die letzten Stunden waren nicht die Schlechtesten.
Angefangen hat es eigentlich schon gestern Abend. Meine Schwester hat R. und mich aus unserer gewohnten und etablierten Abendgestaltung rausgerissen, indem sie den vorletzten Harry Potter ausgeliehen hat. Diesen haben wir nämlich noch nicht geschaut und da wir die Tage mal ins Kino gehen wollen um den allerletzten Teil zu sehen, bot es sich an.
Das war gut und hat Spass gemacht.
Heute ist das Kind, der kleine Bruder auf Zeit und R. wieder im Garten und ich war fleißig und habe wirklich erhellendes über den Sturm und Drang gelernt.
Das war auch gut.
Zur Belohnung war ich Frozen Yogurt essen.
Das war auch gut.
Ich wollte ein Geburtstagsgeschenk für meinen Vater kaufen, aber ich habe nichts gefunden.
Das war nicht so gut.
Ich habe plötzlich Lust auf Sport gehabt (sehr komisch...passiert mir äußerst selten) und habe doch tatsächlich mit Youtube Videos hier 45Minuten gesportelt und das war sehr lustig und ich war wirklich nass geschwitzt und hatte das gleiche Gefühl, wie ich habe, wenn ich mal in einem Sportkurs war. Das hat mich wirklich überrascht.
Das war auch echt gut.
Gestern wurde endlich unser Herd geliefert. Juhu. Es gibt wieder leckeren Milchcafe und für das Kind gekochte Haferflocken und Nudeln und und und. So ein Herd ist ja auch echt was tolles.
Das war auch gut.
Ich habe mich heute nun vollends dem kulturellen Umfeld Kreuzbergs angepasst und mir einen 1a Hackenporsche gekauft. Den zeig ich bei Gelegenheit. Ich war nämlich einkaufen und plötzlich dachte ich mir so, was wohl die anderen schlauen Menschen, die so einen Hackenporsche haben, wohl denken, wenn sie mich schwere Einkaufstüten schleppen sehen. Und durch diese Gedankenschleifen bin ich zum Entschluß gekommen, dass ich ja auch so ein Ding kaufen könnte.
Das war auch gut.
In genau einem Monat um diese Zeit bin ich, wenn alles gut läuft mit meinem Studium fertig. Mama- hast du das gehört. Dann bin ich feeeeertig. Kaum zu glauben.
Das wäre richtig gut.
Übrigens habe ich beim Umzug ein paar Bilder aus unserer Studienzeit gefunden.
Auf 80% der Bilder sind wir mit dem Hund draussen. (Das war bevor das Kind da war und als der Hund noch ne junge Dame war und vielleicht eine der Erklärungen, warum mein Studium nun schon über ein Drittel meines Lebens einnimmt).
R. hatte 3 oder 4 Jahre lang völlig unakzeptable Dreadlocks (und wir hatten selbstverständlich einen VW Bus, und einen Hund, waren beim Castor und haben genau so in die linken spießigen Klischees gepasst wie wir heute in die Öko-Eltern Schiene passen. Wir sind echt einfach Spießer.), die er sich seltsamerweise auf dem Bild gerade mit Henna färbt....weiß jetzt auch nicht genau warum....die waren eigentlich immer Straßenköterblond...mhm.
Und wir haben in vielen WGs gewohnt, die auch sehr bunt waren. Irgendwie aber anders bunt als unsere jetzige Wohnung.
Schön war's....
....aber jetzt ist es noch schöner.
Freitag, 5. August 2011
Dienstag, 2. August 2011
ereignisreich
die beste Maskenbildnertante der Welt zieht in unser rosa Zimmer bis zum September und wir freuen uns alle sehr.
Das Kind will gar nie mehr ins Bett und war heute bis Mitternacht wach....obwohl morgen um 9Uhr der kleine Bruder auf Zeit vor der Tür steht.
Am Wochenende war unser Yoga-Stefan da. Jeder sollte einen haben. Das Kind liebt ihn heiß und innig und war einfach seelig.
Heute hatte ich den ganzen Tag Sturmfrei und das war einfach abgefahren toll. Kind, kleiner Bruder auf Zeit, R. und Yoga-Stefan waren im Garten.
Ich habe sogar auch gelernt in der Zeit.
Ich war auch beim Optiker, weil mir aufgefallen ist, dass ich mir oft beim Lesen ein Auge zuhalte. Nach umfangreichen Tests wurde mir gesagt, dass ich schon eine Brille ganz gut gebrauchen könnte...allerdings bin ich bisschen kurzsichtig. Also, beim Bücherlesen sehe ich wohl prima.
Samstag, 30. Juli 2011
Hereinspaziert.....unsere neue Wohnung.
Wir packen immer noch Kartons aus und es ist alles noch nicht fertig und bisschen kahl. Aber hier ein erster Eindruck unserer neuen Wohnung:
Und sonst so.....man braucht super Regenklamotten in Berlin. Das Kind und ich waren heute ein sehr süßen Mini-Baby im Krankenhaus besuchen. Das ist ein Tag alt und ist somit an meinem Geburtstag geboren worden. Sehr guter Tag, wenn ihr mich fragt. Dieser Ausflug hat sich jedenfalls sehr gelohnt- obwohl wir dann ganz klitschnaß zu Hause angekommen sind. (Also vor allem ich- aus Mangel an Regenstiefeln und einer richtigen dichten Regenjacke...warum haben wir sowas eigentlich nicht, jenseits der Größe 104?)
Und sonst so.....man braucht super Regenklamotten in Berlin. Das Kind und ich waren heute ein sehr süßen Mini-Baby im Krankenhaus besuchen. Das ist ein Tag alt und ist somit an meinem Geburtstag geboren worden. Sehr guter Tag, wenn ihr mich fragt. Dieser Ausflug hat sich jedenfalls sehr gelohnt- obwohl wir dann ganz klitschnaß zu Hause angekommen sind. (Also vor allem ich- aus Mangel an Regenstiefeln und einer richtigen dichten Regenjacke...warum haben wir sowas eigentlich nicht, jenseits der Größe 104?)
Mittwoch, 27. Juli 2011
heute war ich endlich mal wegen dem komischen Reizhusten, den ich seit Monaten habe, beim HNO Arzt.
Ich habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung und zwar eine ganz schön deftige.
Gar keine Schmerzen, aber ziemliche Abgeschlagenheit und dann dieser Husten und dieser Schleim.
CT soll gemacht werden, abschwellendes Nasenspray soll ich einen Monat lang nehmen, Rotlicht und Dampfinhalation. Er glaubt allerdings nicht, dass es in einem Monat besser sein wird. Antibiotikum würde er jetzt nicht geben, wenn ich keine Schmerzen habe. OP?
Sonst noch irgendwelche Tipps?
Wohnungschaos lichtet sich jeden Tag ein bisschen.
Leider haben wir immer noch keinen Herd. Deshalb haben wir uns bei der besten Tante der Welt heute zum Nudelessen eingeladen. Das war sehr nett und auch sehr lustig.
(Weil hier essen wir seit Freitag Gemüse aus dem Dampfgarer und Sandwich aus dem Sandwichtoaster. Irgendwie abwechslungsreich- aber auf Dauer unlecker.)
Heute haben wir die Kündigung für die alte Kita abgeschickt und das "Ja, wir wollen-Telefonat" für die neue Kita getätigt.
Eine gute Bauchentscheidung. Auch wenn ich denke, dass uns ein chaotisches nächstes Jahr bevorsteht. Aber das wuppen wir schon.
Das Kind sagt ja gerade immerzu, dass es gar nie wieder in eine Kita gehen will und immer bei uns zu Hause bleiben möchte.
Ich habe eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung und zwar eine ganz schön deftige.
Gar keine Schmerzen, aber ziemliche Abgeschlagenheit und dann dieser Husten und dieser Schleim.
CT soll gemacht werden, abschwellendes Nasenspray soll ich einen Monat lang nehmen, Rotlicht und Dampfinhalation. Er glaubt allerdings nicht, dass es in einem Monat besser sein wird. Antibiotikum würde er jetzt nicht geben, wenn ich keine Schmerzen habe. OP?
Sonst noch irgendwelche Tipps?
Wohnungschaos lichtet sich jeden Tag ein bisschen.
Leider haben wir immer noch keinen Herd. Deshalb haben wir uns bei der besten Tante der Welt heute zum Nudelessen eingeladen. Das war sehr nett und auch sehr lustig.
(Weil hier essen wir seit Freitag Gemüse aus dem Dampfgarer und Sandwich aus dem Sandwichtoaster. Irgendwie abwechslungsreich- aber auf Dauer unlecker.)
Heute haben wir die Kündigung für die alte Kita abgeschickt und das "Ja, wir wollen-Telefonat" für die neue Kita getätigt.
Eine gute Bauchentscheidung. Auch wenn ich denke, dass uns ein chaotisches nächstes Jahr bevorsteht. Aber das wuppen wir schon.
Das Kind sagt ja gerade immerzu, dass es gar nie wieder in eine Kita gehen will und immer bei uns zu Hause bleiben möchte.
Montag, 25. Juli 2011
heute war ein guter Tag
heute Nacht um vier ist R. eingefallen, wo er die Tüte mit den Schrauben verstaut hat. Yeah!!!
Also, heute war ein guter Tag.
Kleiderschrank zusammengebaut, Regale in der Küche an die Wand gehängt, Schuhregal aufgebaut, Garderobe an die Wand geschraubt, Kommodenfüsschen repariert, Kartons ausgepackt (also natürlich nicht alle).
Es wird wohnlich.
Ein guter Tag.
Also, heute war ein guter Tag.
Kleiderschrank zusammengebaut, Regale in der Küche an die Wand gehängt, Schuhregal aufgebaut, Garderobe an die Wand geschraubt, Kommodenfüsschen repariert, Kartons ausgepackt (also natürlich nicht alle).
Es wird wohnlich.
Ein guter Tag.
Samstag, 23. Juli 2011
mit 3 Jahren und 15 Tagen
-wenn das Kind besonders nett zu R. sein will, dann nennt sie ihn: Sohn.
"Du bist so prima mein Sohn, meine Güte" sagte sie zum Beispiel vor 5 Minuten.
-das Kind singt laut und tanzt dazu und denkt, dass sie eine große begabte Sängerin ist.
-sie spielt gerne und mittlerweile auch viel alleine. Sie lässt einen Bären und eine Schlange miteinander sprechen und wenn man bisschen zuhört, kann man sich über die Dialoge echt kaputt lachen.
-sie verbessert mich, wenn ich ein falsches Wort benutze. Ich habe wirklich das Gefühl, dass sie in manchen Bereichen einen größeren Wortschatz hat als ich, also vor allem so in dem normalen Gesprächsmodus. Sie hat jetzt keine Spezialgebiete, wie Dinos oder Autos- sie findet Sprache einfach im Allgemeinen toll und es macht ihr Spass neue Worte auszuprobieren. Ich glaube sie würde meine mündliche Prüfung vom Ausdruck her- viel souveräner bestehen als ich.
-"Meine Schwester Klara" ist gerade das Lieblingshörspiel.
-Sie hat manchmal diese Wutanfälle. Dann ist eine Kleinigkeit nicht richtig und sie ist untröstlich und muss ganz lange in meinem oder R.s Arm weinen. Die Arme. Besonders jetzt während des Umzugs und in dem ganzen Chaos, lässt sie sich schnell aus der Ruhe bringen. Aber das kann ich gut verstehen. Ich glaube R. und ich würden auch gerne einen Tobsuchtsanfall haben....zum Beispiel bei der Suche nach diesen beknackten Schrauben für den Schrank.
Wir finden beide, dass sie mal wieder einen riesen Sprung gemacht hat und sich total verändert hat. Ihr Spielen ist ganz anders geworden. Eine typische Dreijährige halt. Saucooles Kind.
