
Ich war 5,5 Jahre alt als wir nach Deutschland zogen und deutsch zu lernen fiel mir leicht. Nur das "R" wollte nicht so recht.
Meistens werde ich gefragt, ob ich aus Bayern stamme. *räusper* NEIN!
Ich versuche es also nicht so zu rollen und heraus kommt ein seltsamer Laut- den irgendwie niemand versteht.
Die meisten Probleme mit meiner Aussprache haben Bäckereiverkäuferinnen. Echt- egal bei welchem Bäcker ich bisher war, immer hatte ich am Ende zwei Brötchen in der Tüte und nicht drei. Besonders zu der Zeit, als ich in einer 3er WG gewohnt habe, war es ziemlich lästig.
Ich habe mir verschiedenste Strategien ausgedacht um an das dritte Brötchen zu kommen.
Strategie I:
-Ich zeige es mit den Fingern und versuche es sehr langsam und deutlich auszusprechen. Das ist mühsam, dämlich und führt auch nicht immer zum Erfolg.
Strategie II:
-"Ich hätte gerne zwei Brötchen.....ah- packen sie mir noch eins ein".
Einmal klingelte in unserer WG das Telefon und eine Freundin meiner Mitbewohnerin war dran.
"Nein, sie ist nicht da. Soll sie dich zurückrufen?" fragte ich sehr nett.
"Was soll sie?"
Ich: "dich zurückrufen?"
"was, zurückschufen?"
Ich meine, jetzt ernsthaft. Selbst wenn ich gesagt hätte: "Nein, sie ist nicht da. Soll sie dich zurückschlumpfen?" hätte das doch ein halbwegs mitdenkender Mensch verstehen müssen.
Na ja, Freunde behaupten übrigens, dass man mich hervorragend versteht. Ich weiß auch nicht. Ich kaufe jetzt immer 5 Brötchen, weil hier in Berlin muss man ja noch zu allem Übel "Schrippen" sagen, und das Wort ist ähnlich unaussprechlich, wie der Nachname von R.
Freitag, 14. Januar 2011
Seit ich lerne...
bin ich viel müder als vorher.
Was wirklich seltsam ist, weil ich eigentlich finde, dass so ein Tag mit mindestens 2 Kindern, die einen den gesamten Tag lang beschäftigen und die man ab und an auch mal beide in den 4 Stock tragen muss schon um einiges ermüdende sein müsste als den ganzen Tag in der Bibliothek in völliger Ruhe rumsitzen und ein bisschen was zu schreiben und ein bisschen was zu lesen und zwischendurch eine gemütliche Pause zu machen.
Und trotzdem passiert es nun immer öfter, dass ich einfach um 19Uhr beim ins Bett bringen des Kindes einschlafe. (So im übrigen auch an Silvester- aufgewacht bin ich einfach am nächsten morgen).
Und das wäre echt auch nicht so übel, weil ich das Gefühl 12 Stunden am Stück geschlafen zu haben schon seit Ewigkeiten nicht mehr hatte und es ein wirklich Gutes ist...nur bei den letzten beiden malen ist mir ein Missgeschick passiert. So auch eben.
Ich schlafe also ein............. und dann wache ich nach drei Stunden ziemlich ausgeschlafen wieder auf. So ausgeschlafen, dass in den nächsten vier Stunden an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Ein Mittagsschlaf sozusagen.
Ist doch blöd- dann bin ich morgen früh um sieben, wenn das Kind fröhlich ruft: "Raus aus den Federn!" überhaupt ziemlich müde.
______________
Wir haben eigentlich seit Ewigkeiten einen Kitaplatz für das Kind und schieben den Kitaeintritt immer wieder weiter hinaus.
Nun haben wir beide das Gefühl bekommen, dass wir vielleicht einfach nicht mit dem Kitaplatz zufrieden sind (obwohl die Kita echt nicht die schlechteste ist und auch noch nicht völlig aus dem Rennen)- das war damals auch die einzige die wir uns angeschaut haben.
