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Sonntag, 10. Oktober 2010

Eigner Herd ist gold wert (oder wie geht das Sprichwort nochmal)

Ich suche etwas ganz tolles, besonderes das meine Eltern am 21.10 oder 22.10 mit dem Kind unternehmen könnten. Ich habe Puppentheater-Programme gewälzt- und da gibt es echt nette Sachen die das 2jährige Kind sicher spannend finden würde....aber gerade an diesem Tag kommen nur Vorstellungen für ältere Kinder.

Am 13.11 gehe ich mit dem Kind zum Konzert der Kinder vom Kleistpark. Ich freue mich schon total, weil wir die CDs von den Kleistparkkindern echt super mögen. (Wir alle drei).

Sowas in der Art wäre toll....ah ich finde irgendwie nichts- hat jemand eine Idee?
Schwimmbad fände das Kind gut- aber meine Mutter nicht.
Im Zoo waren sie schon beim letzten Besuch.
Im MitmachMuseum ist gerade nichts tolles.


Na jedenfalls bin ich auf meiner Suche heute Abend auf hier das gestoßen und bin sehr fasziniert.
Ob das Kind das wohl auch toll findet oder ist das einfach nur eine nette Deko? Irgendwie ist es ja ziemlich "unfunktional"....aber auf jeden Fall schön.
http://www.himbeer-magazin.de/2010/10/soulkitchen/

Freitag, 1. Oktober 2010

es nevt mich, es vermiest den Tag und ich hasse es wirklich....

ich bin manchmal so wütend und hilflos und traurig über den Umgang mit Kindern.
Ich meine gar nicht die vielen Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen und/oder körperlich misshandeln. Ich meine die vielen 08/15 Eltern, die ihre Kinder als komische Gegner und Gegnerinnen sehen, die sie besiegen müssen.

Das sind kleine Situationen auf der Strasse oder im Supermarkt- die machen mir echt den ganzen Tag kaputt.

Ich fände es wäre ein tolles Vorhaben, wenn man sich vornimmt mit seinem Kind ähnlich zu kommunizieren, wie mit einem guten Freund. Wenn man einfach mal kurz darüber nachdenkt, was und wie man es zu seinem Kind sagt, bervor man es macht.Und zwar jetzt mal egal ob das Kind 2 Wochen oder 16 Jahre alt ist.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum so viele Erwachsene davon ausgehen, dass Kinder manipulieren wollen oder irgendwie ständig nur Böses im Sinn haben und man als Erwachsener davor auf der Hut sein muss.

Das beginnt ja schon direkt nach der Geburt- das suggeriert wird, das Kind wolle mal die Grenzen austesten und man sollte sie keineswegs dann stillen, wenn sie weinen, sondern erst wenn die Uhr sagt, dass die berühmten 4 Stunden verflogen sind. Weil Stillen soll ja Nahrung sein und kein Spiel. Häää?!?  So ein Quatsch- stillen ist nicht nur Essen, sondern auch Trost, Wärme, Spiel...


Mir wird heiß und ich schwitze wenn Babys in ihren Kinderwägen weinen und die Eltern nur leicht agro (oder auch total liebevoll) den Kinderwagen hin- und herschieben.
Das Kind weint, weil irgendwas nicht stimmt und die Eltern sind dafür verantwortlich, dieses IRGENDWAS zu finden und zu beseitigen.
Z.B. weint das Kind, weil es im Kinderwagen langweilig ist. Dann muss es da raus- rein ins Tragetuch oder Manduca oder auf den Arm. Vielleicht weint es auch, weil das Schildchen vom Pulli hinten kratzt.

Ich hasse Situationen in denen Kleinkinder super doll und verzweifelt weinen weil sie irgendwas wollen, was die Eltern gerade nicht möchten.
Am meisten hasse ich an diesen Situationen wenn die Eltern das Gefühl haben, dass nun aussitzen zu müssen und nicht mehr mit dem Kind kommunizieren.
Da wirken die Kinder so einsam und verzweifelt. Das sind so Situationen, wenn z.B. die Mutter schon 100 mal gesagt hat, dass sie nach Hause gehen will und das Kind noch auf dem Spielplatz bleiben möchte. Dann sagt die Mutter so idiotische Sachen wie: "Gut, dann bleib hier. Ich geh dann. Tschüss."
Man, das ärgert mich so, dass der Erwachsene in solchen Momenten seine Unabhängigkeit so raushängen lässt. Klar kann das Kind nicht alleine auf dem Spielplatz bleiben- aber das ist doch Epressung.
Dann werden die Kinder manchmal so wütend und resigniert zugleich und tuen mir so leid.
Klar, ich verstehe schon- irgendwann muss man nach Hause gehen- aber ich finde, dann soll man den Konflikt mit dem Kind eingehen- diskutieren, vielleicht was anbieten- aber nicht seine Macht als Erwachsener auf so debile Weise raushängen lassen.