"Du bist so prima mein Sohn, meine Güte" sagte sie zum Beispiel vor 5 Minuten.
-das Kind singt laut und tanzt dazu und denkt, dass sie eine große begabte Sängerin ist.
-sie spielt gerne und mittlerweile auch viel alleine. Sie lässt einen Bären und eine Schlange miteinander sprechen und wenn man bisschen zuhört, kann man sich über die Dialoge echt kaputt lachen.
-sie verbessert mich, wenn ich ein falsches Wort benutze. Ich habe wirklich das Gefühl, dass sie in manchen Bereichen einen größeren Wortschatz hat als ich, also vor allem so in dem normalen Gesprächsmodus. Sie hat jetzt keine Spezialgebiete, wie Dinos oder Autos- sie findet Sprache einfach im Allgemeinen toll und es macht ihr Spass neue Worte auszuprobieren. Ich glaube sie würde meine mündliche Prüfung vom Ausdruck her- viel souveräner bestehen als ich.
-"Meine Schwester Klara" ist gerade das Lieblingshörspiel.
-Sie hat manchmal diese Wutanfälle. Dann ist eine Kleinigkeit nicht richtig und sie ist untröstlich und muss ganz lange in meinem oder R.s Arm weinen. Die Arme. Besonders jetzt während des Umzugs und in dem ganzen Chaos, lässt sie sich schnell aus der Ruhe bringen. Aber das kann ich gut verstehen. Ich glaube R. und ich würden auch gerne einen Tobsuchtsanfall haben....zum Beispiel bei der Suche nach diesen beknackten Schrauben für den Schrank.
Wir finden beide, dass sie mal wieder einen riesen Sprung gemacht hat und sich total verändert hat. Ihr Spielen ist ganz anders geworden. Eine typische Dreijährige halt. Saucooles Kind.
Fahndung
wenn jemand die Tüte mit den Schrauben und sonstigen Kleinigkeiten, die man braucht um den riesigen sehr alten und hübschen Kleiderschrank zusammen zu bauen, gesehen hat- dann bitte bei uns melden.
Irgendwie der Supergau.
Irgendwie der Supergau.
Freitag, 22. Juli 2011
erster Abend im neuen Heim.
der Umzug war ungefähr ein viertel so entspannt, wie R. und ich so dachten.
Dauerte es vor 3 Jahren, als wir aus unseren WGs zusammengezogen sind, noch 3 Stunden...für beide Wohnungen zusammen....so hat sich doch mittlerweile etwa für 1,5 Stunden Schleppen zusätzliches Zeug angesammelt.
Na ja.
Jetzt sitze ich hier, mitten im Kartonchaos auf dem Sofa und bin ganz schön müde.
Morgen müssen wir noch rasch den Keller fertig ausräumen, die alte Wohnung putzen, den Kleiderschrank zusammenbauen, die Waschmaschine und die Spülmaschine anschließen und die 30 Kartons auspacken....dann kann ich locker-flockig übermorgen schon mit dem Lernen anfangen. Ah- dieser Sommer ist doch wirklich ein Entspannter. ;-)
Das Kind war total aufgeregt und ist heute Abend hier rumgeflitzt und rumgehüpft und als sie müde wurde, hat sie gesagt: "So, jetzt gehen wir nach Hause, ok?"
Und vorher hat sie die Gunst der Stunde und des Chaos gelöst um sich kunstvoll mit einem Edding das Gesicht zu bemalen.
Als R. und ich uns schon damit abgefunden hatten, bis Jahresende ein Kind mit sehr vielen schwarzen Strichen im Gesicht zu haben....da stellte sich raus, dass der Edding gar nicht so wasserfest ist, wie wir dachten. Juhu. Ich denke also im September ist sie wieder hübsch rosig. Ist doch schön.
der Umzug war ungefähr ein viertel so entspannt, wie R. und ich so dachten.
Dauerte es vor 3 Jahren, als wir aus unseren WGs zusammengezogen sind, noch 3 Stunden...für beide Wohnungen zusammen....so hat sich doch mittlerweile etwa für 1,5 Stunden Schleppen zusätzliches Zeug angesammelt.
Na ja.
Jetzt sitze ich hier, mitten im Kartonchaos auf dem Sofa und bin ganz schön müde.
Morgen müssen wir noch rasch den Keller fertig ausräumen, die alte Wohnung putzen, den Kleiderschrank zusammenbauen, die Waschmaschine und die Spülmaschine anschließen und die 30 Kartons auspacken....dann kann ich locker-flockig übermorgen schon mit dem Lernen anfangen. Ah- dieser Sommer ist doch wirklich ein Entspannter. ;-)
Das Kind war total aufgeregt und ist heute Abend hier rumgeflitzt und rumgehüpft und als sie müde wurde, hat sie gesagt: "So, jetzt gehen wir nach Hause, ok?"
Und vorher hat sie die Gunst der Stunde und des Chaos gelöst um sich kunstvoll mit einem Edding das Gesicht zu bemalen.
Als R. und ich uns schon damit abgefunden hatten, bis Jahresende ein Kind mit sehr vielen schwarzen Strichen im Gesicht zu haben....da stellte sich raus, dass der Edding gar nicht so wasserfest ist, wie wir dachten. Juhu. Ich denke also im September ist sie wieder hübsch rosig. Ist doch schön.
Dienstag, 19. Juli 2011
Endspurt
Am Freitag ziehen wir um.
Ich konnte R. mit viel Überredungskunst dazu bringen, dass wir uns Umzugshelfer "bestellen" und nicht unsere gebrechlichen (weil dreißig Jahre alten) Freunde bitten.
Jetzt muss ich nur noch locker flockig unseren Hausstand in paar Kartons verpacken und das ein oder andere aussortieren. Kein Problem. Wir sind ganz gut im Aussortieren. Und wir haben genug Kartons- und das ist ja das A und O beim packen.
R. aber verfällt gerade in einen sehr seltsamen Endspurt. Der Perfektionsehrgeiz hat ihn gepackt.
Es ist ja seit Wochen in dem 10.00-02.00Uhr Arbeitsmodus. Ganz schön abgenommen hat er- weil er schon immer finden, dass Essen eher langweilig ist und jetzt den ganzen Tag so beschäftigt ist, dass er auch nicht dran denkt. (Übrigens findet er, von mir bekocht zu werden ist irre unsexy- und das liegt glaube ich nicht an meinen Kochkünsten). Ich mach das jetzt trotzdem. Emsig zwinge ich ihn, sich nicht nur von einer Pizza und zwei Bananen am Tag zu ernähren.
Und jetzt, kurz vor dem Ende, fallen ihm noch 1000 Sachen ein. Er streicht Fensterbänke und schleift die alten Türen ab, um sie wieder frisch zu lackieren.
Also, die Wohnung sieht wirklich super aus. Aber ich habe ein bisschen Angst, dass R. nach dem Umzug einfach umfällt. Zumindest so einen famosen Hexenschuss, zu dem er neigt, erwarte ich.
Sagt mal- mein Kind, dass schläft seit paar Monaten nicht mehr im Schlafsack und sie geniesst es SEHR. Sie braucht das ganze 2x2m Bett und schläft in den lustigsten Positionen. Aber vor allem OHNE Decke.
Und sogar im Schlaf merkt sie sofort, wenn wir sie zudecken. Ganz böse grunzend strampelt sie sich sofort wieder frei. Sie will auch auf keinen Fall eine Schlafanzughose.
Also klar- es ist jetzt immer über 20Grad im Schlafzimmer- aber soooo heiß finde ich es auch nicht. Machen das Eure Kinder auch so?
Ich denke mir ja jetzt oft- wie haben wir sie wohl gequält- jahrelang in dem Schlafsack?
Und wir haben keine Erlaubnis für einen Holzkamin im Wohnzimmer bekommen- was mich deshalb ärgert, weil das Verbot nicht begründet wurde. Schade.
Ich konnte R. mit viel Überredungskunst dazu bringen, dass wir uns Umzugshelfer "bestellen" und nicht unsere gebrechlichen (weil dreißig Jahre alten) Freunde bitten.
Jetzt muss ich nur noch locker flockig unseren Hausstand in paar Kartons verpacken und das ein oder andere aussortieren. Kein Problem. Wir sind ganz gut im Aussortieren. Und wir haben genug Kartons- und das ist ja das A und O beim packen.
R. aber verfällt gerade in einen sehr seltsamen Endspurt. Der Perfektionsehrgeiz hat ihn gepackt.
Es ist ja seit Wochen in dem 10.00-02.00Uhr Arbeitsmodus. Ganz schön abgenommen hat er- weil er schon immer finden, dass Essen eher langweilig ist und jetzt den ganzen Tag so beschäftigt ist, dass er auch nicht dran denkt. (Übrigens findet er, von mir bekocht zu werden ist irre unsexy- und das liegt glaube ich nicht an meinen Kochkünsten). Ich mach das jetzt trotzdem. Emsig zwinge ich ihn, sich nicht nur von einer Pizza und zwei Bananen am Tag zu ernähren.
Und jetzt, kurz vor dem Ende, fallen ihm noch 1000 Sachen ein. Er streicht Fensterbänke und schleift die alten Türen ab, um sie wieder frisch zu lackieren.
Also, die Wohnung sieht wirklich super aus. Aber ich habe ein bisschen Angst, dass R. nach dem Umzug einfach umfällt. Zumindest so einen famosen Hexenschuss, zu dem er neigt, erwarte ich.
Sagt mal- mein Kind, dass schläft seit paar Monaten nicht mehr im Schlafsack und sie geniesst es SEHR. Sie braucht das ganze 2x2m Bett und schläft in den lustigsten Positionen. Aber vor allem OHNE Decke.
Und sogar im Schlaf merkt sie sofort, wenn wir sie zudecken. Ganz böse grunzend strampelt sie sich sofort wieder frei. Sie will auch auf keinen Fall eine Schlafanzughose.
Also klar- es ist jetzt immer über 20Grad im Schlafzimmer- aber soooo heiß finde ich es auch nicht. Machen das Eure Kinder auch so?
Ich denke mir ja jetzt oft- wie haben wir sie wohl gequält- jahrelang in dem Schlafsack?
Und wir haben keine Erlaubnis für einen Holzkamin im Wohnzimmer bekommen- was mich deshalb ärgert, weil das Verbot nicht begründet wurde. Schade.
Sonntag, 17. Juli 2011
Themawechsel
Küche und Flur
Und hier das dritte Zimmer. Es wird ein bisschen das Kinderzimmer, ein bisschen zweites Wohnzimmer, ein bisschen Gästezimmer. Ma sehen. Aber jedenfalls durfte das Kind die Wandfarbe aussuchen. ;-)
Und hier noch ein kleines Vorher-Nacher aus unserem Garten. Da war ich nämlich gestern - zum ersten mal seit 4 Wochen.
Also VORHER
NACHHER
Die Tomaten sind irre hoch....ich glaube, die hätte ich irgendwie beschneiden müssen...? Wir haben sie jetzt mal "hochgebunden".
Der Kürbis fühlt sich einfach sauwohl. Der wächst wie bekloppt und schreit dabei laut: "Mir gehts gut!"
Alle Kräuter haben sich in Höhe und Breite verdreifacht.
Das Hochbeet wurde also von allen Bewohnerinnen und Bewohnern einstimmig angenommen und die "Bank" die R. da drumrum gebaut hat, ist völlig nutzlos, weil die Bewohner den gesamten Platz brauchen.
ich schreibe Posts und lösche sie wieder.
Ich würde gerne drüber schreiben, wie traurig ich bin. Wie geschockt. Wie sauer. Aber irgendwie ist es nicht der richtige Ort- oder doch?
