Sonntag, 1. April 2012

ein Schritt vorwärts, zwei zurück. Schon um 20Uhr ins Bett gehen um die Gedankenschleifen und das Rumheulen zu umgehen. Ich weine nicht um einen Kita- oder Arbeitsplatz....ich weine, weil es ungerecht ist. Und Ungerechtigkeit liegt wie ein Stein im Magen.
Meine Eltern sagen, dass ich nun wohl erwachsen werde....räusper mit 32......ist vielleicht so. Ist scheiße.
Kita kann mich mal.
Einzelen Eltern leider auch.....fast noch schmerzhafter.
Wir suchen jetzt eine Kita. (Lieber Anonymkommentator....Danke für den Tipp....wir haben uns beworben) Alle meine "Elterniniüberzeugungen" haben sich sogut wie in Luft aufgelöst.
Ich will einfach nur, dass es ein Platz ist, an dem wir unser Kind einfach die nächsten 2 Jahre lassen können. Keinen Wechsel mehr, keine Experimente.

Um Mitternacht vor dem Computer erscheint es mir völlig sinnvoll, Madita in einer Waldkita anzumelden, die über eine Stunde weit weg ist und nur bis 13 Uhr auf hat.......Waldkita wäre wirklich genau das Richtige für sie.....leider wohnen wir Mitten in der Stadt......blöd.
Wenigstens scheint die Sonne....ich geh mal auf den Flohmarkt.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hallo,
oh ja, das mit der ungerechtigkeit kenne ich nur zu gut...leider trifft es meist immer die falschen, nämlich meist immer die, die eigentlich gerecht, nett, sozial, usw. sind...!!!!diese erfahrung mussten wir leider auch schon machen, aber gebt nicht auf an das gute zu glauben, macht weiter, seht nach vorne, versucht einen platz zu finden, einen der für euer kind gut passt, wir mussten auch schon die erfahrung machen, dass nicht immer das, worauf wir eltern (eigentlch) wert gelegt hatten, das beste ist! unsere tochter besucht nun auch im letzten jahr (bevor sie im september zur schule kommt), einen kindergarten der "nur" bis eins auf hat und etwas weiter weg ist-genau die richtige entscheidung! auch wenn wir nicht ein solches desaster hinter uns hatten wie leider ihr!!! ab herbst wird sie dann eine waldorfschule besuchen, auch dafür nehmen wir "wegzeit" in kauf!
schaut nach vorne, genießt euch und die sonne (und den flohmarkt;))
ganz viele liebe grüße aus heidelberg von vivien

Kittie hat gesagt…

Ich lese Eure Geschichte jetzt schon die ganze Zeit mit und es tut mir so leid für Euch. Ich habe einige "Gemeinschaften" kennen gelernt und da war keine dabei in der es nicht mächtig geknirscht hätte. Da sind so viele Befindlichkeiten und Bedürfnisse die betüddelt werden wollen. Und wenn ein Haufen Erwachsener sich zusammen findet, um die Persönlichkeit in einer Gruppe wachsen zu lassen: sollen sie´s doch tun. Schräg wird es aber immer dann wenn Kinder mit im Spiel sind. Und da mache ich persönlich auch keine Experimente mehr. Und ich sage auch bei jeder Gruppierung (sei es eine freie Schule, eine CSA-Hofgemeinschaft oder was auch immer) mittlerweile, dass ich nicht "mit-machen" möchte. Ich bin Kunde, leiste meinen Beitrag und möchte aber nichts mit den Interna zu tun haben. Das ist in den Zwangsgemeinschaften wie staatlicher Schule oder städtischem Kindergarten nicht wirklich anders. Aber durch die Strukturen werden dort viele Befindlichkeitsthemen ausgelagert oder gar nicht erst besprochen. Ist für die Erwachsenen nicht so toll und sicherlich auch nicht so richtig gesund, aber für die Kinder gibt es dadurch mehr Stabilität und Verlass.

Wie mans mach, macht mans falsch.

Ich wünsche Euch, dass ihr einen guten Weg und einen warmen Platz findet.