Jedenfalls vergleichen wir jetzt ein bisschen.
Ich fände es am tollsten wenn wir einen "unerzogenen" finden würden. Ich habe sogar einen gefunden, bei dem das so ähnlich im Konzept steht- aber der ist bisschen zu weit weg.
Habt jemand einen Tipp?
Auf keinen Fall soll es Waldorf sein. Rudolph Steiner finde ich sehr unmöglich.
Montessori fände ich noch einen guten Kompromiss.
Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass es wirklich schnuppe ist, was im Konzept steht...die Erzieher und Erzieherinnen müssen toll sein.
Was wirklich seltsam ist, weil ich eigentlich finde, dass so ein Tag mit mindestens 2 Kindern, die einen den gesamten Tag lang beschäftigen und die man ab und an auch mal beide in den 4 Stock tragen muss schon um einiges ermüdende sein müsste als den ganzen Tag in der Bibliothek in völliger Ruhe rumsitzen und ein bisschen was zu schreiben und ein bisschen was zu lesen und zwischendurch eine gemütliche Pause zu machen.
Und trotzdem passiert es nun immer öfter, dass ich einfach um 19Uhr beim ins Bett bringen des Kindes einschlafe. (So im übrigen auch an Silvester- aufgewacht bin ich einfach am nächsten morgen).
Und das wäre echt auch nicht so übel, weil ich das Gefühl 12 Stunden am Stück geschlafen zu haben schon seit Ewigkeiten nicht mehr hatte und es ein wirklich Gutes ist...nur bei den letzten beiden malen ist mir ein Missgeschick passiert. So auch eben.
Ich schlafe also ein............. und dann wache ich nach drei Stunden ziemlich ausgeschlafen wieder auf. So ausgeschlafen, dass in den nächsten vier Stunden an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Ein Mittagsschlaf sozusagen.
Ist doch blöd- dann bin ich morgen früh um sieben, wenn das Kind fröhlich ruft: "Raus aus den Federn!" überhaupt ziemlich müde.
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Wir haben eigentlich seit Ewigkeiten einen Kitaplatz für das Kind und schieben den Kitaeintritt immer wieder weiter hinaus.
Nun haben wir beide das Gefühl bekommen, dass wir vielleicht einfach nicht mit dem Kitaplatz zufrieden sind (obwohl die Kita echt nicht die schlechteste ist und auch noch nicht völlig aus dem Rennen)- das war damals auch die einzige die wir uns angeschaut haben.
Jedenfalls vergleichen wir jetzt ein bisschen.
Ich fände es am tollsten wenn wir einen "unerzogenen" finden würden. Ich habe sogar einen gefunden, bei dem das so ähnlich im Konzept steht- aber der ist bisschen zu weit weg.
Habt jemand einen Tipp?
Auf keinen Fall soll es Waldorf sein. Rudolph Steiner finde ich sehr unmöglich.
Montessori fände ich noch einen guten Kompromiss.
Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass es wirklich schnuppe ist, was im Konzept steht...die Erzieher und Erzieherinnen müssen toll sein.
Mittwoch, 12. Januar 2011
12 von 12 im Januar
Die Idee 12 Bilder über den Tag verteilt zu fotografieren ist bei anderen total zauberhaft und bei mir gerade ziemlich Bibliotheklastig.
Ich stehe gegen 7.30Uhr mit dem Kind auf. Jeden zweiten Tag im Wechsel mit R. Das Kind ist sofort gelaunt. Entweder ganz furchtbar schlecht oder ganz verrückt gut. Ich bin noch gar nichts, bevor ich den ersten Kaffee getrunken habe.
Ich mache also Kaffee und dann trinke ich ihn während ich "mit ohne" Stimme und unter ständigen Gähnen dem Kind Bücher vorlese.