Ich ärgere mich, dass ich dann einfach irgendwas schreibe, als ob nichts wäre. Über unsere Wohnung zum Beispiel- oder über meine dämliche Prüfungen.
Ein Freund von uns ist sehr krank. Ganz plötzlich und völlig unerwartet hat er Magen-Krebs diagnostiziert bekommen. Er ist Anfang dreißig wie wir und er hat eine kleine Tochter, die wir sehr mögen.
Seit einer Woche bekommt er nun Bestrahlung und Chemo.
Ich wünsche mir, dass der Tumor sich verpisst und er wieder gesund wird.
Ich würde gerne drüber schreiben, wie traurig ich bin. Wie geschockt. Wie sauer. Aber irgendwie ist es nicht der richtige Ort- oder doch?
Ich ärgere mich, dass ich dann einfach irgendwas schreibe, als ob nichts wäre. Über unsere Wohnung zum Beispiel- oder über meine dämliche Prüfungen.
Ein Freund von uns ist sehr krank. Ganz plötzlich und völlig unerwartet hat er Magen-Krebs diagnostiziert bekommen. Er ist Anfang dreißig wie wir und er hat eine kleine Tochter, die wir sehr mögen.
Seit einer Woche bekommt er nun Bestrahlung und Chemo.
Ich wünsche mir, dass der Tumor sich verpisst und er wieder gesund wird.
Donnerstag, 14. Juli 2011
kleine Wohnungseinblicke
Zur Prüfungsbelohnung war ich heute das erste mal seit bestimmt zwei Wochen in der Wohnung und habe die frisch gestrichenen und tapezierten Wände mit der wirklich grottenschlechten Handykamera fotografiert. Hier also die dunklen, verwackelten und farbverzerrten ersten Bilder.
Ich weiß ja nun mittlerweile, dass sich nach der Prüfung nicht das "Juhu, ich könnte die ganze Welt umarmen-Gefühl" sondern das "ich bin so müde und kaputt und alles tut mir weh und ich weiß nichts mit mir anzufangen-Gefühl" einstellt.
So ist es nun auch heute.
Bleiernde Müdigkeit, Kopfschmerzen und eine totale Antriebslosigkeit. Die Klausur war so lala. Wobei für meine Verhältnisse bezüglich der Germanistik kann ich sagen, dass ich mein bestes gegeben habe und es auch nicht viel besser hätte machen können. (Und sowas kann ich wirklich nicht oft von mir behaupten). Ich habe beinah alles geschrieben, was ich vorher gelernt habe, allerdings war die Fragestellung irgendwie nicht optimal und ich bin einfach in Germanistik zu schlecht, als dass ich da groß improvisieren könnte. Ich hoffe für ein "bestanden" hat es gereicht. Jetzt also noch eine Prüfung.
Also- hier seht ihr das Schlafzimmer. Hier auf dem Bild sieht alles grün aus....in Wirklichkeit ist alles gelb...wobei die grüne Wand, die eigentlich grau werden sollte, schon grün ist. Aber Tapete und die "vanilleweiße" Wand sind es nicht. Auf dem Foto wirkt es wie ein Schuhkarton....eigentlich fand ich es gerade "in echt" ganz wohnlich. Mhm....muss gleich nochmal schauen gehen.
Hier das Wohnzimmer. Ein Traum....auf dem Bild erkennt man ja eigentlich gar nichts.
Küche- in strahlendem weiß- wo man auch hinschaut. Wir haben gestern auch noch paar weiße Küchenunterschränke gekauft. Aber das gelde Möbelhaus hatte die Arbeitsplatte, die wir uns ausgesucht hatten nicht mehr da....morgen dann.
Ah ja, und weil sie auch das Spülbecken, was wir uns ausgesucht hatten nicht mehr da hatten und unsere Frustrationsgrenze damit erreicht war, haben wir uns einfach spontan und kopflos ein supercooles, ziemlich teures weißes Keramikbecken ausgesucht, was uns jetzt wohl unser ganzes Leben lang begleiten wird. ;-)
Der Flur. Eine Wand ist blau, die anderen sind weiß. Den Boden lackiert R. heute auch weiß- der war ähnlich wie in der Küche nicht mehr zu retten. Der Flur wird prima.
Ich weiß ja nun mittlerweile, dass sich nach der Prüfung nicht das "Juhu, ich könnte die ganze Welt umarmen-Gefühl" sondern das "ich bin so müde und kaputt und alles tut mir weh und ich weiß nichts mit mir anzufangen-Gefühl" einstellt.
So ist es nun auch heute.
Bleiernde Müdigkeit, Kopfschmerzen und eine totale Antriebslosigkeit. Die Klausur war so lala. Wobei für meine Verhältnisse bezüglich der Germanistik kann ich sagen, dass ich mein bestes gegeben habe und es auch nicht viel besser hätte machen können. (Und sowas kann ich wirklich nicht oft von mir behaupten). Ich habe beinah alles geschrieben, was ich vorher gelernt habe, allerdings war die Fragestellung irgendwie nicht optimal und ich bin einfach in Germanistik zu schlecht, als dass ich da groß improvisieren könnte. Ich hoffe für ein "bestanden" hat es gereicht. Jetzt also noch eine Prüfung.
Also- hier seht ihr das Schlafzimmer. Hier auf dem Bild sieht alles grün aus....in Wirklichkeit ist alles gelb...wobei die grüne Wand, die eigentlich grau werden sollte, schon grün ist. Aber Tapete und die "vanilleweiße" Wand sind es nicht. Auf dem Foto wirkt es wie ein Schuhkarton....eigentlich fand ich es gerade "in echt" ganz wohnlich. Mhm....muss gleich nochmal schauen gehen.
Hier das Wohnzimmer. Ein Traum....auf dem Bild erkennt man ja eigentlich gar nichts.
Küche- in strahlendem weiß- wo man auch hinschaut. Wir haben gestern auch noch paar weiße Küchenunterschränke gekauft. Aber das gelde Möbelhaus hatte die Arbeitsplatte, die wir uns ausgesucht hatten nicht mehr da....morgen dann.
Ah ja, und weil sie auch das Spülbecken, was wir uns ausgesucht hatten nicht mehr da hatten und unsere Frustrationsgrenze damit erreicht war, haben wir uns einfach spontan und kopflos ein supercooles, ziemlich teures weißes Keramikbecken ausgesucht, was uns jetzt wohl unser ganzes Leben lang begleiten wird. ;-)
Der Flur. Eine Wand ist blau, die anderen sind weiß. Den Boden lackiert R. heute auch weiß- der war ähnlich wie in der Küche nicht mehr zu retten. Der Flur wird prima.
Das Bad ist noch eine Baustelle. Da fehlt noch eine VErkleidung für die Wanne und alle Silikondichtungen.
Das Zimmer in rosa habe ich vergessen zu fotografieren. Das sieht sehr hübsch aus und im Moment ist es das Zimmer des Hundes und der Kinder-
Dienstag, 12. Juli 2011
ich bin eh so der meditative Prüfungstyp....
morgen dann mal wieder eine Prüfung.
Das Verhältnis von Literatur und Traum anhand: Sara Sampson, Faust1, Heinrich von Ofterdingen, Frankenstein und Kätchen von Heilbronn.
Laaaaangweilig. Und es macht gar keinen Spass und ich muss einfach nur durch.
Ich weiß ja nun schon...aus der Erfahrung der zwei Prüfungen die ich schon hinter mir habe, dass ich so ein meditativer gelassener Prüfungstyp bin. Eigentlich ganz nett. Aber sicher wären die Noten noch besser, wenn ich etwas mehr Enthusiasmus gegen Ende zeigen würde.
Ich fange Wochen/Monate vor der Prüfung an, das Gefühl zu haben, dass ich nun nichts mehr anderes machen darf außer lernen. In Wirklichkeit hänge ich dann im Netz rum, lese Blogs, bestelle Sinnloses bei Amazon usw. So eine Zeitverschwendung!
Ungefähr drei Wochen vor dem Termin fange ich dann tatsächlich an produktiv zu werden....jetzt nicht mörderproduktiv, aber so, dass ich beginne eine Ahnung davon zu haben, was ich da eigentlich mache. Das ist auch die Phase, in der ich denke, dass ich das NIE kapiere und es einfach für mich unschaffbar ist und dass man ja wirklich sehr gut, ohne Uniabschluss durchs Leben kommt und alle mich mal können.
Eine Woche vorher ist so meine tatkräftigste Lernzeit. Da bekomme ich auch die Kurve und alles scheint zwar viel zu viel- aber immerhin bestehbar.
Und dann so zwei Tage vor der Prüfung, da werde ich irgendwie die Ruhe selbst. Ich freue mich auf den Tag NACH der Prüfung und bin einfach nur noch megagelangweilt.
Die einzige Nacht, die ich mal vor einer "Prüfung" durchgearbeitet habe, war die vor Abgabe meiner Magisterarbeit. Das lag auch dann weniger an mir, sondern daran, dass in dieser Nacht vier Freunde von mir, jeder an seinem eigenen Laptop und in meiner Wohnung, meine Arbeit nochmal durchgelesen und Fehler ausgebügelt hatten.
Ich wäre ja ins Bett gegangen....mich hätten ja die paar Fehler nicht mehr gejuckt.....(wobei ich dieser Nacht, dann sicher die Note verdanke, die mich jetzt auch beruhigt auf "ich brauche nur zu bestehen, schlechter als ne 2,0 kann es nicht werden"- lernen lässt)
Ich verfalle da so kurz vor der Prüfung in eine Art Lethargie. Und in so einem Zustand befinde ich mich nun auch gerade. Morgen um 8.30Uhr gehts los. Da muss ich dann diesen Text runterschreiben, den ich mir seit 3 Tagen zu merken versuche und den ich am Freitag schon sicher ganz und gar vollkommen vergessen habe.
Und das ist einfach sooooo langweilig. Prüfungen sind sooooooo langweilig.
Okay....also Klausuren sind natürlich auch ganz extrem....so eine mündliche Prüfung ist etwas unangenehmer und deshalb auch nicht ganz so langweilig.
Also, es ist ja wirklich nicht so, dass diese Langeweile daraus entspringt, dass ich mit dem Lernstoff unterfordert bin....das leider überhaupt nicht. Es ist einfach so, dass ich so Prüfungen einfach blöd und unnötig finde.
Und ansonsten? Ich freue mich, morgen Nachmittag mit dem Packen zu beginnen.
Alle Malerarbeiten sind nun abgeschlossen. R. ist eine Kampfmaschine. Heute nacht ist er gegen 2 Uhr nach Hause gekommen.
Ab morgen baut er die Küche- und dann, sobald er fertig ist, ziehen wir um.
Ich freu mich. Die neue Wohnung ist echt hübsch geworden. Bald beglücke ich Euch mal mit Bildern.
Nach einem kleinen körperlichen Arbeitseinsatz darf ich dann im August wieder lernen. Aber dieses mal, spare ich mir die Wochen/Monatelange Anlaufzeit der Zeitverschwendung. Ich fange einfach so knapp vor dem Termin an, dass mir nichts mehr anderes übrig bleibt als durchzustarten. Ich denke eine kluge Entscheidung. Man könnte ja auch meinen, dass man sich nach fast 32 Jahren einschätzen kann.
Das Verhältnis von Literatur und Traum anhand: Sara Sampson, Faust1, Heinrich von Ofterdingen, Frankenstein und Kätchen von Heilbronn.
Laaaaangweilig. Und es macht gar keinen Spass und ich muss einfach nur durch.
Ich weiß ja nun schon...aus der Erfahrung der zwei Prüfungen die ich schon hinter mir habe, dass ich so ein meditativer gelassener Prüfungstyp bin. Eigentlich ganz nett. Aber sicher wären die Noten noch besser, wenn ich etwas mehr Enthusiasmus gegen Ende zeigen würde.