Dann macht mich noch wütend, wenn die Eltern ihrem weinenden Kind zuzischeln: "Ist gut jetzt" Weil- offensichtlich ist es überhaupt nicht gut und das hat das Elternteil nun wirklich nicht zu entscheiden, wann das Kind aufhören will zu weinen.
DAS NERVT MICH ALLES SOOOOOOO!


Weil ich verstehe das überhaupt nicht- niemand zwingt doch jemanden zum Kinderbekommen.
Ist doch kein Problem, wenn man ein ungeduldiger Mensch ist- dann kann man doch einfach ohne Kind glücklich vor sich hin leben-

Ich bin auch manchmal müde und/oder genervt- aber da versuche ich diesen Umstand zu kommunizieren.
Aber den Rest der Zeit finde ich mein Kind toll- ich sehe sie als eigentständigen Menschen an, mit Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen die sicher nicht die gleichen sind, wie ich sie habe. Aber wir leben doch jetzt zusammen- da muss ich doch auf sie eingehen.
Wenn ich dann denke, dass es schon spät ist und ich nach Hause gehen will und das Kind dann noch nicht will- dann sind wir doch zwei Personen, die das bereden müssen. Dann habe ich halt manchmal Pech gehabt. Manchmal auch sie- aber dann sag ich ihr das nicht so von oben herab.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass an Tagen an denen ich entspannt bin und das Kind und ich jeweils 50% des Tages bestimmen können, an solchen Tagen ist das Kind auch total kooperativ. Da macht es ihr nichts aus sich auch mal nach meinen Wünschen zu richten. An Tagen aber, an denen ich voll viel Erwachsenensachen geplant habe und sie mehrere Stunden hintereinander nur das machen kann, was ich gerade vorhabe- da sträubt es sich verständlicher weise irgendwann in ihr- . Das ist übrigens mit R. genauso- und mit meinen Freunden auch.

Ich finde wirklich nicht, dass Eltern die Sklaven ihrer Kinder sein sollten- aber ich finde auch wirklich nicht, dass Kinder sich unterordnen müssen.
Na klar, mein Kind ist zwei Jahre alt- manche Sachen, kann sie aus mangelder Erfahrung einfach noch nicht so einschätzen wie ich- aber ehrlich gesagt, gilt das umgekehrt genauso.
Natürlich weint sie auch mal- und ich bin auch manchmal fies zu ihr- aber ich möchte wirklich nicht, dass sie mal aus Resignation weint. Oder dass sie sich hilflos mir gegenüber fühlt.

Begriffe wie brav, folgsam usw. finde ich widerlich.

Und es macht mich echt müde, dass ich nicht einmal mal in Ruhe durch einen Supermarkt gehen kann, ohne solche Szenen zu sehen.


Ich war wütend- jetzt geht es schon wieder bisschen besser. guter blog

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P.S ungefähr so habe ich es gemeint

Samstag, 25. September 2010

das Kind ist ein Schwabeldiduda

Kennt ihr die Hagenunus? Das ist ein Indianerstamm, der eine Kakaokuh besitzt, die Elsa heißt.
Die Hagenunus begrüßen sich mit einem Hagenunuruf und können schnell wie der Blitz auf ihren Pferden reiten.

Dann gibt es noch die Schwabeldidudas. Die trinken immer ganz viel Feuerwasser und essen ganz viel und schlafen dann müde am Lagerfeuer ein.

Und diese Schwabeldidudas haben nachts die Kakaokuh Elsa entführt.

Daraufhin hat der Hagenunuhäuptling die Hagenunus zusammengerufen und sie sind losgeritten um die Kuh zu befreien. Natürlich erst nachdem sie sich nach hagenunuart verabschiedet haben.
Und dann gehts los.
Zuerst über die Holzbrücke, dann durch den Wald, dann durch den Schlamm, dann alle absteigen und über den See schwimmen, trockenschütteln nicht vergessen, einen hohen Berg langsam besteigen und von oben in das Schwaeldidudadorf schauen.