Dann irgendwann wecken wir R. und ich gehe Duschen und ziehe mich an und dann gehen das Kind, der Hund und R. spazieren und ich in die Bibliothek zum Lernen. Manchmal kommt noch der kleine Bruder auf Zeit kurz vorher vorbei, meistens treffen sie ihn aber bei der Morgenrunde und bringen ihn dann mit....aber da bin ich ja schon in der Bib.
Ich sitze da also und lerne, schlimmstenfalls surfe ich. Zur Zeit machen die Pausen Spaß, weil eine Freundin von mir auch noch ihre allerletzte Hausarbeit dort schreibt. Manchmal machen wir gleich zu Beginn eine Pause- weil die Pausen sind am Schönsten.
Irgendwann im Lauf des Spätnachmittags komme ich nach Hause. Wir hängen rum, lesen viel, gehen nochmal um den Block, Toben. Dann essen wir zusammen und das Kind schaut Sandmännchen und stürmt dannach ins Bad um Zähne zu putzen.
Ich bringe Sie ins Bett und abends hänge ich entweder im Netz rum, manchmal lerne ich noch weiter, selten lese ich mal einfach so ein tolles Buch. Irgendwie macht das das Germanistikstudium....dass man kaum mehr zum Lesen von guten Büchern kommt.
Irgendwann um Mitternacht gehe ich ins Bett.
R. hat mit den Kindern viel tollere Tage, sie sind viel draußen und zu Hause malen sie, Toben ganz wild.... na ja, dauert ja nicht mehr so lange, dann sind meine Tage auch etwas Bunter. Und wenn es Abends länger hell wird, dann kann man auch noch um 21Uhr auf dem Spielplatz rumhängen- das haben wir letztes Jahr oft gemacht.
Na ja...lange Rede kurzer Sinn...ich zeige mal einfach so 12 Bilder der letzten Tage...und nicht die Bibliothek
EISBLUMEN!!!!
An dem Fenster der Häuschens in unserem Wäldchen. Toll, oder? ich habe ehrlich gesagt vorher noch nie Eisblumen gesehen...außer in Bilderbüchern.
Das Kind war mit R. im Aquarium...und hat die Zeit genutzt um mal ausgiebig zu planschen. Wie gerade jeden Tag an der Spüle in der Küche. Im Aquarium ist ein Streichelbecken...die Fische wollte sie allerdings um keinen Preis anfassen.

Die absoluten wahnsinns Cupcakes die meine tolle Schwester mir einen Abend vor der Prüfung geschenkt und selbstgemacht hat. Die haben nämlich übersinnliche Kräfte die auf jeden Fall eine 1 vor dem Komma zaubern. Haben super lecker geschmeckt und sehr gut gewirkt....und sahen dabei noch umwerfend aus.
Minimalistisches Kindermittagessen. Das Kind mag echt gerne Gemüse und ist da beinah alles...aber eigentlich nur in diesem Zustand. Unter z.B. eine Tomatensoße gemischt mag sie es nicht. Umso besser.
Sonniges Wochenende...echt schön so eine Stimmung in der Wohnung. Da lohnt sich der mehrmalige Aufstieg in den 4. Stock jeden Tag.
"Ich will Wackelpudding- wie der Findus grüne Erbsen" sprach das Kind.
Hier zeigt eine Freundin ihren Kindern und unserem Kind wie die Yogakrähe geht. Wir haben sehr gelacht.
Kinderkunstwerke zum Trocknen. Ihr seht auf dem Bild auch unsere Balkonleichen in den Blumentöpfen. Ich mag das aber eigentlich gerne. Ist so herbstlich ;-)
Mutterliebe zum Abendessen. Ich wollte mal bisschen was Bauen...das Kind war erfreut - und kein bisschen verwundert.
Mal wieder malen.
Das war der letzte Typ unsere Weihnachtsclique. Er hat noch eine geraucht und verschwand dann mit seinen Kollegen im Weihnachtskarton.
Weitere 12 von 12 findet ihr wie immer hier.
_____________
Möchte jemand von Euch vielleicht seine Nähmaschine verkaufen?