Ich fange Wochen/Monate vor der Prüfung an, das Gefühl zu haben, dass ich nun nichts mehr anderes machen darf außer lernen. In Wirklichkeit hänge ich dann im Netz rum, lese Blogs, bestelle Sinnloses bei Amazon usw. So eine Zeitverschwendung!
Ungefähr drei Wochen vor dem Termin fange ich dann tatsächlich an produktiv zu werden....jetzt nicht mörderproduktiv, aber so, dass ich beginne eine Ahnung davon zu haben, was ich da eigentlich mache. Das ist auch die Phase, in der ich denke, dass ich das NIE kapiere und es einfach für mich unschaffbar ist und dass man ja wirklich sehr gut, ohne Uniabschluss durchs Leben kommt und alle mich mal können.
Eine Woche vorher ist so meine tatkräftigste Lernzeit. Da bekomme ich auch die Kurve und alles scheint zwar viel zu viel- aber immerhin bestehbar.
Und dann so zwei Tage vor der Prüfung, da werde ich irgendwie die Ruhe selbst. Ich freue mich auf den Tag NACH der Prüfung und bin einfach nur noch megagelangweilt.
Die einzige Nacht, die ich mal vor einer "Prüfung" durchgearbeitet habe, war die vor Abgabe meiner Magisterarbeit. Das lag auch dann weniger an mir, sondern daran, dass in dieser Nacht vier Freunde von mir, jeder an seinem eigenen Laptop und in meiner Wohnung, meine Arbeit nochmal durchgelesen und Fehler ausgebügelt hatten.
Ich wäre ja ins Bett gegangen....mich hätten ja die paar Fehler nicht mehr gejuckt.....(wobei ich dieser Nacht, dann sicher die Note verdanke, die mich jetzt auch beruhigt auf "ich brauche nur zu bestehen, schlechter als ne 2,0 kann es nicht werden"- lernen lässt)
Ich verfalle da so kurz vor der Prüfung in eine Art Lethargie. Und in so einem Zustand befinde ich mich nun auch gerade. Morgen um 8.30Uhr gehts los. Da muss ich dann diesen Text runterschreiben, den ich mir seit 3 Tagen zu merken versuche und den ich am Freitag schon sicher ganz und gar vollkommen vergessen habe.
Und das ist einfach sooooo langweilig. Prüfungen sind sooooooo langweilig.
Okay....also Klausuren sind natürlich auch ganz extrem....so eine mündliche Prüfung ist etwas unangenehmer und deshalb auch nicht ganz so langweilig.
Also, es ist ja wirklich nicht so, dass diese Langeweile daraus entspringt, dass ich mit dem Lernstoff unterfordert bin....das leider überhaupt nicht. Es ist einfach so, dass ich so Prüfungen einfach blöd und unnötig finde.
Und ansonsten? Ich freue mich, morgen Nachmittag mit dem Packen zu beginnen.
Alle Malerarbeiten sind nun abgeschlossen. R. ist eine Kampfmaschine. Heute nacht ist er gegen 2 Uhr nach Hause gekommen.
Ab morgen baut er die Küche- und dann, sobald er fertig ist, ziehen wir um.
Ich freu mich. Die neue Wohnung ist echt hübsch geworden. Bald beglücke ich Euch mal mit Bildern.
Nach einem kleinen körperlichen Arbeitseinsatz darf ich dann im August wieder lernen. Aber dieses mal, spare ich mir die Wochen/Monatelange Anlaufzeit der Zeitverschwendung. Ich fange einfach so knapp vor dem Termin an, dass mir nichts mehr anderes übrig bleibt als durchzustarten. Ich denke eine kluge Entscheidung. Man könnte ja auch meinen, dass man sich nach fast 32 Jahren einschätzen kann.
Dienstag, 5. Juli 2011
Rosenweiß oder Vanilleweiß
Als R. heute Mitten in der Nacht R. nach Hause kam, nachdem er in der Wohnung ein Zimmer "weiß" gestrichen hatte, haben wir uns doch tatsächlich fast eine Stunde darüber gestritten, ob die übrigen Wände des Zimmers mit der Altrosa Wand, Vanilleweiß oder Rosenweiß werden sollten, laut dem Farbfachverkäufer.
Ich musste eigentlich die ganze Zeit ein bisschen lachen, weil Weiß ist ja doch irgendwie weiß und ich erinnere mich auch nicht mehr genau welche von den kleinen Abtönfläschchen wir für die jeweilige Farbe zusammen schütten sollten- aber R. nachdem er eingesehen hat, dass in dem Zimmer statt Vanilleweiß Rosenweiß an die Wände kommen sollte, war völlig entsetzt und geknickt und echt....so einen skurillen Streit hatten wir schon lange nicht mehr.
Dann wachte das Kind um 2Uhr nachts auf und bliebt irgendwie stundenlang im Halb-Schlaf wach und wollte immer Milch und Wasser und aufs Klo und was weiß ich- und sie kann nicht schlafen und will wieder aufstehen usw.
Ich sitze jedenfalls in der Bibliothek und bin müde und und wünsche mir, dass schon September ist. Oder zumindest August.
So Menschen die keine Familie haben...die sind bestimmt immer total ausgeschlafen, übelst gepflegt, ernähren sich gesund, lernen locker 8 Stunden am Tag und haben dann trotzdem noch ganz viel Zeit für sich alleine, oder?
Ich musste eigentlich die ganze Zeit ein bisschen lachen, weil Weiß ist ja doch irgendwie weiß und ich erinnere mich auch nicht mehr genau welche von den kleinen Abtönfläschchen wir für die jeweilige Farbe zusammen schütten sollten- aber R. nachdem er eingesehen hat, dass in dem Zimmer statt Vanilleweiß Rosenweiß an die Wände kommen sollte, war völlig entsetzt und geknickt und echt....so einen skurillen Streit hatten wir schon lange nicht mehr.
Dann wachte das Kind um 2Uhr nachts auf und bliebt irgendwie stundenlang im Halb-Schlaf wach und wollte immer Milch und Wasser und aufs Klo und was weiß ich- und sie kann nicht schlafen und will wieder aufstehen usw.
Ich sitze jedenfalls in der Bibliothek und bin müde und und wünsche mir, dass schon September ist. Oder zumindest August.
So Menschen die keine Familie haben...die sind bestimmt immer total ausgeschlafen, übelst gepflegt, ernähren sich gesund, lernen locker 8 Stunden am Tag und haben dann trotzdem noch ganz viel Zeit für sich alleine, oder?
Samstag, 2. Juli 2011
was ist besser?
Kita, in der sich das Kind ganz wohl- aber nicht pudelwohl fühlt- in der der super Erzieher nach den Sommerferien nicht mehr da sein wird, in der wir irgendwie aus Versehen nicht den besten Ruf bei den anderen Eltern haben, in der das Kind Mittags eine halbe Stunde ruhen MUSS, wenn sie mal über Mittag bleiben sollte, in der nach den Sommerferien genau 2 Kinder 3 Jahre alt sein (unser Kind und die Freundin und noch ein Junge- der allerdings glaube ich erst 2,5 ist) werden und alle anderen Kinder- als 9 aus der jüngeren Gruppe rüberwechseln, in der wir aber mit den Erziehern durchaus leben können, in der in einem Jahr das Kind in eine Gruppe wechseln wird/würde, in der zwei ganz tolle Erzieherinnen arbeiten....
Das Kind geht ja erst seit März in die Kita- eine Freundin von ihr wird dableiben- alle anderen Kinder wechseln. Und wir wollten ja auch dass das Kind in die Kita geht um mal mit Gleichaltrigen und Älteren zusammen zu sein- so kleine Knirpse, die noch nicht sprechen können haben wir hier zu Hause ja auch genug.
oder
eine gerade neu entstehende Kita, die von einer alten Hippi-Frau geleitet wird, deren Vorstellungen ziemlich genau unseren Umgangsidealen mit dem Kind entsprechen, die also nicht an dem Kind rumerziehen will, in der am Anfang die Gruppe eine sehr überschaubare Größe von ca. 6 Kindern haben wird- allerdings mit dem Ziel auf 20Kinder zu wachsen (und irgendwie ist die Kita- also die Räume ziemlich klein-), in der die Erzieher noch nicht eingestellt sind- sie schon mit dem Konzept symphatisieren sollen...aber da müssen sich ja auch erst Erzieher finden. Ein Experiment also...vielleicht wird es ganz toll- vielleicht bereuen wir auch in einem Jahr den Wechsel-
wie würdet ihr Euch entscheiden?
Das Kind geht ja erst seit März in die Kita- eine Freundin von ihr wird dableiben- alle anderen Kinder wechseln. Und wir wollten ja auch dass das Kind in die Kita geht um mal mit Gleichaltrigen und Älteren zusammen zu sein- so kleine Knirpse, die noch nicht sprechen können haben wir hier zu Hause ja auch genug.
oder
eine gerade neu entstehende Kita, die von einer alten Hippi-Frau geleitet wird, deren Vorstellungen ziemlich genau unseren Umgangsidealen mit dem Kind entsprechen, die also nicht an dem Kind rumerziehen will, in der am Anfang die Gruppe eine sehr überschaubare Größe von ca. 6 Kindern haben wird- allerdings mit dem Ziel auf 20Kinder zu wachsen (und irgendwie ist die Kita- also die Räume ziemlich klein-), in der die Erzieher noch nicht eingestellt sind- sie schon mit dem Konzept symphatisieren sollen...aber da müssen sich ja auch erst Erzieher finden. Ein Experiment also...vielleicht wird es ganz toll- vielleicht bereuen wir auch in einem Jahr den Wechsel-
wie würdet ihr Euch entscheiden?
Wohnzimmertapete kennt ihr ja schon. Grün mit weißen Blümchen- die kommt an eine Wand- die anderen Wände werden Oliveweiß.
In der Küche weiße Wände, weiße Dielen. Ob die Arbeitsplatte auch weiß wird, wissen wir noch nicht...vielleicht auch gelb oder rot....
Der Flur ist weiß mit einer krass in Petrol leuchtenden Wand- die alten Dielen waren zu kaputt- die haben wir auch weiß lackiert.
Im Schlafzimmer kommt an eine kurze Wand gelbe Retrotapete, eine Wand wird grau-grün- wie eine Musterfarbe der Tapeten, die anderen Wände werden Vanilleweiß.
Im zweiten kleinen Wohnzimmer/Gästezimmer/Dita-Rückzugsraum wird eine Wand Altrosa und die anderen Wände Rosenweiß.
Jaaaa- es gibt ein dicken Farbblock für weiße Wandfarbe. Wir haben erstmal bisschen gelacht, im Farbladen....aber dann so im Vergleich ist weiß nicht gleich weiß.
Ich war heute doppelt produktiv. Habe gelernt, indem ich ein Hörbuch gehört und dabei den Flur gestrichen habe.
Fotos folgen, wenn alles fertig ist.
In der Küche weiße Wände, weiße Dielen. Ob die Arbeitsplatte auch weiß wird, wissen wir noch nicht...vielleicht auch gelb oder rot....
Der Flur ist weiß mit einer krass in Petrol leuchtenden Wand- die alten Dielen waren zu kaputt- die haben wir auch weiß lackiert.
Im Schlafzimmer kommt an eine kurze Wand gelbe Retrotapete, eine Wand wird grau-grün- wie eine Musterfarbe der Tapeten, die anderen Wände werden Vanilleweiß.
Im zweiten kleinen Wohnzimmer/Gästezimmer/Dita-Rückzugsraum wird eine Wand Altrosa und die anderen Wände Rosenweiß.
Jaaaa- es gibt ein dicken Farbblock für weiße Wandfarbe. Wir haben erstmal bisschen gelacht, im Farbladen....aber dann so im Vergleich ist weiß nicht gleich weiß.
