ich bin manchmal so wütend und hilflos und traurig über den Umgang mit Kindern.
Ich meine gar nicht die vielen Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen und/oder körperlich misshandeln. Ich meine die vielen 08/15 Eltern, die ihre Kinder als komische Gegner und Gegnerinnen sehen, die sie besiegen müssen.
Das sind kleine Situationen auf der Strasse oder im Supermarkt- die machen mir echt den ganzen Tag kaputt.
Ich fände es wäre ein tolles Vorhaben, wenn man sich vornimmt mit seinem Kind ähnlich zu kommunizieren, wie mit einem guten Freund. Wenn man einfach mal kurz darüber nachdenkt, was und wie man es zu seinem Kind sagt, bervor man es macht.Und zwar jetzt mal egal ob das Kind 2 Wochen oder 16 Jahre alt ist.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum so viele Erwachsene davon ausgehen, dass Kinder manipulieren wollen oder irgendwie ständig nur Böses im Sinn haben und man als Erwachsener davor auf der Hut sein muss.
Das beginnt ja schon direkt nach der Geburt- das suggeriert wird, das Kind wolle mal die Grenzen austesten und man sollte sie keineswegs dann stillen, wenn sie weinen, sondern erst wenn die Uhr sagt, dass die berühmten 4 Stunden verflogen sind. Weil Stillen soll ja Nahrung sein und kein Spiel. Häää?!? So ein Quatsch- stillen ist nicht nur Essen, sondern auch Trost, Wärme, Spiel...
Mir wird heiß und ich schwitze wenn Babys in ihren Kinderwägen weinen und die Eltern nur leicht agro (oder auch total liebevoll) den Kinderwagen hin- und herschieben.
Das Kind weint, weil irgendwas nicht stimmt und die Eltern sind dafür verantwortlich, dieses IRGENDWAS zu finden und zu beseitigen.
Z.B. weint das Kind, weil es im Kinderwagen langweilig ist. Dann muss es da raus- rein ins Tragetuch oder Manduca oder auf den Arm. Vielleicht weint es auch, weil das Schildchen vom Pulli hinten kratzt.
Ich hasse Situationen in denen Kleinkinder super doll und verzweifelt weinen weil sie irgendwas wollen, was die Eltern gerade nicht möchten.
Am meisten hasse ich an diesen Situationen wenn die Eltern das Gefühl haben, dass nun aussitzen zu müssen und nicht mehr mit dem Kind kommunizieren.
Da wirken die Kinder so einsam und verzweifelt. Das sind so Situationen, wenn z.B. die Mutter schon 100 mal gesagt hat, dass sie nach Hause gehen will und das Kind noch auf dem Spielplatz bleiben möchte. Dann sagt die Mutter so idiotische Sachen wie: "Gut, dann bleib hier. Ich geh dann. Tschüss."
Man, das ärgert mich so, dass der Erwachsene in solchen Momenten seine Unabhängigkeit so raushängen lässt. Klar kann das Kind nicht alleine auf dem Spielplatz bleiben- aber das ist doch Epressung.
Dann werden die Kinder manchmal so wütend und resigniert zugleich und tuen mir so leid.
Klar, ich verstehe schon- irgendwann muss man nach Hause gehen- aber ich finde, dann soll man den Konflikt mit dem Kind eingehen- diskutieren, vielleicht was anbieten- aber nicht seine Macht als Erwachsener auf so debile Weise raushängen lassen.
Dann macht mich noch wütend, wenn die Eltern ihrem weinenden Kind zuzischeln: "Ist gut jetzt" Weil- offensichtlich ist es überhaupt nicht gut und das hat das Elternteil nun wirklich nicht zu entscheiden, wann das Kind aufhören will zu weinen.
DAS NERVT MICH ALLES SOOOOOOO!
Weil ich verstehe das überhaupt nicht- niemand zwingt doch jemanden zum Kinderbekommen.
Ist doch kein Problem, wenn man ein ungeduldiger Mensch ist- dann kann man doch einfach ohne Kind glücklich vor sich hin leben-
Ich bin auch manchmal müde und/oder genervt- aber da versuche ich diesen Umstand zu kommunizieren.