Ich bin mal wieder auf der Suche.
Ich stehe gegen 7.30Uhr mit dem Kind auf. Jeden zweiten Tag im Wechsel mit R. Das Kind ist sofort gelaunt. Entweder ganz furchtbar schlecht oder ganz verrückt gut. Ich bin noch gar nichts, bevor ich den ersten Kaffee getrunken habe.
Ich mache also Kaffee und dann trinke ich ihn während ich "mit ohne" Stimme und unter ständigen Gähnen dem Kind Bücher vorlese.
Dann irgendwann wecken wir R. und ich gehe Duschen und ziehe mich an und dann gehen das Kind, der Hund und R. spazieren und ich in die Bibliothek zum Lernen. Manchmal kommt noch der kleine Bruder auf Zeit kurz vorher vorbei, meistens treffen sie ihn aber bei der Morgenrunde und bringen ihn dann mit....aber da bin ich ja schon in der Bib.
Ich sitze da also und lerne, schlimmstenfalls surfe ich. Zur Zeit machen die Pausen Spaß, weil eine Freundin von mir auch noch ihre allerletzte Hausarbeit dort schreibt. Manchmal machen wir gleich zu Beginn eine Pause- weil die Pausen sind am Schönsten.
Irgendwann im Lauf des Spätnachmittags komme ich nach Hause. Wir hängen rum, lesen viel, gehen nochmal um den Block, Toben. Dann essen wir zusammen und das Kind schaut Sandmännchen und stürmt dannach ins Bad um Zähne zu putzen.
Ich bringe Sie ins Bett und abends hänge ich entweder im Netz rum, manchmal lerne ich noch weiter, selten lese ich mal einfach so ein tolles Buch. Irgendwie macht das das Germanistikstudium....dass man kaum mehr zum Lesen von guten Büchern kommt.
Irgendwann um Mitternacht gehe ich ins Bett.
R. hat mit den Kindern viel tollere Tage, sie sind viel draußen und zu Hause malen sie, Toben ganz wild.... na ja, dauert ja nicht mehr so lange, dann sind meine Tage auch etwas Bunter. Und wenn es Abends länger hell wird, dann kann man auch noch um 21Uhr auf dem Spielplatz rumhängen- das haben wir letztes Jahr oft gemacht.
Na ja...lange Rede kurzer Sinn...ich zeige mal einfach so 12 Bilder der letzten Tage...und nicht die Bibliothek
EISBLUMEN!!!!
An dem Fenster der Häuschens in unserem Wäldchen. Toll, oder? ich habe ehrlich gesagt vorher noch nie Eisblumen gesehen...außer in Bilderbüchern.
Das Kind war mit R. im Aquarium...und hat die Zeit genutzt um mal ausgiebig zu planschen. Wie gerade jeden Tag an der Spüle in der Küche. Im Aquarium ist ein Streichelbecken...die Fische wollte sie allerdings um keinen Preis anfassen.

Die absoluten wahnsinns Cupcakes die meine tolle Schwester mir einen Abend vor der Prüfung geschenkt und selbstgemacht hat. Die haben nämlich übersinnliche Kräfte die auf jeden Fall eine 1 vor dem Komma zaubern. Haben super lecker geschmeckt und sehr gut gewirkt....und sahen dabei noch umwerfend aus.
Minimalistisches Kindermittagessen. Das Kind mag echt gerne Gemüse und ist da beinah alles...aber eigentlich nur in diesem Zustand. Unter z.B. eine Tomatensoße gemischt mag sie es nicht. Umso besser.
Sonniges Wochenende...echt schön so eine Stimmung in der Wohnung. Da lohnt sich der mehrmalige Aufstieg in den 4. Stock jeden Tag.
"Ich will Wackelpudding- wie der Findus grüne Erbsen" sprach das Kind.
Hier zeigt eine Freundin ihren Kindern und unserem Kind wie die Yogakrähe geht. Wir haben sehr gelacht.
