Samstag, 30. Juli 2011

Hereinspaziert.....unsere neue Wohnung.

 Wir packen immer noch Kartons aus und es ist alles noch nicht fertig und bisschen kahl. Aber hier ein erster Eindruck unserer neuen Wohnung:







 Und sonst so.....man braucht super Regenklamotten in Berlin. Das Kind und ich waren heute ein sehr süßen Mini-Baby im Krankenhaus besuchen. Das ist ein Tag alt und ist somit an meinem Geburtstag geboren worden. Sehr guter Tag, wenn ihr mich fragt. Dieser Ausflug hat sich jedenfalls sehr gelohnt- obwohl wir dann ganz klitschnaß zu Hause angekommen sind. (Also vor allem ich- aus Mangel an Regenstiefeln und einer richtigen dichten Regenjacke...warum haben wir sowas eigentlich nicht, jenseits der Größe 104?)

Mittwoch, 27. Juli 2011

heute war ich endlich mal wegen dem komischen Reizhusten, den ich seit Monaten habe, beim HNO Arzt.
Ich habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung und zwar eine ganz schön deftige.
Gar keine Schmerzen, aber ziemliche Abgeschlagenheit und dann dieser Husten und dieser Schleim.

CT soll gemacht werden, abschwellendes Nasenspray soll ich einen Monat lang nehmen, Rotlicht und Dampfinhalation. Er glaubt allerdings nicht, dass es in einem Monat besser sein wird. Antibiotikum würde er jetzt nicht geben, wenn ich keine Schmerzen habe. OP?
Sonst noch irgendwelche Tipps?

Wohnungschaos lichtet sich jeden Tag ein bisschen.
Leider haben wir immer noch keinen Herd. Deshalb haben wir uns bei der besten Tante der Welt heute zum Nudelessen eingeladen. Das war sehr nett und auch sehr lustig.
(Weil hier essen wir seit Freitag Gemüse aus dem Dampfgarer und Sandwich aus dem Sandwichtoaster. Irgendwie abwechslungsreich- aber auf Dauer unlecker.)

Heute haben wir die Kündigung für die alte Kita abgeschickt und das "Ja, wir wollen-Telefonat" für die neue Kita getätigt.
Eine gute Bauchentscheidung. Auch wenn ich denke, dass uns ein chaotisches nächstes Jahr bevorsteht. Aber das wuppen wir schon.
Das Kind sagt ja gerade immerzu, dass es gar nie wieder in eine Kita gehen will und immer bei uns zu Hause bleiben möchte. 

Montag, 25. Juli 2011

heute war ein guter Tag

heute Nacht um vier ist R. eingefallen, wo er die Tüte mit den Schrauben verstaut hat. Yeah!!!

Also, heute war ein guter Tag.
Kleiderschrank zusammengebaut, Regale in der Küche an die Wand gehängt, Schuhregal aufgebaut, Garderobe an die Wand geschraubt, Kommodenfüsschen repariert, Kartons ausgepackt (also natürlich nicht alle).
Es wird wohnlich.
Ein guter Tag.

Samstag, 23. Juli 2011

und der klarspüler, in welche kiste habe ich den gepackt?

mit 3 Jahren und 15 Tagen

-wenn das Kind besonders nett zu R. sein will, dann nennt sie ihn: Sohn.
"Du bist so prima mein Sohn, meine Güte" sagte sie zum Beispiel vor 5 Minuten.
-das Kind singt laut und tanzt dazu und denkt, dass sie eine große begabte Sängerin ist.
-sie spielt gerne und mittlerweile auch viel alleine. Sie lässt einen Bären und eine Schlange miteinander sprechen und wenn man bisschen zuhört, kann man sich über die Dialoge echt kaputt lachen.
-sie verbessert mich, wenn ich ein falsches Wort benutze. Ich habe wirklich das Gefühl, dass sie in manchen Bereichen einen größeren Wortschatz hat als ich, also vor allem so in dem normalen Gesprächsmodus. Sie hat jetzt keine Spezialgebiete, wie Dinos oder Autos- sie findet Sprache einfach im Allgemeinen toll und es macht ihr Spass neue Worte auszuprobieren. Ich glaube sie würde meine mündliche Prüfung vom Ausdruck her- viel souveräner bestehen als ich.
-"Meine Schwester Klara" ist gerade das Lieblingshörspiel.
-Sie hat manchmal diese Wutanfälle. Dann ist eine Kleinigkeit nicht richtig und sie ist untröstlich und muss ganz lange in meinem oder R.s Arm weinen. Die Arme. Besonders jetzt während des Umzugs und in dem ganzen Chaos, lässt sie sich schnell aus der Ruhe bringen. Aber das kann ich gut verstehen. Ich glaube R. und ich würden auch gerne einen Tobsuchtsanfall haben....zum Beispiel bei der Suche nach diesen beknackten Schrauben für den Schrank.