Ich war heute doppelt produktiv. Habe gelernt, indem ich ein Hörbuch gehört und dabei den Flur gestrichen habe.
Fotos folgen, wenn alles fertig ist.
Freitag, 1. Juli 2011
Dienstag, 28. Juni 2011
Tapete
Nachdem R. und ich letztens zwei Stunden in einem Tapetenfachgeschäft verbracht haben um uns ca. 1000 Tapeten anzuschauen und keine einzige zu finden, auf die wir uns einigen konnten (ihr wisst schon, unser altes Problem) und zudem irgendwie das Gefühl hatten das 60€/pro Rolle doch echt ganz schön viel Geld ist....haben wir dann diese hier ersteigert. 40€ haben wir für die 6 benötigten Rollen insgesamt bezahlt. Juhu!
Um unser Glückskonto dann wieder auszugleichen ist aber unsere Spülmaschine kaputt gegangen. Komische Geräusche, roch nach verbranntem Plasitik und am Ende stand die ganze Drecksbrühe drin. Ich schätze mal die Pumpe ist hin? Ah ne, also Spülen ist echt das, was ich so an Hausarbeit am wenigsten mag. Und wie bekommen wir das Ekelwasser da raus?
Um unser Glückskonto dann wieder auszugleichen ist aber unsere Spülmaschine kaputt gegangen. Komische Geräusche, roch nach verbranntem Plasitik und am Ende stand die ganze Drecksbrühe drin. Ich schätze mal die Pumpe ist hin? Ah ne, also Spülen ist echt das, was ich so an Hausarbeit am wenigsten mag. Und wie bekommen wir das Ekelwasser da raus?
Montag, 27. Juni 2011
mit 2 Jahren, 11 Monaten und 20 Tagen
ist man einfach groß.
-man braucht auch mal seine Ruhe und macht die Schlafzimmer hinter sich zu um Hörspiele zu hören- vor allem wenn die Kleinen da sind.
-man sag Sachen wie: "R., mit dir durch die Welt zu saußen ist so schön" wenn man hinten auf dem Fahrradsitz sitzt.
-man malt Babcia (Oma) zum Geburtstag zwei Kopffüßler (das Kind und ihre Babcia sind das), die sich umarmen und beide schicke rosa Sonnenbrillen aufhaben und benutzt beim malen verschiedene Farben.
-man genießt es keinen Schlafsack mehr zu haben und will immer ohne Decke schlafen
-man isst am liebsten Spinatpfannkuchen, Müsli, Fisch, Kirschen und Erdbeeren
-man würde sich gerne abstillen, wenn man nur eine Idee hätte, wie man sonst einschlafen könnte. Zumindest ist Stillen außer zum Abends einschlafen kein Thema mehr. Ooooh- ich werde so viel Alkohol trinken - yeah! ;-)
-man kann mit Babcia stundenlang shoppen gehen und probiert alles ausdauernd an. Besonders gerne Schuhe.
-man ist schon einmal ganz alleine mit Hörspiel eingeschlafen. R. und ich konnten unser Glück kaum fassen. Aber das war anscheinend irgendwie ein Versehen.
-man fürchtet sich vor lauten Geräuschen
-Lieblingsfarben sind rot und rosa.
-man kann bis 10 zählen- meistens
-man denkt sich Namen für Kuscheltiere aus- meistens heißen sie Pablona, Palana oder so. Die Puppen heißen ja alle Mixer. Kleine Mixer, große Mixer und Pippi-Mixer.
-man findet Lotta aus der Krachmacherstraße ist die Allertollste. Ansonsten ist Pippi Langstrumpf auch prima.
-am liebsten ist man draussen
-die Lieblingseissorten sind Erdbeere, Haselnuss oder Mango. Im Bestellen ist man souverän. "Bitte im Becher mit Streusel"
-drinnen spielt man gerade gerne mit dem LÜK Kasten, mit den Puppen und mit Lego Duplo. Ab und zu auch malen. Am allerliebsten auf R. und mir rumturnen. (aua)
-man ist die Tollste und beste und wir findet dich einfach gut und in 10Tagen bist du drei Jahre alt.
-man braucht auch mal seine Ruhe und macht die Schlafzimmer hinter sich zu um Hörspiele zu hören- vor allem wenn die Kleinen da sind.
-man sag Sachen wie: "R., mit dir durch die Welt zu saußen ist so schön" wenn man hinten auf dem Fahrradsitz sitzt.
-man malt Babcia (Oma) zum Geburtstag zwei Kopffüßler (das Kind und ihre Babcia sind das), die sich umarmen und beide schicke rosa Sonnenbrillen aufhaben und benutzt beim malen verschiedene Farben.
-man genießt es keinen Schlafsack mehr zu haben und will immer ohne Decke schlafen
-man isst am liebsten Spinatpfannkuchen, Müsli, Fisch, Kirschen und Erdbeeren
-man würde sich gerne abstillen, wenn man nur eine Idee hätte, wie man sonst einschlafen könnte. Zumindest ist Stillen außer zum Abends einschlafen kein Thema mehr. Ooooh- ich werde so viel Alkohol trinken - yeah! ;-)
-man kann mit Babcia stundenlang shoppen gehen und probiert alles ausdauernd an. Besonders gerne Schuhe.
-man ist schon einmal ganz alleine mit Hörspiel eingeschlafen. R. und ich konnten unser Glück kaum fassen. Aber das war anscheinend irgendwie ein Versehen.
-man fürchtet sich vor lauten Geräuschen
-Lieblingsfarben sind rot und rosa.
-man kann bis 10 zählen- meistens
-man denkt sich Namen für Kuscheltiere aus- meistens heißen sie Pablona, Palana oder so. Die Puppen heißen ja alle Mixer. Kleine Mixer, große Mixer und Pippi-Mixer.
-man findet Lotta aus der Krachmacherstraße ist die Allertollste. Ansonsten ist Pippi Langstrumpf auch prima.
-am liebsten ist man draussen
-die Lieblingseissorten sind Erdbeere, Haselnuss oder Mango. Im Bestellen ist man souverän. "Bitte im Becher mit Streusel"
-drinnen spielt man gerade gerne mit dem LÜK Kasten, mit den Puppen und mit Lego Duplo. Ab und zu auch malen. Am allerliebsten auf R. und mir rumturnen. (aua)
-man ist die Tollste und beste und wir findet dich einfach gut und in 10Tagen bist du drei Jahre alt.
Samstag, 25. Juni 2011
Beiträge wieder löschen ist vielleicht blöd- aber irgendwie rauschen die Gedanken nur so durch den Kopf und irgendwie ist alles noch so frisch.
Also erzähl ich jetzt lieber mal was ganz anderes.
Die Wohnung entpuppt sich nun doch glücklicherweise als Schatz.
Die Bauweise ist robust und das, was man von einem Altbau erwartet.
R. und ich stöbern in Einrichtungsbüchern und Blogs und in Tapetenmusterbüchern.
Ich glaube es wird hübsch. Wir gehören ja zu der Sorte Mensch, bei der jede Entscheidung soweit wie möglich verschoben wird. Wir sind zum Beispiel zu alten Zeiten als es noch nicht die böse tolle Mafiaseite gab, die ja nun nicht mehr existiert (was echt furchtbar ist- ich bin den Serien um Monate vorraus) in die Videotheke um da 1,5 Stunden nach der perfekten DVD zu suchen, diese dann nicht zu finden und dann wieder nach Hause zu gehen. Wir können uns einfach nicht entscheiden.
Das Kind hat einen Namen bekommen als es unumgänglich war und sie bereits 8 Tage lang Baby hieß.
Der Hund hat drei Wochen lang immer auf andere Namen gehört, bis er dann so gut auf Luca reagierte, dass der Name blieb.
In unserer jetzigen Wohnung sind alle Wände weiß- weil wir uns nicht entscheiden konnten.
Aber nun scheint sich irgendwas getan zu haben.
Wir werfen mit Farben und Tapeten nur so um uns und schaffen Tatsachen- und müssen auch nur ganz wenig diskutieren.
Bald gibt es Bilder.
Undeine Frage habe ich. Wie ist das mit Holzkaminen in Mietwohnungen? Bei uns ist es so, es gibt einen Kaminanschluss und die Hausverwaltungsfrau hat gesagt, wir können uns da selbst darum kümmern. Das heißt, wir rufen bei einem Schornsteinfeger an, der kommt dann...und was passiert dann? Was würde das kosten, wenn wir die einzigen im Haus sind, die einen Kamin anschließen?
Und sonst so? Auf was sollten wir beim Kaminkauf achten? Habt ihr da Tipps?
Ich sag Euch, wenn wir da einen Kamin reinstellen können ziehe ich da NIE wieder aus.
Mein Vater hat über unserer Wohnung übrigens auch einen riesigen leeren Speicher entdeckt. Ein ganz wunderbarer Ort mit altem Holzboden, viel Platz, hell und trocken. Sicher kann man da heimlich Wäschetrocknen und Fahrradfahren und tanzen und toben. Ein Hausmeister wohnt nicht vor Ort und ich denke, so wie es im Treppenhaus aussieht- nämlich chaotisch- ist der Speicher gut nutzbar, ohne das sich jemand darum kümmert.
Meine Mutter und das Kind machen derweil Sachen. Super Sachen.
Das Kind hat in den letzten drei Tagen soviel erlebt wie schon lang nicht mehr.
Sie war bei Legoland (fand sie wohl anfangs ganz gut. Dann sind sie und meine Mutter durch eine Geisterbahn gefahren. Auf die vorherige Frage, ob das denn unheimlich sei, meinte die gute Lego-Frau: "Ah was, ist doch alles nur Lego." Nun gut. Düster war es und die Geräusche waren auch unheimlich. Das Kind wollte dann wohl aussteigen aber blieb dann doch bis zum Schluss im fahrenden Zug (ging nicht anders) und hatte heute Nacht auch keine Alpträume. Allerdings fand sie dann den Rest auch nicht mehr so spannend und war erleichtert, dass sie dann da rauswaren.) Meine Mutter fand es ganz nett, aber jetzt auch nicht überragend. Eintrittspreise sind bekloppt - aber an einem Regentag könnte man es schon mal wagen.
Dann waren sie in der Schule der besten Maskenbildnertante der Welt und das Kind hat das Pony begradigt bekommen, was R. letzte Woche mit der Nagelschere kunstvoll gekürzt hatte.
Später hat im KaDeWe in die Hose gepullert, was ein super Ort war, weil sie sich dann mit der Oma dort ganz neu einkleiden durfte. Zielsicher hat sie sogar die Schuhe vollgepullert.
Leider hat die Oma sich nicht dazu überreden lassen, das schwarze Armani Abendkleid zu kaufen, was das Kind so schön fand. Aber ich glaube, es war auch ansonsten kein preisgünstiges in die Hose pullern. Das Kind war jedenfalls hochzufrieden, als sie Abends nach Hause kamen. Und meine Mutter musste auch sehr lachen.
Sie sitzen in Buchhandlungen rum und lesen, essen Unmengen von Eis und Pommes, sind den ganzen Tag unterwegs und kommen Abends totmüde aber sehr gut gelaunt heim.
Da lässt es sich sehr beruhigt lernen. Das mach ich dann jetzt auch mal.
Zum Schluss noch ein Ausschnitt aus meinem Lieblingsfund der Woche. Der scheint mein Kind zu kennen. Zum Glück fällt sie in den letzten Tagen einfach innerhalb von Minuten in den Tiefschlaf. Es ist immer noch so, dass wir sie eigentlich fragen, ob sie ins Bett will. Aber oft will sie dann und dann wieder nicht und dann ist sie bis Mitternacht wach und am nächsten Tag todmüde. Und das ist irgendwie auch keine Option. Gerade habe ich das Gefühl, dass sie sich abstillt. Das ist toll und ich schreie laut: JUHU!!! in mich rein und ünterstütze den Prozess echt sehr.
