Unser Familientempo ist gerade auf turbo geschaltet und es fühlt sich eigentlich echt gut an.
Ich bin wieder richtig gut drin im Lernen und der 13.07 nährt sich mit großen Schritten.
Und um keine Langeweile aufkommen zu lassen, werden wir ab dem 20.06 unsere neue Wohnung- die sich ja nach nochmaliger kurzer Besichtigung (Mietvertrag ist schon unterschrieben- Mietfrei haben wir bekommen und der reguläre Mietpreis ist auch super- also ist Renovieren schon okay und war auch eingeplant...nur irgendwie waren wir trotzdem leicht geschockt, als wir da nochmal kurz zum Ausmessen rein durften) nun doch als ziemliche Bruchbude entpuppt hat sanieren. (Renovieren ist hier irgendwie nicht das richtige Wort).
Der geplante Umzugstermin am 1.07 hat sich nun als völlig unrealistisch erwiesen und wurde auf den 1.08 verschoben. Das heißt Turbowohnungsaufhübschung und Klausur fallen irgendwie gleichzeitig aus....und dazu kommen noch paar Kinder die von uns betreut werden wollen- und natürlich unser eigenes.
Meine Eltern werden Ende Juni nochmal für eine Woche hier aufschlagen um uns ein bisschen zu unterstützen. R. macht es ja zum Glück sogar ein bisschen Spass und ich bin eigentlich echt entspannt- das wird schon hübsch werden am Ende.



Bis der ganze Superstreß beginnt, verbringen wir wie gehabt alle freien Tage im Garten. (da lässt es sich auch gleich doppelt so gut lernen- so in der Hängematte liegend).
Ich weiß nicht, ob ich es schon geschrieben habe- wir haben ja nun ein Brunnenset zum "Selbermachen" gekauft. (für ca. 350€). Vor einigen Wochen haben wir unsere stärksten Freunde in den Garten geladen um gemeinsam mit Hilfe des überdimensionalen Erdhandbohrer das Loch in den Boden zu bohren.
Das ganze war dann dank feinem Sandboden und einem Grundwasserspiegel der schon bei 4m liegt sehr schnell vorbei (hat knappe 15Minuten gedauert). Uns fehlten damals Teile um mit dem "Brunnen in den Boden rammen" zu beginnen und so blieb die Manneskraft dann ungenutzt.
Letztes WE hat R. dann die Motivation gepackt. Ganz alleine schraubte er mit Bärenkräften 6 Meter Rohre zusammen und rammte sie mit einem viel zu kleinen Hammer in den Boden. Das hat 10 Stunden gedauert insgesamt. Aber er war fest entschlossen. Ich hab ihm ein bisschen geholfen (hae so 3 Minuten gehämmert, dann wurde es mir zu anstrengend).
Ganz zum Schluss muss man einen Gartenschlauch in das Rohr einlassen um den Filter von innen gut durch zu spülen. Da wir ja logischerweise noch keinen Wasseranschluss haben, waren für diesen Schritt unsere netten Nachbarn vorgesehen. Diese haben sich aber dummerweise gerade an diesem Wochenende entschlossen wegzufahren und ihr Pubertist versicherte uns glaubhaft, dass er keinesfalls den Gartenschlauch einfach so über den Zaun werfen kann, weil dieser an ein komplexes Sprenklersystem mit Zeitschaltuhren angeschlossen ist und er befürchtet etwas kaputt zu machen.
Nun liegt also der große Tag des ersten Wasserpumpens noch vor uns.
Ich hoffe, dass Wasserkanister schleppen hat nun bald ein Ende.



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