Wir finden beide, dass sie mal wieder einen riesen Sprung gemacht hat und sich total verändert hat. Ihr Spielen ist ganz anders geworden. Eine typische Dreijährige halt. Saucooles Kind.

Fahndung

wenn jemand die Tüte mit den Schrauben und sonstigen Kleinigkeiten, die man braucht um den riesigen sehr alten und hübschen Kleiderschrank zusammen zu bauen, gesehen hat- dann bitte bei uns melden.

Irgendwie der Supergau.

Freitag, 22. Juli 2011

erster Abend im neuen Heim.

der Umzug war ungefähr ein viertel so entspannt, wie R. und ich so dachten.
Dauerte es vor 3 Jahren, als wir aus unseren WGs zusammengezogen sind, noch 3 Stunden...für beide Wohnungen zusammen....so hat sich doch mittlerweile etwa für 1,5 Stunden Schleppen zusätzliches Zeug angesammelt.




Na ja.
Jetzt sitze ich hier, mitten im Kartonchaos auf dem Sofa und bin ganz schön müde.

Morgen müssen wir noch rasch den Keller fertig ausräumen, die alte Wohnung putzen, den Kleiderschrank zusammenbauen, die Waschmaschine und die Spülmaschine anschließen und die 30 Kartons auspacken....dann kann ich locker-flockig übermorgen schon mit dem Lernen anfangen. Ah- dieser Sommer ist doch wirklich ein Entspannter. ;-)


Das Kind war total aufgeregt und ist heute Abend hier rumgeflitzt und rumgehüpft und als sie müde wurde, hat sie gesagt: "So, jetzt gehen wir nach Hause, ok?"
Und vorher hat sie die Gunst der Stunde und des Chaos gelöst um sich kunstvoll mit einem Edding das Gesicht zu bemalen.
Als R. und ich uns schon damit abgefunden hatten, bis Jahresende ein Kind mit sehr vielen schwarzen Strichen im Gesicht zu haben....da stellte sich raus, dass der Edding gar nicht so wasserfest ist, wie wir dachten. Juhu. Ich denke also im September ist sie wieder hübsch rosig. Ist doch schön.

Dienstag, 19. Juli 2011

Endspurt

Am Freitag ziehen wir um.

Ich konnte R. mit viel Überredungskunst dazu bringen, dass wir uns Umzugshelfer "bestellen" und nicht unsere gebrechlichen (weil dreißig Jahre alten) Freunde bitten.
Jetzt muss ich nur noch locker flockig unseren Hausstand in paar Kartons verpacken und das ein oder andere aussortieren. Kein Problem. Wir sind ganz gut im Aussortieren. Und wir haben genug Kartons- und das ist ja das A und O beim packen.

R. aber verfällt gerade in einen sehr seltsamen Endspurt. Der Perfektionsehrgeiz hat ihn gepackt.
Es ist ja seit Wochen in dem 10.00-02.00Uhr Arbeitsmodus. Ganz schön abgenommen hat er- weil er schon immer finden, dass Essen eher langweilig ist und jetzt den ganzen Tag so beschäftigt ist, dass er auch nicht dran denkt. (Übrigens findet er, von mir bekocht zu werden ist irre unsexy- und das liegt glaube ich nicht an meinen Kochkünsten). Ich mach das jetzt trotzdem. Emsig zwinge ich ihn, sich nicht nur von einer Pizza und zwei Bananen am Tag zu ernähren.