Die pennen natürlich gerade ein.

Die Gelegenheit- leise ins Dorf schleichen und versuchen keinen Schwabeldiduda zu wecken.

Aber dann im Stall, freut sich Elsa so sehr, dass sie ganz laut muuuuht.

Da müssen die Hagenunus sich aber beeilen. Im Turbotempo gehts den ganzen Weg wieder zurück.
Alle werden nach Hagenunuart begrüßt, die Alten, die Kinder, die Hunde, die Katzen.

Im Hagenunudorf gibt es dann Abends eine riesen Fete mit ganz viel Kakao.

Eine Mitmachgeschichte ist das- auf die stehen ALLE Kinder, denen ich diese Geschichte jemals erzählt habe.
Und das waren echt schon 100e, weil ich jahrelang für Bamino Tours gearbeitet habe, als ich Studentin war.

Und jetzt ist das Kind auch infiziert. Den ganzen Tag singen wir das Hagenunulied und reiten durch die Gegend.
Aber gestern hat sie es zu R. gesagt: Papa, ich bin eigentlich ein Schwabeldiduda.

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Ich hatte den Auftrag, eine Schnullerkette zu nähen. Ich kenne mich mit Schnullerketten nicht so aus, weil das Kind immer in "Schnullersituationen" das Original bevorzugt hat-  aber ich hoffe sie wird der Verschenkerin gefallen und erfüllt ihren Zweck (der mir irgendwie nicht ganz klar ist- weil okay, man kettet den Schnuller an das Kind- aber ist der Schnuller dann nicht voller Dreck?)


Montag, 20. September 2010

Kind in die Kunst des Demonstrierens eingeweiht

Das Kind war total aufgeregt: Ich geh auf ne Demo!




Und ich hatte am Wochenende Familienebesuch und wir waren ganz lecker Essen....und ein bisschen trinken.



Jetzt räume ich mal die Bude bisschen auf (und täglich grüßt das Murmeltier) und dann setze ich mich mal wieder an die Bücher.

Donnerstag, 16. September 2010

der kultige passbildautomat

das Schwarze ist totschicker roter Nagellack auf dem Kinderfuß- ist doch logo


Hier kann man schonmal einen Nachmittag verbringen. Ich wünsche Euch viel Spass und bin gespannt auf die Ergebnisse.







Unser Kind steht vor unserem Hund, schaut ihm (also eigentlich ihr) tief in die Augen und sagt:
"Luca, sag was zu mir"

oder

"Kuck mal Luca, ich habe ein Bild gemalt, gefällt es dir?"


Der kleine Bruder auf Zeit gibt sich aber mittlerweile schon auch Mühe mit dem Sprechenlernen. Er kann schon "heiß, ja, nein, Muuh und Mama sagen" Also schon echt viel mehr als der Hund.
Wird schon langsam die Sache mit den Gesprächspartnern.

Sonntag, 12. September 2010

12 von 12 - oder eher von 72 - nämlich unser langes Wochenende

Irgendwie machen wir gerade Kurzurlaub zu Hause. Und es ist herrlich.
Der kleine Bruder auf Zeit verbringt ein langes Wochenende bei seinen Großeltern und wir haben demnach "frei". Und obwohl ich mich immer wieder auf Montag und ihn freue, weiß ich auch die "Einzelkind"- Tage zu schätzen.

So waren wir am Donnerstag im Naturkundemuseum. Das Kind fand es sehr beeindruckend. Aber nach 30 Minuten war sie echt voll bis an den Rand mit Eindrücken und wir sind wieder raus. Zur U-Bahn wollte sie nicht, sie hatte Lust auf einen Spaziergang. Also haben wir beschlossen Mitte/Prenzlauer Berg ein wenig zu erkunden (ich bewege mich quasi nie aus Kreuzberg raus- so im Alltag).

Und es hat sich echt gelohnt- denn wir fanden das hier.

Super lecker und vor allem war die Yoli-Verkäuferin total nett. Schade, dass es so einen Yoli-Laden nicht in Kreuzberg gibt.

Am Ende unseres Spaziergangs sind wir bei Frau Tulpe gelandet. Ich habe ein paar Kleinigkeiten gekauft und das Kind saß während dessen geduldig im Manduca. Das war echt toll.

Am Freitag machten wir einen Familienausflug (sogar der Hund durfte mit) in den Berliner Tierpark.