Aber in der Praxis sieht es dann so aus: "Ich will keine Milch, ich bin schon groß." Ich: "Ja, das stimmt. Prima, dann ohne". ....1Minute Stille, dann .....Sie: "Ich kann nicht schlafen" Ich: "Mach die Auge zu und denk an was Schönes." .....1Minute Stille, dann.....Sie: "Ich will Kasette hören/Milch in einer Flasche/dass du was singst/ dass du was erzählst/dass Papa kommt..." Ich: " ich kann dich kuscheln" Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: Sie: " ich will jetzt doch stillen" oder "Papa soll kommen (das finde ich ja immer besonders toll)"- jedenfalls dauert das dann alles so ne Stunde. Irgendwie fehlen uns Ersatzhandlungen. Wird schon noch. Und bis es soweit ist, lese ich mir dieses schöne Gedicht immer wieder durch und freue mich, dass es anderen Eltern auch so geht:
"Der Wind flüstert sanft durch die Gräser.
Die Feldmaus rollt sich ganz klein.
Ich sitze hier bald eine Stunde, mein Kind.
Verdammte Scheiße. Schlaf ein.
[...]
Ich liege inmitten von Spielzeug,
Bin am Ende mit meinem Latein,
Du hast es geschafft. Läufst raus auf den Flur.
Und ich? Dreh mich um und schlaf ein."
[...]
(Adam Mansbach)
Also erzähl ich jetzt lieber mal was ganz anderes.
Die Wohnung entpuppt sich nun doch glücklicherweise als Schatz.
Die Bauweise ist robust und das, was man von einem Altbau erwartet.
R. und ich stöbern in Einrichtungsbüchern und Blogs und in Tapetenmusterbüchern.
Ich glaube es wird hübsch. Wir gehören ja zu der Sorte Mensch, bei der jede Entscheidung soweit wie möglich verschoben wird. Wir sind zum Beispiel zu alten Zeiten als es noch nicht die böse tolle Mafiaseite gab, die ja nun nicht mehr existiert (was echt furchtbar ist- ich bin den Serien um Monate vorraus) in die Videotheke um da 1,5 Stunden nach der perfekten DVD zu suchen, diese dann nicht zu finden und dann wieder nach Hause zu gehen. Wir können uns einfach nicht entscheiden.
Das Kind hat einen Namen bekommen als es unumgänglich war und sie bereits 8 Tage lang Baby hieß.
Der Hund hat drei Wochen lang immer auf andere Namen gehört, bis er dann so gut auf Luca reagierte, dass der Name blieb.
In unserer jetzigen Wohnung sind alle Wände weiß- weil wir uns nicht entscheiden konnten.
Aber nun scheint sich irgendwas getan zu haben.
Wir werfen mit Farben und Tapeten nur so um uns und schaffen Tatsachen- und müssen auch nur ganz wenig diskutieren.
Bald gibt es Bilder.
Undeine Frage habe ich. Wie ist das mit Holzkaminen in Mietwohnungen? Bei uns ist es so, es gibt einen Kaminanschluss und die Hausverwaltungsfrau hat gesagt, wir können uns da selbst darum kümmern. Das heißt, wir rufen bei einem Schornsteinfeger an, der kommt dann...und was passiert dann? Was würde das kosten, wenn wir die einzigen im Haus sind, die einen Kamin anschließen?
Und sonst so? Auf was sollten wir beim Kaminkauf achten? Habt ihr da Tipps?
Ich sag Euch, wenn wir da einen Kamin reinstellen können ziehe ich da NIE wieder aus.
Mein Vater hat über unserer Wohnung übrigens auch einen riesigen leeren Speicher entdeckt. Ein ganz wunderbarer Ort mit altem Holzboden, viel Platz, hell und trocken. Sicher kann man da heimlich Wäschetrocknen und Fahrradfahren und tanzen und toben. Ein Hausmeister wohnt nicht vor Ort und ich denke, so wie es im Treppenhaus aussieht- nämlich chaotisch- ist der Speicher gut nutzbar, ohne das sich jemand darum kümmert.
Meine Mutter und das Kind machen derweil Sachen. Super Sachen.
Das Kind hat in den letzten drei Tagen soviel erlebt wie schon lang nicht mehr.
Sie war bei Legoland (fand sie wohl anfangs ganz gut. Dann sind sie und meine Mutter durch eine Geisterbahn gefahren. Auf die vorherige Frage, ob das denn unheimlich sei, meinte die gute Lego-Frau: "Ah was, ist doch alles nur Lego." Nun gut. Düster war es und die Geräusche waren auch unheimlich. Das Kind wollte dann wohl aussteigen aber blieb dann doch bis zum Schluss im fahrenden Zug (ging nicht anders) und hatte heute Nacht auch keine Alpträume. Allerdings fand sie dann den Rest auch nicht mehr so spannend und war erleichtert, dass sie dann da rauswaren.) Meine Mutter fand es ganz nett, aber jetzt auch nicht überragend. Eintrittspreise sind bekloppt - aber an einem Regentag könnte man es schon mal wagen.
Dann waren sie in der Schule der besten Maskenbildnertante der Welt und das Kind hat das Pony begradigt bekommen, was R. letzte Woche mit der Nagelschere kunstvoll gekürzt hatte.
Später hat im KaDeWe in die Hose gepullert, was ein super Ort war, weil sie sich dann mit der Oma dort ganz neu einkleiden durfte. Zielsicher hat sie sogar die Schuhe vollgepullert.
Leider hat die Oma sich nicht dazu überreden lassen, das schwarze Armani Abendkleid zu kaufen, was das Kind so schön fand. Aber ich glaube, es war auch ansonsten kein preisgünstiges in die Hose pullern. Das Kind war jedenfalls hochzufrieden, als sie Abends nach Hause kamen. Und meine Mutter musste auch sehr lachen.
Sie sitzen in Buchhandlungen rum und lesen, essen Unmengen von Eis und Pommes, sind den ganzen Tag unterwegs und kommen Abends totmüde aber sehr gut gelaunt heim.
Da lässt es sich sehr beruhigt lernen. Das mach ich dann jetzt auch mal.
Zum Schluss noch ein Ausschnitt aus meinem Lieblingsfund der Woche. Der scheint mein Kind zu kennen. Zum Glück fällt sie in den letzten Tagen einfach innerhalb von Minuten in den Tiefschlaf. Es ist immer noch so, dass wir sie eigentlich fragen, ob sie ins Bett will. Aber oft will sie dann und dann wieder nicht und dann ist sie bis Mitternacht wach und am nächsten Tag todmüde. Und das ist irgendwie auch keine Option. Gerade habe ich das Gefühl, dass sie sich abstillt. Das ist toll und ich schreie laut: JUHU!!! in mich rein und ünterstütze den Prozess echt sehr.
Aber in der Praxis sieht es dann so aus: "Ich will keine Milch, ich bin schon groß." Ich: "Ja, das stimmt. Prima, dann ohne". ....1Minute Stille, dann .....Sie: "Ich kann nicht schlafen" Ich: "Mach die Auge zu und denk an was Schönes." .....1Minute Stille, dann.....Sie: "Ich will Kasette hören/Milch in einer Flasche/dass du was singst/ dass du was erzählst/dass Papa kommt..." Ich: " ich kann dich kuscheln" Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: Sie: " ich will jetzt doch stillen" oder "Papa soll kommen (das finde ich ja immer besonders toll)"- jedenfalls dauert das dann alles so ne Stunde. Irgendwie fehlen uns Ersatzhandlungen. Wird schon noch. Und bis es soweit ist, lese ich mir dieses schöne Gedicht immer wieder durch und freue mich, dass es anderen Eltern auch so geht:
"Der Wind flüstert sanft durch die Gräser.
Die Feldmaus rollt sich ganz klein.
Ich sitze hier bald eine Stunde, mein Kind.
Verdammte Scheiße. Schlaf ein.
[...]
Ich liege inmitten von Spielzeug,
Bin am Ende mit meinem Latein,
Du hast es geschafft. Läufst raus auf den Flur.
Und ich? Dreh mich um und schlaf ein."
[...]
(Adam Mansbach)
Mittwoch, 15. Juni 2011
wir haben Glück- das muss man jetzt einfach mal so sagen.
R. und ich sind wirklich Glückspilze.
Das muss man einfach mal so sagen. Wir sind seit 11 Jahren verliebt ineinander, klar gabs auch mal Scheißzeiten, aber unter dem Strich ist alles gut.
Wir sind alle gesund und haben tolle Freunde. Wir haben das tollste Kind der Welt. (Also jetzt echt mal- genauso haben wir uns das vorgestellt mit dem Familiendasein.) Wir haben meistens soviel Geld, dass wir uns alle kleinen und mittelgroßen Wünsche erfüllen könnten.
Uns fliegen Sachen zu.
Der Garten- der ist einfach so vom Himmel gefallen. Und ich sitz da am Feuer und kann es einfach nicht glauben. So ein toller Ort und wir dürfen da sein.
Wir haben Freunde, die uns oft ein Auto leihen, wenn wir mal eins brauchen. Wir haben Eltern und Freunde, die uns unterstützen, wenn es mal stressig wird. Wir haben eine Wohnung gefunden (ja okay, es ist eine Bruchbude, aber die machen wir schon nett), wir haben überhaupt keine großen Probleme.
Ich habe das Gefühl wirklich wunschlos glücklich zu sein. Und kaum zu fassen....bald habe ich ja auch noch die blöde Uni hinter mir.
Ich bin gespannt was dieses Jahr noch kommt und freue mich drauf.
Montag, 13. Juni 2011
Die Buddelbieber
So, wieder mal zu Hause angekommen. Geduscht, Emails gelesen, auf dem Sofa rumgelegen und gleich geht es in das 2x2m Bett. Ist auch schön....aber ich würde wirklich lieber auf dem Land wohnen. Oder so im Speckgürtel....da ist es doch noch schöner. Da hat man alles. Die große Stadt ist nur einen Steinwurf weit weg, aber die Ruhe, der Platz und der Sternenhimmel sind wirklich toll.
Wieder mal haben wir das lange WE im Garten verbracht. Dieses mal haben zum ersten mal Freunde mit uns dort übernachtet. Wir haben Stockbrot gemacht, das Kind ist in R.s Arm am Lagerfeuer eingepennt. Perfekt.
Lecker gegessen, in der Hängematte gelernt, alles rosa lackiert, Wein getrunken, Brunnen aktiviert und 600L Wasser per Hand gepumpt (das soll man am Anfang so machen....wir wussten gar nicht so recht wohin mit dem kostbaren Zeug), lang geschlafen, Dorfleben genossen, Schnecken beoachtet, Balancierast gebaut, Hochbeet gepflegt, zweite Wassertonne aufgebaut, mit den Nachbarn gequatscht, nette Gespräche geführt, gekuschelt, Prinzessinen und Buddelbiebern beim Spielen zugeschaut...super war's.
Freitag, 10. Juni 2011
ein Spatz
zu Studizeiten habe ich viel im Ausland gejobbt. Für eine Firma, die kulturell hochwertigere Familienurlaube anbot war ich wochenlang in Dänemark, Frankreich und Italien. Das war meistens sehr nett. Die Arbeit war schön, ich verbrachte den Sommer an netten Orten und nebenbei verdiente ich Geld.
Damals war die Firma klein und familiär und so durfte man sich auch von Freunden besuchen lassen.
So kam es jedenfalls dass ich mal nachts um drei Uhr mit einer Freundin, die ich gerade vom Flughafen abgeholt hatte auf einer Landstraße zwischen Arezzo und Perugia eine angefahrene Katze fand.