Und jetzt, kurz vor dem Ende, fallen ihm noch 1000 Sachen ein. Er streicht Fensterbänke und schleift die alten Türen ab, um sie wieder frisch zu lackieren.
Also, die Wohnung sieht wirklich super aus. Aber ich habe ein bisschen Angst, dass R. nach dem Umzug einfach umfällt. Zumindest so einen famosen Hexenschuss, zu dem er neigt, erwarte ich.


Sagt mal- mein Kind, dass schläft seit paar Monaten nicht mehr im Schlafsack und sie geniesst es SEHR. Sie braucht das ganze 2x2m Bett und schläft in den lustigsten Positionen. Aber vor allem OHNE Decke.
Und sogar im Schlaf merkt sie sofort, wenn wir sie zudecken. Ganz böse grunzend strampelt sie sich sofort wieder frei. Sie will auch auf keinen Fall eine Schlafanzughose.
Also klar- es ist jetzt immer über 20Grad im Schlafzimmer- aber soooo heiß finde ich es auch nicht. Machen das Eure Kinder auch so?
Ich denke mir ja jetzt oft- wie haben wir sie wohl gequält- jahrelang in dem Schlafsack?


Und wir haben keine Erlaubnis für einen Holzkamin im Wohnzimmer bekommen- was mich deshalb ärgert, weil das Verbot nicht begründet wurde. Schade.

Sonntag, 17. Juli 2011

Themawechsel




Küche und Flur


Und hier das dritte Zimmer. Es wird ein bisschen das Kinderzimmer, ein bisschen zweites Wohnzimmer, ein bisschen Gästezimmer. Ma sehen. Aber jedenfalls durfte das Kind die Wandfarbe aussuchen. ;-)





Und hier noch ein kleines Vorher-Nacher aus unserem Garten. Da war ich nämlich gestern - zum ersten mal seit 4 Wochen.

Also VORHER





NACHHER



Die Tomaten sind irre hoch....ich glaube, die hätte ich irgendwie beschneiden müssen...? Wir haben sie jetzt mal "hochgebunden".
Der Kürbis fühlt sich einfach sauwohl. Der wächst wie bekloppt und schreit dabei laut: "Mir gehts gut!"
Alle Kräuter haben sich in Höhe und Breite verdreifacht.


Das Hochbeet wurde also von allen Bewohnerinnen und Bewohnern einstimmig angenommen und die "Bank" die R. da drumrum gebaut hat, ist völlig nutzlos, weil die Bewohner den gesamten Platz brauchen.
ich schreibe Posts und lösche sie wieder.

Ich würde gerne drüber schreiben, wie traurig ich bin. Wie geschockt. Wie sauer. Aber irgendwie ist es nicht der richtige Ort- oder doch?
Ich ärgere mich, dass ich dann einfach irgendwas schreibe, als ob nichts wäre. Über unsere Wohnung zum Beispiel- oder über meine dämliche Prüfungen.

Ein Freund von uns ist sehr krank. Ganz plötzlich und völlig unerwartet hat er Magen-Krebs diagnostiziert bekommen. Er ist Anfang dreißig wie wir und er hat eine kleine Tochter, die wir sehr mögen.
Seit einer Woche bekommt er nun Bestrahlung und Chemo.
Ich wünsche mir, dass der Tumor sich verpisst und er wieder gesund wird.