Kinderkunstwerke zum Trocknen. Ihr seht auf dem Bild auch unsere Balkonleichen in den Blumentöpfen. Ich mag das aber eigentlich gerne. Ist so herbstlich ;-)
Mutterliebe zum Abendessen. Ich wollte mal bisschen was Bauen...das Kind war erfreut - und kein bisschen verwundert.
Mal wieder malen.
Das war der letzte Typ unsere Weihnachtsclique. Er hat noch eine geraucht und verschwand dann mit seinen Kollegen im Weihnachtskarton.
Weitere 12 von 12 findet ihr wie immer hier.
_____________
Möchte jemand von Euch vielleicht seine Nähmaschine verkaufen?
Ich bin mal wieder auf der Suche.
Donnerstag, 6. Januar 2011
müde
Ich bin müde.
Ich war in den Tagen vor der Prüfung so unter Strom, dass ich die Müdigkeit gar nicht wahrgenommen habe. Am Montagnachmittag kam sie plötzlich über mich und ich fühlte mich, als ob ich komplett aus Blei bestehen würde.
Nun habe ich ja in 2,5 Wochen noch die Klausur- und ich gehe auch schon wieder seit Dienstag in die Bibliothek....aber irgendwie stellt sich dass Gefühl des "unter Stroms stehen" nciht wieder ein. Ich bin einfach nur müde.
apropos
Ich habe auch das Gefühl, dass das Kind oft einfach müde ist. Schlafen möchte sie aber auch nicht.
Sie schläft so 11-12 manchmal 13 Stunden nachts. Tagsüber nur noch ganz selten und dann auch nur irgendwie aus Versehen. Wir bieten es ihr meistens an- sie probiert es, steht dann aber wieder auf. Ab 16Uhr ist sie eigentlich echt durch und geht dann um spätestens 19Uhr gerne ins Bett.
Irgendwie flutscht das aber nicht. Wie ist das bei Euch?
Das Kind ist ja nun gerade 2,5 Jahre alt. Der Alltag zu Hause ist sicher nicht so aufregend wie in der Kita. Allerdings sind ja bei uns auch immer Kinder und wir sind viel draussen. Der kleine Bruder auf Zeit schläft immer und super gerne und ganz lang. 2-3 Stunden Mittagsschlaf und dann nochmal 11-12 Stunden Nachts. Er ist ja auch nur 7 Monate jünger als das Kind.
Themawechsel:
Habe ich Euch schon von dem tollsten Kinderort in Berlin erzählt?
Meine Mutte hat ihn entdeckt, als sie das letzte mal hier war. Vor kurzem war meine Schwester mit dem Kind nochmal dort und war auch echt begeistert.
Oben in dem Alexakaufhaus ist eine riesige Modeleisenbahn. Miniwelten -Berlin-Mitte in Miniatur. Alle 20 Minuten wird es Nacht in der Halle, es gibt unwahrscheinlich viel zu sehen, auch für Erwachsene ist es super witzig, alles ist sehr liebevoll und Detailgetreu nachgebildet (also die Halle ist häßlich, aber die Modeleisenbahn ist echt toll).
Es gibt Knöpfe zum Drücken und kleine Leitern, so das die Kinder auch was sehen. (Das finde ich nämlich bei den meisten Museen echt blöd).
Die Halle ist jeden Tag im Jahr zwischen 10-20Uhr geöffent.
Der Eintritt für Erwachsene ist ziemlich teuer mit 12,50€- aber ich finde es lohnt sich dann doch. Das Kind war beide male über 3 Stunden drin und wollte eigentlich noch länger.
Es gibt ein riesiges häßliches Cafe, indem aber eine Holzbrioeisenbahn ist, die das Kind auch super spannend fand.
Ich war in den Tagen vor der Prüfung so unter Strom, dass ich die Müdigkeit gar nicht wahrgenommen habe. Am Montagnachmittag kam sie plötzlich über mich und ich fühlte mich, als ob ich komplett aus Blei bestehen würde.