Und weil einem als Tierfreundin nichts anderes übrig bleibt, hielt ich also an und wir packten die Katze ins Auto. Das heißt, meine Freundin übernahm das Steuer und ich setzte mich mit der Katze auf den Schoß auf den Beifahrersitz und ließ mich vollbluten.
Der Plan war zum Haus zu fahren und dort einen Tierarzt im Telefonbuch ausfindig zu machen.
Die Katze fühlte sich warm an, bewegte sich aber nicht. Als wir nach ner Stunde Fahrt am Haus ankamen und die Arme mal bei Licht genauer anschauten, war klar, dass sie wohl nicht mehr lebt...wahrscheinlich schon gleich beim Unfall gestorben ist. So haben wir also eine tote Katze über 100km durch Italien gefahren.
2Jahre später fand eine Familie eine kleine Babykatze am Strand von Falster. Irgendwie wurde sie mir angedreht. (Dabei bin ich ja eigentlich eher ein Hundemensch. Aber diese Babykatze fand ich schon auch ziemlich cool.) Sie lebte dann die Saison lang bei uns und dann nahm ich sie in einem selbstgebauten Katzenkorb mit nach Deutschland, wo sie von Freunden aufgenommen worden ist.
Es gibt auch noch 1-2 Hundegeschichten....ich will nicht langweilen.....
Es ist so. Ich hasse es in solche Situationen zu kommen, weil ich dann so willenlos bin.
Heute also mal wieder. Ich habe einen super Lerntag vor mir. Mal den ganzen Tag durchbüffeln- sehr gut. Frisch geduscht und hochmotiviert trete ich aus der Haustier, da liegt ein Babyspatz vor mir. Auf dem Rücken. Gar nicht mehr soooo klein- in vollem Federkleid.
So Mitten in der Parkplatzeinfahrt kann er ja nicht liegenbleiben. Also trage ich ihn bis zur Baumscheibe (die sind hier so 25qm groß und begrünt) und warte auf seine Eltern. Nach einer Stunde rufe ich eine Freundin an, die Tierärztin ist. Die saht, dass es Ästlinge sind. Kleine Spatzen die nicht mehr im Nest wohnen, aber von den Eltern gefüttert werden.
Aber weil ich ihn in so einer komischen Position aufgefunden habe und er auch keinen Ton von sich gibt (und die fütternden Eltern finden zu ihren Kindern aufgrund des Rumgepiepses) soll ich ihn mitnehmen. Oh nööö.
Gut, mitgenommen. Erste Hilfe Maßnahme: Wasser mit Traubenzucker und Rührei. (Davon aber allerhöchstens 3 Portionen- also vielleicht so ein Löffelchen voll- ab dann gibt es Verdauungsprobleme).
Er atmet, wird Zwangsernährt, er schläft, wir kaufen lebendige Heimchen und füttern ihn damit.
Ich lese im Netz- dass es ein Fulltimejob ist, dass seine Eltern nach 24Std. aufhören ihn zu suchen.
Der Plan- wir peppeln in auf, sobald er einen Ton von sich gibt, setzen wir ihn wieder raus und warten auf die Eltern.
Er isst, kackt, trinkt, schläft und nach 6 Stunden fängt er an sich mehr zu bewegen und zu schreien. Juhu!
Wir bringen ihn runter. Vom Balkon aus beobachten wir ihn. Nach einer halben Stunde kommen Spatzeneltern und übernehmen die Sache. Juhu! Ich weiß nicht so genau....vielleicht hätte er sich auch von alleine erholt....vielleicht auch nicht. Jedenfalls muss ich heute Nacht nicht jede Stunde aufstehen um einem Spatz kleine schnelle eklige Heimchen mit einer Pinzette in den Rachen zu füllen. Ich bin sehr froh!
Hoffentlich finde ich nicht sobald wieder ein Tier.
(Aber gleich gehe ich runter und schenke ca. 500 Heimchen das Leben, die ich heute morgen für 1,99€ im Zoofachhandel gekauft habe. Man, heute war ich aber echt fleißig.)
Damals war die Firma klein und familiär und so durfte man sich auch von Freunden besuchen lassen.
So kam es jedenfalls dass ich mal nachts um drei Uhr mit einer Freundin, die ich gerade vom Flughafen abgeholt hatte auf einer Landstraße zwischen Arezzo und Perugia eine angefahrene Katze fand.
Und weil einem als Tierfreundin nichts anderes übrig bleibt, hielt ich also an und wir packten die Katze ins Auto. Das heißt, meine Freundin übernahm das Steuer und ich setzte mich mit der Katze auf den Schoß auf den Beifahrersitz und ließ mich vollbluten.
Der Plan war zum Haus zu fahren und dort einen Tierarzt im Telefonbuch ausfindig zu machen.
Die Katze fühlte sich warm an, bewegte sich aber nicht. Als wir nach ner Stunde Fahrt am Haus ankamen und die Arme mal bei Licht genauer anschauten, war klar, dass sie wohl nicht mehr lebt...wahrscheinlich schon gleich beim Unfall gestorben ist. So haben wir also eine tote Katze über 100km durch Italien gefahren.
2Jahre später fand eine Familie eine kleine Babykatze am Strand von Falster. Irgendwie wurde sie mir angedreht. (Dabei bin ich ja eigentlich eher ein Hundemensch. Aber diese Babykatze fand ich schon auch ziemlich cool.) Sie lebte dann die Saison lang bei uns und dann nahm ich sie in einem selbstgebauten Katzenkorb mit nach Deutschland, wo sie von Freunden aufgenommen worden ist.
Es gibt auch noch 1-2 Hundegeschichten....ich will nicht langweilen.....
Es ist so. Ich hasse es in solche Situationen zu kommen, weil ich dann so willenlos bin.
Heute also mal wieder. Ich habe einen super Lerntag vor mir. Mal den ganzen Tag durchbüffeln- sehr gut. Frisch geduscht und hochmotiviert trete ich aus der Haustier, da liegt ein Babyspatz vor mir. Auf dem Rücken. Gar nicht mehr soooo klein- in vollem Federkleid.
So Mitten in der Parkplatzeinfahrt kann er ja nicht liegenbleiben. Also trage ich ihn bis zur Baumscheibe (die sind hier so 25qm groß und begrünt) und warte auf seine Eltern. Nach einer Stunde rufe ich eine Freundin an, die Tierärztin ist. Die saht, dass es Ästlinge sind. Kleine Spatzen die nicht mehr im Nest wohnen, aber von den Eltern gefüttert werden.
Aber weil ich ihn in so einer komischen Position aufgefunden habe und er auch keinen Ton von sich gibt (und die fütternden Eltern finden zu ihren Kindern aufgrund des Rumgepiepses) soll ich ihn mitnehmen. Oh nööö.
Gut, mitgenommen. Erste Hilfe Maßnahme: Wasser mit Traubenzucker und Rührei. (Davon aber allerhöchstens 3 Portionen- also vielleicht so ein Löffelchen voll- ab dann gibt es Verdauungsprobleme).
Er atmet, wird Zwangsernährt, er schläft, wir kaufen lebendige Heimchen und füttern ihn damit.
Ich lese im Netz- dass es ein Fulltimejob ist, dass seine Eltern nach 24Std. aufhören ihn zu suchen.
Der Plan- wir peppeln in auf, sobald er einen Ton von sich gibt, setzen wir ihn wieder raus und warten auf die Eltern.
Er isst, kackt, trinkt, schläft und nach 6 Stunden fängt er an sich mehr zu bewegen und zu schreien. Juhu!
Wir bringen ihn runter. Vom Balkon aus beobachten wir ihn. Nach einer halben Stunde kommen Spatzeneltern und übernehmen die Sache. Juhu! Ich weiß nicht so genau....vielleicht hätte er sich auch von alleine erholt....vielleicht auch nicht. Jedenfalls muss ich heute Nacht nicht jede Stunde aufstehen um einem Spatz kleine schnelle eklige Heimchen mit einer Pinzette in den Rachen zu füllen. Ich bin sehr froh!
Hoffentlich finde ich nicht sobald wieder ein Tier.
(Aber gleich gehe ich runter und schenke ca. 500 Heimchen das Leben, die ich heute morgen für 1,99€ im Zoofachhandel gekauft habe. Man, heute war ich aber echt fleißig.)
Mittwoch, 8. Juni 2011
Sommer
Super Gartenwetter ist gerade in und um Berlin. Viel Sonne und immer wieder Gewitter. Ich freue mich am Wochenende die frisch geschlüpften Radieschen und die Rote Beete und die Bohnen und die Kräuter bewundern zu können.
Unser Familientempo ist gerade auf turbo geschaltet und es fühlt sich eigentlich echt gut an.
Ich bin wieder richtig gut drin im Lernen und der 13.07 nährt sich mit großen Schritten.
Und um keine Langeweile aufkommen zu lassen, werden wir ab dem 20.06 unsere neue Wohnung- die sich ja nach nochmaliger kurzer Besichtigung (Mietvertrag ist schon unterschrieben- Mietfrei haben wir bekommen und der reguläre Mietpreis ist auch super- also ist Renovieren schon okay und war auch eingeplant...nur irgendwie waren wir trotzdem leicht geschockt, als wir da nochmal kurz zum Ausmessen rein durften) nun doch als ziemliche Bruchbude entpuppt hat sanieren. (Renovieren ist hier irgendwie nicht das richtige Wort).
Der geplante Umzugstermin am 1.07 hat sich nun als völlig unrealistisch erwiesen und wurde auf den 1.08 verschoben. Das heißt Turbowohnungsaufhübschung und Klausur fallen irgendwie gleichzeitig aus....und dazu kommen noch paar Kinder die von uns betreut werden wollen- und natürlich unser eigenes.
Meine Eltern werden Ende Juni nochmal für eine Woche hier aufschlagen um uns ein bisschen zu unterstützen. R. macht es ja zum Glück sogar ein bisschen Spass und ich bin eigentlich echt entspannt- das wird schon hübsch werden am Ende.



Bis der ganze Superstreß beginnt, verbringen wir wie gehabt alle freien Tage im Garten. (da lässt es sich auch gleich doppelt so gut lernen- so in der Hängematte liegend).
Ich weiß nicht, ob ich es schon geschrieben habe- wir haben ja nun ein Brunnenset zum "Selbermachen" gekauft. (für ca. 350€). Vor einigen Wochen haben wir unsere stärksten Freunde in den Garten geladen um gemeinsam mit Hilfe des überdimensionalen Erdhandbohrer das Loch in den Boden zu bohren.
Das ganze war dann dank feinem Sandboden und einem Grundwasserspiegel der schon bei 4m liegt sehr schnell vorbei (hat knappe 15Minuten gedauert). Uns fehlten damals Teile um mit dem "Brunnen in den Boden rammen" zu beginnen und so blieb die Manneskraft dann ungenutzt.
Letztes WE hat R. dann die Motivation gepackt. Ganz alleine schraubte er mit Bärenkräften 6 Meter Rohre zusammen und rammte sie mit einem viel zu kleinen Hammer in den Boden. Das hat 10 Stunden gedauert insgesamt. Aber er war fest entschlossen. Ich hab ihm ein bisschen geholfen (hae so 3 Minuten gehämmert, dann wurde es mir zu anstrengend).
Ganz zum Schluss muss man einen Gartenschlauch in das Rohr einlassen um den Filter von innen gut durch zu spülen. Da wir ja logischerweise noch keinen Wasseranschluss haben, waren für diesen Schritt unsere netten Nachbarn vorgesehen. Diese haben sich aber dummerweise gerade an diesem Wochenende entschlossen wegzufahren und ihr Pubertist versicherte uns glaubhaft, dass er keinesfalls den Gartenschlauch einfach so über den Zaun werfen kann, weil dieser an ein komplexes Sprenklersystem mit Zeitschaltuhren angeschlossen ist und er befürchtet etwas kaputt zu machen.