Donnerstag, 14. Juli 2011

kleine Wohnungseinblicke

Zur Prüfungsbelohnung war ich heute das erste mal seit bestimmt zwei Wochen in der Wohnung und habe die frisch gestrichenen und tapezierten Wände mit der wirklich grottenschlechten Handykamera fotografiert. Hier also die dunklen, verwackelten und farbverzerrten ersten Bilder.
Ich weiß ja nun mittlerweile, dass sich nach der Prüfung nicht das "Juhu, ich könnte die ganze Welt umarmen-Gefühl" sondern das "ich bin so müde und kaputt und alles tut mir weh und ich weiß nichts mit mir anzufangen-Gefühl" einstellt.
So ist es nun auch heute.
Bleiernde Müdigkeit, Kopfschmerzen und eine totale Antriebslosigkeit. Die Klausur war so lala. Wobei für meine Verhältnisse bezüglich der Germanistik kann ich sagen, dass ich mein bestes gegeben habe und es auch nicht viel besser hätte machen können. (Und sowas kann ich wirklich nicht oft von mir behaupten). Ich habe beinah alles geschrieben, was ich vorher gelernt habe, allerdings war die Fragestellung irgendwie nicht optimal und ich bin einfach in Germanistik zu schlecht, als dass ich da groß improvisieren könnte. Ich hoffe für ein "bestanden" hat es gereicht. Jetzt also noch eine Prüfung.

Also- hier seht ihr das Schlafzimmer. Hier auf dem Bild sieht alles grün aus....in Wirklichkeit ist alles gelb...wobei die grüne Wand, die eigentlich grau werden sollte, schon grün ist. Aber Tapete und die "vanilleweiße" Wand sind es nicht. Auf dem Foto wirkt es wie ein Schuhkarton....eigentlich fand ich es gerade "in echt" ganz wohnlich. Mhm....muss gleich nochmal schauen gehen.



 Hier das Wohnzimmer. Ein Traum....auf dem Bild erkennt man ja eigentlich gar nichts.




Küche- in strahlendem weiß- wo man auch hinschaut. Wir haben gestern auch noch paar weiße Küchenunterschränke gekauft. Aber das gelde Möbelhaus hatte die Arbeitsplatte, die wir uns ausgesucht hatten nicht mehr da....morgen dann.
Ah ja, und weil sie auch das Spülbecken, was wir uns ausgesucht hatten nicht mehr da hatten und unsere Frustrationsgrenze damit erreicht war, haben wir uns einfach spontan und kopflos ein supercooles, ziemlich teures weißes Keramikbecken ausgesucht, was uns jetzt wohl unser ganzes Leben lang begleiten wird. ;-)



 Der Flur. Eine Wand ist blau, die anderen sind weiß. Den Boden lackiert R. heute auch weiß- der war ähnlich wie in der Küche nicht mehr zu retten. Der Flur wird prima.


Das Bad ist noch eine Baustelle. Da fehlt noch eine VErkleidung für die Wanne und alle Silikondichtungen.
Das Zimmer in rosa habe ich vergessen zu fotografieren. Das sieht sehr hübsch aus und im Moment ist es das Zimmer des Hundes und der Kinder- 

Dienstag, 12. Juli 2011

ich bin eh so der meditative Prüfungstyp....

morgen dann mal wieder eine Prüfung.

Das Verhältnis von Literatur und Traum anhand: Sara Sampson, Faust1, Heinrich von Ofterdingen, Frankenstein und  Kätchen von Heilbronn.
Laaaaangweilig. Und es macht gar keinen Spass und ich muss einfach nur durch.

Ich weiß ja nun schon...aus der Erfahrung der zwei Prüfungen die ich schon hinter mir habe, dass ich so ein meditativer gelassener Prüfungstyp bin. Eigentlich ganz nett. Aber sicher wären die Noten noch besser, wenn ich etwas mehr Enthusiasmus gegen Ende zeigen würde.

Ich fange Wochen/Monate vor der Prüfung an, das Gefühl zu haben, dass ich nun nichts mehr anderes machen darf außer lernen. In Wirklichkeit hänge ich dann im Netz rum, lese Blogs, bestelle Sinnloses bei Amazon usw. So eine Zeitverschwendung!

Ungefähr drei Wochen vor dem Termin fange ich dann tatsächlich an produktiv zu werden....jetzt nicht mörderproduktiv, aber so, dass ich beginne eine Ahnung davon zu haben, was ich da eigentlich mache. Das ist auch die Phase, in der ich denke, dass ich das NIE kapiere und es einfach für mich unschaffbar ist und dass man ja wirklich sehr gut, ohne Uniabschluss durchs Leben kommt und alle mich mal können.

