Eine Solarzelle auf dem Dach produziert welchen für das Licht und einige wenige Handyakkuaufladungen. (wenn es denn nötig ist)
Verbraucht man tagsüber zu viel, ist Abends einfach plötzlich das Licht aus. Dafür gibt es lustige Solarlampen, die tagsüber zum Sonnetanken auf der Terasse parkten.
Es gibt zwar einen kleinen Gasherd, die Gasflasche muss aber wie alles andere gute 30-40min durch den Wald bis zum Haus geschleppt werden.
Deshalb wird in Meraggia bevorzugt auf einem Holzofen gekocht.
Es fehlt nur noch der Pilz von der Decke und es würde Original wie in einem Janosch-Bilderbuch aussehen.

Da der Holzofen allerdings nicht genug Power für einen Kuchen hatte, benutzen wir für einen super leckeren Schokokuchen dieses Teil:
Einen selbstgebauten Solarofen, der auf über 100C heizt, wenn er in der Sonne steht.
Begeistert waren wir zu Beginn von dem Kompost-Trennklo (R. und ich im Besonderen, da wir ja so ein Teil nun auch in unserem Waldgarten haben- uns aber noch nicht recht getraut haben es zu nutzen)
Das besondere an den Trennklos ist die Trennung von Urin und Kacke. So kann die Kacke leichter zur duften Komposterde kompostieren und das ganze stinkt nicht so arg.
Es bedarf allerdings etwas Übung und eines lockeren Beckenbodens um vorne in den Urintrichter zu zielen. (Vor allem als Frau)
Vielleicht lag es einfach an unserer unsportlichkeit- aber gegen Ende musste man beim Klogehen schon die Luft anhalten.
Aber das Kind war hochbegeistert. Ließ sich bei jedem Klogang die aushängende Bedienungsanleitung vorlesen und warf mit großem Eifer die Erde (typischerweise nutzt man Rindenmulch) auf das erledigte Geschäft um es zu bedecken. ("und nicht in den Tricher werfen, sonst verstopft es" zitierte sie dabei jedes mal aus der Anleitung).
Ein großes Highlight war auch das Händewaschen dannach. Besonders die große gelbe Seife hatte es allen Kindern angetan.


Jetzt wieder in Berlin angekommen, vergessen wir dauernd auf die Spülung zu drücken.
Es gibt ganz zauberhaft hübsche Orte auf dem Grundstück. Eine riesige Bühne, mit einem dicken gefilzten Teppich und einem Lagerfeuerplatz davor. Leider habe ich vergessen das zu fotografieren. Aber es war eine dankbare Tobewiese für die Kinder und sicher kann man ganz klasse okkultistische Sitzungen dort abhalten, wenn man die Neigung dazu hat.
Viel genutzt wurde das Aussensofa auf dem Aussichtspunkt.
Und viel genutzt auch der Tisch auf der Terasse. Weil wir alle so gerne und in großen Mengen essen.
Und von uns kaum genutzt, aber sicher wildromantisch
das Aussenbett
Aber zurück in der Berliner Zivilisation zu sein ist auch echt wieder mal schön.











1 Kommentar:
willkommen zurück... und sieht aber echt schön aus bei euch und ich glaub das ich sowas auch mal wieder machen muss, denn da weiß man was man zu hause wieder hat... und toller Tisch... mit den Beinen ... einfach genial...
Liebe Grüsse
--Christiane
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