Aber den Rest der Zeit finde ich mein Kind toll- ich sehe sie als eigentständigen Menschen an, mit Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen die sicher nicht die gleichen sind, wie ich sie habe. Aber wir leben doch jetzt zusammen- da muss ich doch auf sie eingehen.
Wenn ich dann denke, dass es schon spät ist und ich nach Hause gehen will und das Kind dann noch nicht will- dann sind wir doch zwei Personen, die das bereden müssen. Dann habe ich halt manchmal Pech gehabt. Manchmal auch sie- aber dann sag ich ihr das nicht so von oben herab.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass an Tagen an denen ich entspannt bin und das Kind und ich jeweils 50% des Tages bestimmen können, an solchen Tagen ist das Kind auch total kooperativ. Da macht es ihr nichts aus sich auch mal nach meinen Wünschen zu richten. An Tagen aber, an denen ich voll viel Erwachsenensachen geplant habe und sie mehrere Stunden hintereinander nur das machen kann, was ich gerade vorhabe- da sträubt es sich verständlicher weise irgendwann in ihr- . Das ist übrigens mit R. genauso- und mit meinen Freunden auch.
Ich finde wirklich nicht, dass Eltern die Sklaven ihrer Kinder sein sollten- aber ich finde auch wirklich nicht, dass Kinder sich unterordnen müssen.
Na klar, mein Kind ist zwei Jahre alt- manche Sachen, kann sie aus mangelder Erfahrung einfach noch nicht so einschätzen wie ich- aber ehrlich gesagt, gilt das umgekehrt genauso.
Natürlich weint sie auch mal- und ich bin auch manchmal fies zu ihr- aber ich möchte wirklich nicht, dass sie mal aus Resignation weint. Oder dass sie sich hilflos mir gegenüber fühlt.
Begriffe wie brav, folgsam usw. finde ich widerlich.
Und es macht mich echt müde, dass ich nicht einmal mal in Ruhe durch einen Supermarkt gehen kann, ohne solche Szenen zu sehen.
Ich war wütend- jetzt geht es schon wieder bisschen besser. guter blog
_________
P.S ungefähr so habe ich es gemeint
19 Kommentare:
wie wahr, wie wahr!
oh, wie recht du hast
ich kene solche situaionen nur zu gut und ich hasse solche sachen genauso
ich hasse aber auch solche sachen wo man dauernd gefragt wird bzw. einem unterstellt wird wie anstrendend es doch mit drei kleinen kindern es ist
und das immer in einem so bemitleidenswerten tonfall
da könnt ich platzen
meine kinder sind nicht anstrengend und ich liebe meine kinder und auch den streß oder anstrengung wie die leute es immer nennen
so ein blödsinn
lg daniela
danke für diese worte!!!
danke für den post. sehr wahre worte. auch wenn ich jetzt kein ABER anschließen will, so ein bisschen muss ich was entgegenhalten... ich finde mich nämlich auch noch ziemlich oft in einer Rolle wieder, die in etwa von außen betrachtet so aussehen könnte, wie du es beschrieben hast. ich bemüh mich, und doch merke ich jeden Tag, dass ich geprägt bin, von der Gesellschaft um uns rum, von meiner Kindheit, meinen Eltern, alte Muster eben. es ist leider nicht so ganz leicht, alles umzusetzen, was man im Kopf und auch im Herzen verstanden hat...
liebe ola, du sprichst mir bei vielen dingen aus dem herzen. ich bin sehr wütend und sehr agressiv, wenn zb mütter ihren kinderwagen lieber mit leibeskräften schütteln, als das weinende kind heraus zu nehmen. aber es gibt auch oft situationen, in denen ich in meinen augen nicht ideal handle, aber vor müdigkeit und stress reagiere, bevor ich nachdenke. damit meine ich keine schlimmen sachen, aber eben zb ungeduld. was mir bei vielen eltern fehlt ist authentizität. manche mütter schimpfen ihre kinder aus und wirken, als würden sie mehr leiden als das kind, denen man ansieht, sie handeln nach ratschlägen, damit das kind brav und folgsam wird und selbst nicht dahinter stehen. erziehung ist ein minenfeld und dafür gibt es keine pauschallösung, am besten man folgt intuition und herz. das sieht man leider zu selten. lg ps, die schwangere barbiepuppe ist super
Theorie und Praxis sind völlig verschieden,
...zu schreiben gehen viele Dinge schnell, im Alltag sehen viele Dinge anders aus...