Eine Woche vorher ist so meine tatkräftigste Lernzeit. Da bekomme ich auch die Kurve und alles scheint zwar viel zu viel- aber immerhin bestehbar.

Und dann so zwei Tage vor der Prüfung, da werde ich irgendwie die Ruhe selbst. Ich freue mich auf den Tag NACH der Prüfung und bin einfach nur noch megagelangweilt.
Die einzige Nacht, die ich mal vor einer "Prüfung" durchgearbeitet habe, war die vor Abgabe meiner Magisterarbeit. Das lag auch dann weniger an mir, sondern daran, dass in dieser Nacht vier Freunde von mir, jeder an seinem eigenen Laptop und in meiner Wohnung, meine Arbeit nochmal durchgelesen und Fehler ausgebügelt hatten.

Ich wäre ja ins Bett gegangen....mich hätten ja die paar Fehler nicht mehr gejuckt.....(wobei ich dieser Nacht, dann sicher die Note verdanke, die mich jetzt auch beruhigt auf "ich brauche nur zu bestehen, schlechter als ne 2,0 kann es nicht werden"- lernen lässt)

Ich verfalle da so kurz vor der Prüfung in eine Art Lethargie. Und in so einem Zustand befinde ich mich nun auch gerade. Morgen um 8.30Uhr gehts los. Da muss ich dann diesen Text runterschreiben, den ich mir seit 3 Tagen zu merken versuche und den ich am Freitag schon sicher ganz und gar vollkommen vergessen habe.
Und das ist einfach sooooo langweilig. Prüfungen sind sooooooo langweilig.
Okay....also Klausuren sind natürlich auch ganz extrem....so eine mündliche Prüfung ist etwas unangenehmer und deshalb auch nicht ganz so langweilig.
Also, es ist ja wirklich nicht so, dass diese Langeweile daraus entspringt, dass ich mit dem Lernstoff unterfordert bin....das leider überhaupt nicht. Es ist einfach so, dass ich so Prüfungen einfach blöd und unnötig finde.


Und ansonsten? Ich freue mich, morgen Nachmittag mit dem Packen zu beginnen.
Alle Malerarbeiten sind nun abgeschlossen. R. ist eine Kampfmaschine. Heute nacht ist er gegen 2 Uhr nach Hause gekommen.
Ab morgen baut er die Küche- und dann, sobald er fertig ist, ziehen wir um.
Ich freu mich. Die neue Wohnung ist echt hübsch geworden. Bald beglücke ich Euch mal mit Bildern.

Nach einem kleinen körperlichen Arbeitseinsatz darf ich dann im August wieder lernen. Aber dieses mal, spare ich mir die Wochen/Monatelange Anlaufzeit der Zeitverschwendung. Ich fange einfach so knapp vor dem Termin an, dass mir nichts mehr anderes übrig bleibt als durchzustarten. Ich denke eine kluge Entscheidung. Man könnte ja auch meinen, dass man sich nach fast 32 Jahren einschätzen kann.

Dienstag, 5. Juli 2011

Rosenweiß oder Vanilleweiß

Als R. heute Mitten in der Nacht R. nach Hause kam, nachdem er in der Wohnung ein Zimmer "weiß" gestrichen hatte, haben wir uns doch tatsächlich fast eine Stunde darüber gestritten, ob die übrigen Wände des Zimmers mit der Altrosa Wand, Vanilleweiß oder Rosenweiß werden sollten, laut dem Farbfachverkäufer.
Ich musste eigentlich die ganze Zeit ein bisschen lachen, weil  Weiß ist ja doch irgendwie weiß und ich erinnere mich auch nicht mehr genau welche von den kleinen Abtönfläschchen wir für die jeweilige Farbe zusammen schütten sollten- aber R. nachdem er eingesehen hat, dass in dem Zimmer statt Vanilleweiß Rosenweiß an die Wände kommen sollte, war völlig entsetzt und geknickt und echt....so einen skurillen Streit hatten wir schon lange nicht mehr.