Nun liegt also der große Tag des ersten Wasserpumpens noch vor uns.
Ich hoffe, dass Wasserkanister schleppen hat nun bald ein Ende.
Unser Familientempo ist gerade auf turbo geschaltet und es fühlt sich eigentlich echt gut an.
Ich bin wieder richtig gut drin im Lernen und der 13.07 nährt sich mit großen Schritten.
Und um keine Langeweile aufkommen zu lassen, werden wir ab dem 20.06 unsere neue Wohnung- die sich ja nach nochmaliger kurzer Besichtigung (Mietvertrag ist schon unterschrieben- Mietfrei haben wir bekommen und der reguläre Mietpreis ist auch super- also ist Renovieren schon okay und war auch eingeplant...nur irgendwie waren wir trotzdem leicht geschockt, als wir da nochmal kurz zum Ausmessen rein durften) nun doch als ziemliche Bruchbude entpuppt hat sanieren. (Renovieren ist hier irgendwie nicht das richtige Wort).
Der geplante Umzugstermin am 1.07 hat sich nun als völlig unrealistisch erwiesen und wurde auf den 1.08 verschoben. Das heißt Turbowohnungsaufhübschung und Klausur fallen irgendwie gleichzeitig aus....und dazu kommen noch paar Kinder die von uns betreut werden wollen- und natürlich unser eigenes.
Meine Eltern werden Ende Juni nochmal für eine Woche hier aufschlagen um uns ein bisschen zu unterstützen. R. macht es ja zum Glück sogar ein bisschen Spass und ich bin eigentlich echt entspannt- das wird schon hübsch werden am Ende.



Bis der ganze Superstreß beginnt, verbringen wir wie gehabt alle freien Tage im Garten. (da lässt es sich auch gleich doppelt so gut lernen- so in der Hängematte liegend).
Ich weiß nicht, ob ich es schon geschrieben habe- wir haben ja nun ein Brunnenset zum "Selbermachen" gekauft. (für ca. 350€). Vor einigen Wochen haben wir unsere stärksten Freunde in den Garten geladen um gemeinsam mit Hilfe des überdimensionalen Erdhandbohrer das Loch in den Boden zu bohren.
Das ganze war dann dank feinem Sandboden und einem Grundwasserspiegel der schon bei 4m liegt sehr schnell vorbei (hat knappe 15Minuten gedauert). Uns fehlten damals Teile um mit dem "Brunnen in den Boden rammen" zu beginnen und so blieb die Manneskraft dann ungenutzt.
Letztes WE hat R. dann die Motivation gepackt. Ganz alleine schraubte er mit Bärenkräften 6 Meter Rohre zusammen und rammte sie mit einem viel zu kleinen Hammer in den Boden. Das hat 10 Stunden gedauert insgesamt. Aber er war fest entschlossen. Ich hab ihm ein bisschen geholfen (hae so 3 Minuten gehämmert, dann wurde es mir zu anstrengend).
Ganz zum Schluss muss man einen Gartenschlauch in das Rohr einlassen um den Filter von innen gut durch zu spülen. Da wir ja logischerweise noch keinen Wasseranschluss haben, waren für diesen Schritt unsere netten Nachbarn vorgesehen. Diese haben sich aber dummerweise gerade an diesem Wochenende entschlossen wegzufahren und ihr Pubertist versicherte uns glaubhaft, dass er keinesfalls den Gartenschlauch einfach so über den Zaun werfen kann, weil dieser an ein komplexes Sprenklersystem mit Zeitschaltuhren angeschlossen ist und er befürchtet etwas kaputt zu machen.
Nun liegt also der große Tag des ersten Wasserpumpens noch vor uns.
Ich hoffe, dass Wasserkanister schleppen hat nun bald ein Ende.
Dienstag, 24. Mai 2011
Irgendwie läuft alles super aber irgendwie auch nicht.
Die Sonne scheint (meistens) und uns gehts gut. Wir haben endlich eine Wohnung gefunden, wir haben den Garten soweit in Schuß, dass man da gemütliche Wochenenden verbringen kann, wir schmieden Zukunftsberufspläne und ich habe endlich meine zwei letzten Prüfungstermine. Am 13.07 schreibe ich meine NDL Klausur und am 5.09 ist die letzte mündliche Prüfung. Dann bin ich FERTIG!
Aber in der Kita läuft es komisch. Nicht zwischen dem Kind und ihren Erziehern- da ist alles soweit prima (und das ist ja auch das wichtigste)- sondern zwischen den anderen Eltern und uns. Es ist eine Elternini und irgendwie sind wir aus Versehen ziemlich angeeckt. Und das macht Bauchschmerzen. Bald haben wir einen Termin mit dem Vorstand- vielleicht schreibe ich dann Genaueres. Irgendwie so gar nicht meine Rolle.
Wir haben unseren Fotoapparat irgendwie verloren. Es war kein tolles Ding, aber die Knipse mit der wir ALLE Kinderbilder gemacht haben. Blöd. Sie war sehr treu- hat 100mal runterfallen und Tonnen von Sand überlebt und jetzt haben wir sie irgendwo liegenlassen. Deshalb auch erst mal keine Bilder.
Die Sonne scheint (meistens) und uns gehts gut. Wir haben endlich eine Wohnung gefunden, wir haben den Garten soweit in Schuß, dass man da gemütliche Wochenenden verbringen kann, wir schmieden Zukunftsberufspläne und ich habe endlich meine zwei letzten Prüfungstermine. Am 13.07 schreibe ich meine NDL Klausur und am 5.09 ist die letzte mündliche Prüfung. Dann bin ich FERTIG!
Aber in der Kita läuft es komisch. Nicht zwischen dem Kind und ihren Erziehern- da ist alles soweit prima (und das ist ja auch das wichtigste)- sondern zwischen den anderen Eltern und uns. Es ist eine Elternini und irgendwie sind wir aus Versehen ziemlich angeeckt. Und das macht Bauchschmerzen. Bald haben wir einen Termin mit dem Vorstand- vielleicht schreibe ich dann Genaueres. Irgendwie so gar nicht meine Rolle.
Wir haben unseren Fotoapparat irgendwie verloren. Es war kein tolles Ding, aber die Knipse mit der wir ALLE Kinderbilder gemacht haben. Blöd. Sie war sehr treu- hat 100mal runterfallen und Tonnen von Sand überlebt und jetzt haben wir sie irgendwo liegenlassen. Deshalb auch erst mal keine Bilder.
Sonntag, 15. Mai 2011
Wir sind dann mal im Garten...
Wir verbringen jede freie Minute in unserem Garten. Wir sammeln Tannenzapfen, graben Stolperwurzeln aus, Grillen was das Zeug hält, pflegen die kleinen Beete, pflanzen Kürbis auf den Kompost, treffen Freunde, pflanzen Flieder und haben innerhalb 20 Minuten das Loch für den Rammbrunnen gebohrt. Der Boden ist einfach nur reiner Sand. Nach 4Meter waren wir schon am Grundwasser eingetroffen. Beim nächsten mal schlagen wir den Rammfilter ein und befestigen die Pumpe. Und dann wird sich der vertrocknete Rasen aber wundern ;-)
Sonntag, 8. Mai 2011
Einfach mal geschrieben, was mir so einfällt.
Das Kind mag ja Sprache gerne.
"Heute morgen" ist DER Zeitbegriff schlechthin. Den nutzt sie um alle Erzählungen einzuleiten. Das kann gestern, vor einigen Tagen, morgen und vor einem Jahr heißen.
"Bauer, Deine Äpfel sind so sauer" ist gerade ihr liebstes "Sprichwort".
"Neulich heute morgen, war ich noch ein kleines Baby"
Oh- eine Zauberviktument- sagte das Kind ganz beglückt, als sie die Funktion des weißen "Killerstiftes" erkannt hat, mit dem man die Farben der Zauberstifte verändern kann.
Heute morgen habe ich zum Muttertag ein Bild bekommen. Auf dem Bild bin ich. Als Kopffüssler- und ich habe Augen, Pupillen und Augenbrauen.
Gestern waren wir auf einem Kindergeburtstag. Das war wirklich sehr nett. Alle Kinder aus der Kitagruppe waren eingeladen. Wir waren auf einem echt schönen Waldspielplatz, es gab leckeres Essen und viel Platz zum Spielen.
Über eine Situation mussten R. und ich sehr schmunzeln.
"Mama Mama, der J. lässt mich nicht mit in die Höhle."
Mutter: "Ah Quatsch, das hat er bestimmt nicht so gemeint. Geh nochmal hin und sag ihm, die Höhle sei für alle Kinder"
R.s. leises Kommentar dazu: "Genau, das hat er sicher nicht so gemeint- denn alle Kinder sind kleine Kommunisten- nur wir Erwachsenen sind Kapitalisten."
Übrigens habe ich die tollen Tipps zur Gestaltung unseres Gartenhäuschens nicht vergessen oder unterschlagen.
Die Entscheidung ist einfach noch nicht gefallen.
Im Moment ist alles einfach weiß gestrichen. Vier Erwachsene dürfen bei den Innengestaltung mitreden- und zwei Kinder haben auch Vetorecht. Ich befürchte es bleibt bei weiß.
Ich habe eine Antwort von der Ki.ka Frau bekommen. Meine Mail hat sie weitergeleitet. Die Arme ;-)
So, R. bekommt gerade von der besten Maskenbildnertante einen neuen Haarschnitt und dann fahren wir gleich los in unseren Garten.
"Heute morgen" ist DER Zeitbegriff schlechthin. Den nutzt sie um alle Erzählungen einzuleiten. Das kann gestern, vor einigen Tagen, morgen und vor einem Jahr heißen.
"Bauer, Deine Äpfel sind so sauer" ist gerade ihr liebstes "Sprichwort".
"Neulich heute morgen, war ich noch ein kleines Baby"
Oh- eine Zauberviktument- sagte das Kind ganz beglückt, als sie die Funktion des weißen "Killerstiftes" erkannt hat, mit dem man die Farben der Zauberstifte verändern kann.
Heute morgen habe ich zum Muttertag ein Bild bekommen. Auf dem Bild bin ich. Als Kopffüssler- und ich habe Augen, Pupillen und Augenbrauen.
Gestern waren wir auf einem Kindergeburtstag. Das war wirklich sehr nett. Alle Kinder aus der Kitagruppe waren eingeladen. Wir waren auf einem echt schönen Waldspielplatz, es gab leckeres Essen und viel Platz zum Spielen.
Über eine Situation mussten R. und ich sehr schmunzeln.
"Mama Mama, der J. lässt mich nicht mit in die Höhle."
Mutter: "Ah Quatsch, das hat er bestimmt nicht so gemeint. Geh nochmal hin und sag ihm, die Höhle sei für alle Kinder"
R.s. leises Kommentar dazu: "Genau, das hat er sicher nicht so gemeint- denn alle Kinder sind kleine Kommunisten- nur wir Erwachsenen sind Kapitalisten."
Übrigens habe ich die tollen Tipps zur Gestaltung unseres Gartenhäuschens nicht vergessen oder unterschlagen.
Die Entscheidung ist einfach noch nicht gefallen.
Im Moment ist alles einfach weiß gestrichen. Vier Erwachsene dürfen bei den Innengestaltung mitreden- und zwei Kinder haben auch Vetorecht. Ich befürchte es bleibt bei weiß.
Ich habe eine Antwort von der Ki.ka Frau bekommen. Meine Mail hat sie weitergeleitet. Die Arme ;-)
So, R. bekommt gerade von der besten Maskenbildnertante einen neuen Haarschnitt und dann fahren wir gleich los in unseren Garten.
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