Nun habe ich ja in 2,5 Wochen noch die Klausur- und ich gehe auch schon wieder seit Dienstag in die Bibliothek....aber irgendwie stellt sich dass Gefühl des "unter Stroms stehen" nciht wieder ein. Ich bin einfach nur müde.
apropos
Ich habe auch das Gefühl, dass das Kind oft einfach müde ist. Schlafen möchte sie aber auch nicht.
Sie schläft so 11-12 manchmal 13 Stunden nachts. Tagsüber nur noch ganz selten und dann auch nur irgendwie aus Versehen. Wir bieten es ihr meistens an- sie probiert es, steht dann aber wieder auf. Ab 16Uhr ist sie eigentlich echt durch und geht dann um spätestens 19Uhr gerne ins Bett.
Irgendwie flutscht das aber nicht. Wie ist das bei Euch?
Das Kind ist ja nun gerade 2,5 Jahre alt. Der Alltag zu Hause ist sicher nicht so aufregend wie in der Kita. Allerdings sind ja bei uns auch immer Kinder und wir sind viel draussen. Der kleine Bruder auf Zeit schläft immer und super gerne und ganz lang. 2-3 Stunden Mittagsschlaf und dann nochmal 11-12 Stunden Nachts. Er ist ja auch nur 7 Monate jünger als das Kind.
Themawechsel:
Habe ich Euch schon von dem tollsten Kinderort in Berlin erzählt?
Meine Mutte hat ihn entdeckt, als sie das letzte mal hier war. Vor kurzem war meine Schwester mit dem Kind nochmal dort und war auch echt begeistert.
Oben in dem Alexakaufhaus ist eine riesige Modeleisenbahn. Miniwelten -Berlin-Mitte in Miniatur. Alle 20 Minuten wird es Nacht in der Halle, es gibt unwahrscheinlich viel zu sehen, auch für Erwachsene ist es super witzig, alles ist sehr liebevoll und Detailgetreu nachgebildet (also die Halle ist häßlich, aber die Modeleisenbahn ist echt toll).
Es gibt Knöpfe zum Drücken und kleine Leitern, so das die Kinder auch was sehen. (Das finde ich nämlich bei den meisten Museen echt blöd).
Die Halle ist jeden Tag im Jahr zwischen 10-20Uhr geöffent.
Der Eintritt für Erwachsene ist ziemlich teuer mit 12,50€- aber ich finde es lohnt sich dann doch. Das Kind war beide male über 3 Stunden drin und wollte eigentlich noch länger.
Es gibt ein riesiges häßliches Cafe, indem aber eine Holzbrioeisenbahn ist, die das Kind auch super spannend fand.
Montag, 3. Januar 2011
Vielen Dank
Vielen Dank für Euer Daumendrücken. Es hat wunderbar gewirkt. Ich habe eine 1,7 bekommen.
Obwohl mein Ziel war nur zu bestehen, ärgere ich mich natürlich nun doch ein bisschen, dass ich keine 1,0 habe...aber 1,7 ist auch echt toll.
Die Prüferin war super nett- alles halb so schlimm.
Morgen früh gehts wieder in die Bib und ich beginne mit dem neuen Thema. Langsam bekomme ich Übung.
Obwohl mein Ziel war nur zu bestehen, ärgere ich mich natürlich nun doch ein bisschen, dass ich keine 1,0 habe...aber 1,7 ist auch echt toll.
Die Prüferin war super nett- alles halb so schlimm.
Morgen früh gehts wieder in die Bib und ich beginne mit dem neuen Thema. Langsam bekomme ich Übung.
Sonntag, 2. Januar 2011
morgen um diese Zeit und Gedanken zu 2011
Morgen um diese Zeit wird mir wahrscheinlich gerade meine Note verkündet. Dannach werde ich mich in die U-Bahn setzen und zu meinem Kind, Bruder auf Zeit, neuem Kind und R. fahren. Den ganzen Tag sehr happy und ausgelassen sein um dann am Dienstag wieder in die Bib zu fahren (die dann auch wieder offen hat- Juhej) und für die Klausur zu lernen.