Dann wachte das Kind um 2Uhr nachts auf und bliebt irgendwie stundenlang im Halb-Schlaf wach und wollte immer Milch und Wasser und aufs Klo und was weiß ich- und sie kann nicht schlafen und will wieder aufstehen usw.
Ich sitze jedenfalls in der Bibliothek und bin müde und und wünsche mir, dass schon September ist. Oder zumindest August.
So Menschen die keine Familie haben...die sind bestimmt immer total ausgeschlafen, übelst gepflegt, ernähren sich gesund, lernen locker 8 Stunden am Tag und haben dann trotzdem noch ganz viel Zeit für sich alleine, oder?

Samstag, 2. Juli 2011

was ist besser?

Kita, in der sich das Kind ganz wohl- aber nicht pudelwohl fühlt- in der der super Erzieher nach den Sommerferien nicht mehr da sein wird, in der wir irgendwie aus Versehen nicht den besten Ruf bei den anderen Eltern haben, in der das Kind Mittags eine halbe Stunde ruhen MUSS, wenn sie mal über Mittag bleiben sollte, in der nach den Sommerferien  genau 2 Kinder 3 Jahre alt sein (unser Kind und die Freundin und noch ein Junge- der allerdings glaube ich erst 2,5 ist) werden und alle anderen Kinder- als 9 aus der jüngeren Gruppe rüberwechseln, in der wir aber mit den Erziehern durchaus leben können, in der in einem Jahr das Kind in eine Gruppe wechseln wird/würde, in der zwei ganz tolle Erzieherinnen arbeiten....
Das Kind geht ja erst seit März in die Kita- eine Freundin von ihr wird dableiben- alle anderen Kinder wechseln. Und wir wollten ja auch dass das Kind in die Kita geht um mal mit Gleichaltrigen und Älteren zusammen zu sein- so kleine Knirpse, die noch nicht sprechen können haben wir hier zu Hause ja auch genug.

oder

eine gerade neu entstehende Kita, die von einer alten Hippi-Frau geleitet wird, deren Vorstellungen ziemlich genau unseren Umgangsidealen mit dem Kind entsprechen, die also nicht an dem Kind rumerziehen will,  in der am Anfang die Gruppe eine sehr überschaubare Größe von ca. 6 Kindern haben wird- allerdings mit dem Ziel auf 20Kinder zu wachsen (und irgendwie ist die Kita- also die Räume ziemlich klein-), in der die Erzieher noch nicht eingestellt sind- sie schon mit dem Konzept symphatisieren sollen...aber da müssen sich ja auch erst Erzieher finden. Ein Experiment also...vielleicht wird es ganz toll- vielleicht bereuen wir auch in einem Jahr den Wechsel-

wie würdet ihr Euch entscheiden?
Wohnzimmertapete kennt ihr ja schon. Grün mit weißen Blümchen- die kommt an eine Wand- die anderen Wände werden Oliveweiß.

In der Küche weiße Wände, weiße Dielen. Ob die Arbeitsplatte auch weiß wird, wissen wir noch nicht...vielleicht auch gelb oder rot....

Der Flur ist weiß mit einer krass in Petrol leuchtenden Wand- die alten Dielen waren zu kaputt- die haben wir auch weiß lackiert.

Im Schlafzimmer kommt an eine kurze Wand gelbe Retrotapete, eine Wand wird grau-grün- wie eine Musterfarbe der Tapeten, die anderen Wände werden Vanilleweiß.

Im zweiten kleinen Wohnzimmer/Gästezimmer/Dita-Rückzugsraum wird eine Wand Altrosa und die anderen Wände Rosenweiß.

Jaaaa- es gibt ein dicken Farbblock für weiße Wandfarbe. Wir haben erstmal bisschen gelacht, im Farbladen....aber dann so im Vergleich ist weiß nicht gleich weiß.

Ich war heute doppelt produktiv. Habe gelernt, indem ich ein Hörbuch gehört und dabei den Flur gestrichen habe.

Fotos folgen, wenn alles fertig ist.

Freitag, 1. Juli 2011

uns ist gerade irgendwie unser Glückspilzgen abhanden gekommen fürchte ich.

Wahrscheinlich weil ich es so rumposaunt habe.