Das Wetter wurde immer besser und wir waren trotzdem und glücklicher weise beinah die einzigen Besucher.

Natürlich haben auch im Tierpark die Raubkatzen Hospitalismus (und ich versteh das mit den klitzekleinen Käfigen gar nicht, weil es so viel Platz gibt im Tierpark)- aber auf jeden Fall ist der Tierpark um Längen schöner als der Berliner Zoo.

Das Kind mochte die Schweine- der Hund war begeistert von dem Wolf. Und ich mochte einfach den ganzen Ausflug- weil es wirklich schön und entspannt war.

Abends kam dann noch meine Schwester und hat dem Kind die Haare geschnitten. Sowohl R. wie auch die Schwester finden, dass das Kind nun aussieht wie Frau Merkel.... aber schließlich schneidet Udo Walz der Frau Merkel die Haare- dann ist es doch super, wenn das Kind so eine hippe Frisur hat. ;-) Mir gefällts.


Heute hingen wir im Park rum.




Und dann war das Kind bei der Freundin auf den Geburtstag eingeladen. Das traff sich gut, denn Geburtstag ist gerade bei uns großes Thema. Kind: "Du, ich habe eine gute Idee." Ich: "Ja?" Sie: "Ich habe morgen Geburtstag. Alle Kinder kommen und es gibt Kuchen, mit Schokolade, mit Himbeeren, mit Äpfeln...."

Und so sagte ich heute: "Du F. hat Geburtstag und hat uns eingeladen." Kind: "Ich habe auch Geburtstag."

Deshalb feierten wir also heute was das Zeug hielt. Und es gab auch tatsächlich himmlisch leckeren Himbeerkuchen- so wie das Kind vorhergesagt hatte. Von mir aus kann sie öfters Geburtstag haben.




Das Kind fand dass der tollste Gegenstand im Zimmer  des Geburtstagskindes der Lilly Fee Rollkoffer war. Und so durfte sie sich den Koffer ausleihen und zog ihn glücklich nach Hause.



Abends habe ich dann das hier gemacht. Was das genau ist, zeige ich heute Abend.

Das Schönste ist ja, dass heute immer noch Wochenende ist. Jetzt geh ich gleich mal auf den Flohmarkt.


Die Anderen!

Donnerstag, 9. September 2010

Irgendwas stimmt nicht mit mir...

Irgendwas stimmt offensichtlich nicht mit mir....anders kann ich mir meine Sortierlust nicht erklären. Ein völlig neuer Wesenszug von mir und bisschen unheimlich. (R. ist auch ziemlich geschockt).

Mit dem Kind heute gleich nach dem Aufstehen aus der großen lustigen bunten Knopfkiste, das hier gemacht. (Das Kind fand es sehr toll- ich glaube solch eine Beschäftigung kommt einer  2 Jährigen  mit gewöhnlichem altersentsprechendem Sortierzwang sehr entgegen)



Aber als ich dann- ausgelöst durch die Suche nach unseren TAN-Nummern auch noch aus diesem Bücherregal


sowas gemacht habe


da war es mir selbst ein wenig unheimlich. Und nun sitze ich hier auf dem Sofa und schaue auf  das Bücherregal und überlege, dass wir als nächstes noch ein weißes und ein blaues Buch kaufen könnten- auf keinen Fall ein schwarzes.....
das ist doch unheimlich sowas.

Was aber ziemlich normal und gewöhnlich ist, ist die Tatsache, dass ich zwar Bücherregal und Nähtisch echt super aufgeräumt habe- die paar Stoffe die hier im Wohnzimmer rumlagen aber irgendwie ausser acht gelassen hab.

Und so kann es ja irgendwie nicht bleiben.


Ideen? Platz ist hier plötzlich keiner mehr. Aber behalten muss ich sie unbedingt.
Ich überlege irgendwelche netten Kisten zu besorgen und die Stoffe darin (selbstverständlich farblich sortiert) zu lagern. Und die Kisten stelle ich dann einfach auf den Boden.
Oder ich lass es einfach so liegen- als Farbtupfer  ;-)