Und zur Belohnung mache ich mir einen Termin bei der Hauschka Kosmetikerin.
Ich freue mich schon sehr drauf.
Heute muss ich noch Kants Aufklärungphilosophie verstehen und Benhabibs Kulturkritik, dann nochmal die Gliederungen überarbeiten und ausdrucken und dann versuchen alles soweit es geht im Kopf abzuspeichern. Oha!
Zwischendurch ruft mich ein sehr kluger und lieber Freund an, der das Bielefeldt Buch auch gelesen hat um mir ein bisschen zu helfen. An den habe ich noch 1000 Fragen. Das zauberhafte an ihm ist, dass ich mir immer alles super merken kann, wenn er es mir erklärt. Mit seiner Hilfe hatte ich schon in meiner Zwischenprüfung eine 1,0. Und bei meiner Magisterarbeit hat er mir auch geholfen. Vielleicht könnte ich ihm sehr viel Geld dafür zahlen, dass er einfach für meine Prüfungen lernt und mir dann in drei Tagen immer alles erklärt.
Also morgen um 10:30Uhr bitte Daumen drücken.
Das Befinden ist noch gut. Bei dem Gedenkstättenpädagogikteil habe ich sogar Lust auf die Prüfung, da bin ich gespannt, was sie mich fragen wird.
Bei dem Multikulturalismusteil habe ich eher das Gefühl, dass ich es nur überleben möchte. Werde ich ja auch höchstwahrscheinlich.
_____________________
2011 ist noch ganz frisch und neu.
Ich vermute dieses Jahr wird ziemlich spannend für das Kind, für R. und für mich.
Wahrscheinlich werden wir dieses Jahr endlich umziehen.
Ich werde endlich endlich das Studium beenden.
Das Kind kommt höchstwahrscheinlich in die Kita.
Es wird sind entscheiden, was ich und vielleicht sogar was R. und ich beruflich machen werden.
Im Moment leben wir in einem Luftleeren Raum. Wo und wie werden wir wohnen, was machen wir nächstes Jahr um diese Zeit, wieviel Geld werden wir in einigen Monaten zur Verfügung haben.
Ich habe KEINE AHNUNG!
Es ist echt verrückt.
Früher habe ich gedacht, dass man mit 30 solche Sachen schon weiß.
Nun bin ich 31 R. ist 32 und es fühlt sich immer noch völlig verplant an.
Habe ich Vorsätze fürs Neue Jahr?
Ich glaube die Beppo Straßenkehrer Technik verinnerlichen:
"Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich.
Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter:
Schritt - Atemzug - Besenstrich."
_______________
P.S.
21Uhr ist es jetzt. Ich habe mit dem klugen Freund telefoniert der alles ganz in Ordnung fand was ich gesagt habe.
Ich bin nach Hause gekommen, wo meine tolle kleine Schwester gerade dabei war die ganze Wohnung blitzeblank zu putzen. Als Geschenk an mich.
Sie hat mir wirklich köstliche und wunderschöne Cupecakes gebacken, die übersinnliche Kräfte haben und mir morgen während der Prüfung super helfen werden. (Foto reiche ich nach).
Erstaunlicherweise bin ich tiefenentspannt. So richtig ruhig und noch dazu gut gelaunt. Vielleicht ein super wirksamer Verdrängungsmechanismus.
Ich lese mir jetzt noch einige Sachen durch und gehe dann um elf Uhr ins Bett.
Alles ist super gut...
vor mir liegt eine Prüfung, die ich wahrscheinlich jetzt nicht mit einer 1 bestehe, aber mit ziemlicher Sicherheit bestehe. Ich habe tapfer und ausdauernd gelernt und bin ziemlich zufrieden mit mir selbst. Klar...wenn ich jetzt noch eine Woche Zeit hätte....aber das denkt man ja immer.