Von einem 2 jährigen Kind kann man nicht erwarten das es Dinge ausdiskutiert,viele können noch gar nicht richtig sprechen oder haben es gerade erst gelernt und sind noch fleißig dabei...
Gerade in den Trotzphasen sollten die Eltern das "Ruder" in die Hand nehmen ... es kann niemand von einem kleinen Trotzkopf erwarten das es in dieser für ihn/sie eh schon schwierigen Situation sein weinen abstellt und anfängt wie ein Erwachsener zu diskutieren...
...da muß dann halt von allen Seiten mal ausgehalten werden das es da ein Wesen gibt was stink sauer ist... ich gestehe so etwas jedem zu ... austoben lassen , auf passen das nichts passiert,zwischendurch immer wieder mal versuchen "abzulenken"...
Zum Eltern sein und sein Kind ins Leben begleiten (ich mag das Wort erziehen nicht (hier zieht einer da der andere...), gehört es halt hin und wieder dazu so "unbequeme Momente" wie schreiende Kinder "auszuhalten". ...
Ich als erfahrene Mutter kann sehr gut am Ton des Weinens unterscheiden warum mein Kind weint.
...klar lasse ich mein Kind das weint weil es hunger hat nicht erst nach 4 Stunden an die Brust/Flasche, es bekommt so die Nahrung wie es das Kind dann für sich "einfordert" auch DAS kann ICH als erfahrene Mama (die auch beruflich Umgang mit vielen Menschen klein wie auch groß hat) am weinen erkennen...
BMWKLT
...Dir stimme ich ab der 2.Reihe zu ...
Außenstehende können immer schnell ´nen Schlauen Spruch bringen... aaaaaaaaber die Mühe mal genau zu hinterfragen, WARUM das SO ist WIE es inDEM MOMENT ist machen sich die wenigsten... die Zunge ist immer schnell böse dabei...
es grüßt,noch bloglos Sandra
... meine Baby´s habe ich NIE schreien lassen ich sag da nur Didim*s...
...Stine stimme ich ebenfalls zu.
Was den Spielplatz betrifft,da leiste ich "Vorarbeit" und gebe immer eine ganze WEile BEVOR es nach Hause geht bescheid...
bei Kindern die schon etwas zählen können sage ich dann z.B. noch 8x schaukeln dann geht´s los für die Kleinen ist´s schon meistens ein kleiner "Wink" wenn ich sage lasst uns mal aufräumen...
bis jetzt hat´s immer GUT funktioniert.
Meine Erfahrung ist das das Herz und das Gefühl im Umgang mit Menschen eine GANZ große Rolle spielt.
...
Da stehen die Lehrbücher gaaaanz weit hinten an. ...
Jeder Mensch ist ein Individuum und es kann da nicht nach Schema F gehandelt werden.
...was diese Lehrbücher leider nur zu oft machen ...
nochmals LG,Sandra
@sandra: Liebe Sandra,
klar gehen Theorie und Praxis oft auseinander- aber ich schreibe auch nicht aus meiner Sicht als Erziehungswissenschaftlerin (und ich finde das Wort erziehen auch total bescheuert), sondern als Mutter von einem 2jährigen Mädchen und "Tagesmutter" eines 1,5jährigen Jungen- und auch ich blicke auf einige Jahre Arbeit mit Kindern verschiedenen Alters zurück. Also- keine Theorie- sondern meine Praxis.
Gut, das stimmt- man kann nicht mit jedem 2jährigen diskutieren- wie mit Älteren- aber was ich mit dem Absatz auch eigentlich sagen wollte ist auch vielmehr, dass ich einfordere in dem Moment in den Konflikt zu gehen und das Kind nicht stehen zu lassen. Wie das genau aussieht muss man natürlich auf das Kind bezogen gestalten. Mit meiner Tochter kann ich sehr wohl manchmal diskutieren und argumentieren. Und sie überzeugt mich auch oft.
Aber wie auch immer man das löst- ich würde mich in dem Moment lieber mit meiner Tochter streiten- oder sagen, dass ich verstehe, dass sie sich ärgert, weil sie noch weiter auf dem Spielplatz bleiben möchte usw. Was mich aufregt ist die herablassende Art einfach schonmal zu gehen: "So Tschüss ich geh jetzt" und somit dem Kind die Möglichkeit zu lassen sich zu verhalten. Verstehst du was ich meine? Hier ärgert mich einfach das Ausspielen der Überlegenheit. Denn ich kann natürlich alleine nach Hause gehen- das Kind kann nur nicht alleine auf dem Spielplatz bleiben.
Und natürlich erwarte ich nicht, dass das Kind aufhört zu weinen und anfängt zu diskutieren. (das kann ich auch nicht in einem Streit mit meinem Freund, wenn ich besonders wütend bin) Das ist es ja gerade was mich an Eltern oft nervt- dieses: "Jetzt ist aber auch mal gut".
Aber "das Ruder in die Hand nehmen" heißt halt nicht, die Situation kommunikationslos aussitzen. Das heißt für mich sich z.B. runtersetzen zu dem Kind, es in der Wut trösten oder einfach nur da sein und die Situation aushalten- genau wie du schreibst.
Ich finde es schwierig, dass du behauptest, dass du am Tonfall erkennst, warum dein Kind weint- das Schwierige daran ist für mich, dass das impliziert, dass es manchmal eben aus nichtigen Gründen weint. Ich finde, dass "weinen" gerade bei Menschen die sich nicht so super verbal ausdrücken können (Kinder und Erwachsene) ja ein Zeichen für irgendwas ist. Ich finde dass Kinder nie grundlos weinen. Und ich finde man sollte immer reagieren, wenn ein Mensch weint.
Und natürlich bin ich auch manchmal genervt und reagiere doof und entschuldige mich dannach bei meiner Tochter- aber das was ich meine- das ist so eine Grundeinstellung. Wenn ich genervt bin, dann sag ich Sachen wie: "Man, ich bin müde und ich bin gerade genervt"- zu meinem Kind. Aber ich sage nie: "Du bist unausstehlich- warum hörst du jetzt nicht mal auf zu weinen"- oder sowas in der Art.
Liebe Grüße und ich freue mich über eine weitere Diskussion
Ola
@Sandra: so wie du mache ich es auch.
:-)
@stine:
ich finde auch, dass Authentizität eines der wichtigsten Sachen mit Umgang mit Menschen ist. Auch mit kleinen Menschen.
Das hier sollte ja auch kein Lehrbuchauszug sein- sondern meine persönliche Sicht auf Situationen.
@BMWKLT: so geht es mir auch. Na klar ist man geprägt und überträgt vieles automatisch auf seine Art des Umgangs mit anderen Menschen- aber Reflexion ist ja auch schon ein super Schritt in die richtge Richung. "Warum mache ich etwas so wie ich es mache".
Mir passiert es z.B. ganz oft, dass ich dann Sachen wieder revidiere, weil ich mal kurz darüber nachgedacht habe, was ich da eigentlich gesagt, verboten usw. habe.
Das finde ich authentisch - wenn auch leicht chaotisch- aber ich glaube das ist schon okay so.
liebe ola, ich stimme dir voll und ganz zu. es ist zwar nicht immer einfach... aber warum auch. und mit jeder positiven erfahrung wachsen sowohl meine kinder wie ich/wir auch.
wenn wir schwierige situationen meistern sind wir alle stolz. meine beiden kleinen sind erst 3 aber sie können das schon. und verstehen viel viel mehr als man vermutet! und wenn meine 6 jährige mich auf verhaltensfehler meinerseits aufmerksam macht - dann bin ich richtig stolz auf sie...
glg anke
Hallo Mohnmarzipan :-)
schöne Diskussion hier *grins*
aber dein POst hat heute abend einfach meinen Nerv getroffen... **
Ich hoffe einfach, die Kinder sind irgendwann soweit, dass sie verstehen und verzeihen, denn wir/ich mache tagtäglich wohl an die ??? Fehler. Wobei der Herr Juul einem da ja viel Mut macht... leicht ist es trotzdem nicht. Oder anders gesagt: eigentlich ist es sehr leicht, aber es fordert MICH als Persönlichkeit und Charakter.