...und dann erstmal sehr verdiente 1,5 freie Tage.
Und zur Belohnung mache ich mir einen Termin bei der Hauschka Kosmetikerin.
Ich freue mich schon sehr drauf.
Heute muss ich noch Kants Aufklärungphilosophie verstehen und Benhabibs Kulturkritik, dann nochmal die Gliederungen überarbeiten und ausdrucken und dann versuchen alles soweit es geht im Kopf abzuspeichern. Oha!
Zwischendurch ruft mich ein sehr kluger und lieber Freund an, der das Bielefeldt Buch auch gelesen hat um mir ein bisschen zu helfen. An den habe ich noch 1000 Fragen. Das zauberhafte an ihm ist, dass ich mir immer alles super merken kann, wenn er es mir erklärt. Mit seiner Hilfe hatte ich schon in meiner Zwischenprüfung eine 1,0. Und bei meiner Magisterarbeit hat er mir auch geholfen. Vielleicht könnte ich ihm sehr viel Geld dafür zahlen, dass er einfach für meine Prüfungen lernt und mir dann in drei Tagen immer alles erklärt.
Also morgen um 10:30Uhr bitte Daumen drücken.
Das Befinden ist noch gut. Bei dem Gedenkstättenpädagogikteil habe ich sogar Lust auf die Prüfung, da bin ich gespannt, was sie mich fragen wird.
Bei dem Multikulturalismusteil habe ich eher das Gefühl, dass ich es nur überleben möchte. Werde ich ja auch höchstwahrscheinlich.
_____________________
2011 ist noch ganz frisch und neu.
Ich vermute dieses Jahr wird ziemlich spannend für das Kind, für R. und für mich.
Wahrscheinlich werden wir dieses Jahr endlich umziehen.
Ich werde endlich endlich das Studium beenden.
Das Kind kommt höchstwahrscheinlich in die Kita.
Es wird sind entscheiden, was ich und vielleicht sogar was R. und ich beruflich machen werden.
Im Moment leben wir in einem Luftleeren Raum. Wo und wie werden wir wohnen, was machen wir nächstes Jahr um diese Zeit, wieviel Geld werden wir in einigen Monaten zur Verfügung haben.
Ich habe KEINE AHNUNG!
Es ist echt verrückt.
Früher habe ich gedacht, dass man mit 30 solche Sachen schon weiß.
Nun bin ich 31 R. ist 32 und es fühlt sich immer noch völlig verplant an.
Habe ich Vorsätze fürs Neue Jahr?
Ich glaube die Beppo Straßenkehrer Technik verinnerlichen:
"Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich.
Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter:
Schritt - Atemzug - Besenstrich."
_______________
P.S.
21Uhr ist es jetzt. Ich habe mit dem klugen Freund telefoniert der alles ganz in Ordnung fand was ich gesagt habe.
Ich bin nach Hause gekommen, wo meine tolle kleine Schwester gerade dabei war die ganze Wohnung blitzeblank zu putzen. Als Geschenk an mich.
Sie hat mir wirklich köstliche und wunderschöne Cupecakes gebacken, die übersinnliche Kräfte haben und mir morgen während der Prüfung super helfen werden. (Foto reiche ich nach).
Erstaunlicherweise bin ich tiefenentspannt. So richtig ruhig und noch dazu gut gelaunt. Vielleicht ein super wirksamer Verdrängungsmechanismus.
Ich lese mir jetzt noch einige Sachen durch und gehe dann um elf Uhr ins Bett.
Alles ist super gut...
vor mir liegt eine Prüfung, die ich wahrscheinlich jetzt nicht mit einer 1 bestehe, aber mit ziemlicher Sicherheit bestehe. Ich habe tapfer und ausdauernd gelernt und bin ziemlich zufrieden mit mir selbst. Klar...wenn ich jetzt noch eine Woche Zeit hätte....aber das denkt man ja immer.
...und dann erstmal sehr verdiente 1,5 freie Tage.
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