Liebe Grüße,
M
Grundsätzlich bin ich mit Dir einer Meinung was den Umgang mit Kindern angeht. Aber auch mir möchte ich manchmal auf der Strasse nicht begegnen. Ich gebe aber auch zu, dass ich mir in der Öffentlichkeit auch nicht mehr Mühe gebe als zuhause ein gutes Gesicht zu wahren. Denn in manchen und manchmal vielen Situationen wären meine Kinder eben NICHT mehr meine guten Freunde. Der Unterschied bei dem Vergleich besteht ja darin, dass ich mit Freunden zusammen bin wann ich will. Und nicht 24/7 da hats auch bei vielen Freunden schon bös gekracht;-)
Liebe BMWKLT,
auf jeden Fall- mich fordert es auch.
Und ich lerne mich seit 2 Jahren auch echt mal anders kennen.
Und na klar- Fehlerfrei ist sicher niemand.
Aber seit ich selbst ein Kind habe, fällt mir einfach viel häufiger auf, wie hilflos Kinder den verschiedenen Launen ihrer Eltern ausgeliefert sind. (Auch mein Kind- keine Frage)
Darüber wollte ich heute Abend einfach mal was schreiben.
Und das so viele sich beteiligen finde ich superschön.
....und ich Blöde dachte, dass ich durch eine Verlosung mal die ein oder andere von Euch kennenlerne ;-)
@bianca:
klar- ich sag ja auch nicht, dass man seine Kinder mit Samthandschuhen anfassen soll und dass es nie kracht- ich meine bloß, dass ich es doof finde ihre Hilflosigkeit so auszunutzen.
Bei uns kracht es auch manchmal- das ist doch auch irgendwie schön und gehört auf jeden Fall dazu- aber ich will nicht, dass das Kind sich mir gegenüber machtlos fühlt.
Zumindest nicht mehr als ich mich ihr gegenüber manchmal machtlos fühle.
Und wenn ihr alle sagt, dass es manchmal so aussehen könnte als ob, aber eigentlich ganz anders ist....dann bin ich echt erleichtert und ich wünsche mir, dass das bei den meisten so ist. Dann wäre doch super.
DANKE ola für den tollen post. mir geht es oft haargenau wie dir. ich habe dann auch schon mal vor wut und trauer tränen in den augen und könnte innerlich zerreißen. aber die letzten tage war ich auch echt ungeduldig und ungerecht und das nervt mich noch viel mehr...aber man muss ja ständig an sich arbeiten. ich versuchs!!! darf ich deinen tollen post verlinken?
@mausekind:
klar :-)
Ich bin auch übrigens gerade ziemlich ungeduldig- das erkenne ich daran, dass das Kind heute laut schimpfend durch die Wohnung gestampft ist und gerufen hat: "Man Scheiße- ich bin so genervt!" *räusper, mal in den Spiegel schauen und sich bessern*
deine 2-jährige stampft durch die wohnung während sie:mann scheisse ich bin so genervt! sagt?? dann hat sie das aber wohl auch schon des öfteren gehört sonst wüsste sie das sicher nicht so genau.. und ja es ist ein RIIIIESEN unterschied wie alt die kinder sind, kannst ja mal bis zum dritten geburtstag warten.. ich war haargenau gleich wie du als meine noch jünger waren. das ist gar kein vergleich. vorallem hat man da noch so viel mehr zeit den anderen zuzusehen wie falsch sie es machen, aber irgendwann wird dich deine dann vielleicht auch so fordern das du gar nicht mehr so über andere spotten kannst. das soll bitte nicht so verstanden werden als würde ich "furchtbare" eltern in schutz nehmen- ganz u gar nicht u es gibt leider die einen oder anderen wirklich traurigen sachen aber am besten schau doch auf dich u deine familie dann trägst du e schon viel zum besseren weltbild bei. liebe grüße von anita
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