Dienstag, 31. August 2010

Pinselrolle

ich glaube ich steige bald ganz groß in das Maskenbildner-Zubehör Geschäft ein. Nachdem ich jetzt weiß, dass der Traum jedes Maskenbildners eine Pinselrolle ist, bei der Wachstuch mit eingenäht ist, damit die Pinselrolle einfach abgewischt werden kann, habe ich mich da gestern mal dran versucht. Und ausser, dass meine Nähmaschiene sich da sehr wundern muss-über die verschiedenen Stoffstärken- hat es gut geklappt. Prototyp ist fertig.
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Edit:
Übrigens- weil ohhappy mich eben gefragt hat und ich denke, dass es wahrscheinlich noch einige interessiert. Dieses Mohn&Marzipan Label mit dem Vogel habe ich mir  hier bestellt.
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Gestern hatten wir Besuch von einer alten Freundin mit Kind und waren auf dem Kinderbauernhof im Görlitzer Park.
Dort ist es wirklich nett. Hasen, Meerschweinchen, zwei dicke Säue, Schafe, Ziegen, Esel und Enten kann man da bewundern und füttern. Es ist schön matschig- das Kind hat sogar eine Pfütze gefunden, die tiefer war als die Gummistiefel hoch waren. Das war toll und seit dem besitzen wir eine echt hässliche und drei Nummern zu große Jeanshose aus dem Secondhand um die Ecke. :-) (Fotos gibt es leider keine- wirklich schade, denn der Anblick war prima)

Montag, 30. August 2010

Nochmal Knete und Pernilla Stalfelt

Ich finde alle Bücher von Pernilla Stalfelt gut. Die Bücher bestehen überwiegend aus superlustigen Zeichnungen mit kleinen erklärenden Texten. 100% ehrlich und immer echt witzig.


Ihr Buch über Liebe (Wenn Herzen klopfen) ist lustig, herzlich und ehrlich. Und ich finde immerwieder ein super Geschenk für jung und alt.
Das Buch über den Tod (Und was kommt dann) ist erklärend, ungezwungen und kindgerecht. Und das derzeitige Lieblingsbuch unserer 2 Jährigen Tochter ist das Buch über Kacke.
So ein Kack- heißt es und erklärt alles was zu dem Thema interessiert. Ich habe es schon seit paar Jahren im Schrank stehen- aber seit einer Woche lesen wir es 3-10mal am Tag ;-) So ein Kack.



Ich mache ja seit dem Rezept von Frau Liebe die Knete selbst. Denn das Kind kann der Knete nicht widerstehen und muss sie immer mal wieder probieren. Diese hier ist total ungiftig und zudem auch ziemlich salzig- das findet sogar das Kind unlecker.

Am Wochenende waren wir auf den Kindergeburtstag eines prima Einjährigen eingeladen und so haben das Kind und ich am Vormittag noch schnell Knete gekocht und nett verpackt.

Samstag, 28. August 2010

Frühes Karriereende und Haarschneidemodel

da dass Kind ja momentan eine Schläger-Phase hat, haben wir uns überlegt ihr Talent einfach zu fördern und ihr eine Boxerin-Karriere zu ermöglichen.
Die Arbeitskollegin von R. hat uns also einen alten Kinderboxsack ihrer Jungs vererbt.....und megatolle Boxerhandschuhe.

Nachdem der Sack notdürftig an der Balkontür befestigt war, zogen wir unserem Kind die Handschuhe an und machten Sie mit ihrem neuen Opfer bekannt.



Etwa drei Minuten boxte Sie strahlend auf ihn ein- dann wurde plötzlich Ihr Gewissen wach und sie umarmte den Boxsack innig: "Du bist sooooo süß Boxsack." "Boxsack, ich hab dich sooooo lieb"
"Ola, der Boxsack ist mein Freund".



Okay- das wird wohl nichts mit der Umleitung der Schlaglust- dachten wir uns also.

Aber als Sie heute morgen gleich besorgt feststellte: "Es ist kalt auf dem Balkon- der Boxsack braucht ein T-Shirt"- da habe ich Ihre vielversprechend begonnene Boxkarriere völlig abgeschrieben.






Themawechsel

Darf ich vorstellen- meine kleine Schwester N.



Seit einem Jahr wohnt Sie in Berlin (Juhu!) und macht die coolste Ausbildung die ich mir so denken kann. Sie wird Maskenbilderin.
Und weil man als solche neben grausigen Masken, Glatzen, crazy Hochsteckfrisuren, Perücken knüpfen, Monsternasen, usw. auch ganz normal Haare schneiden können muss- sitze, unter anderem ich, alle paar Wochen bei ihr auf dem Frisörstuhl. (Juhu!!!)
Und das ist recht toll, weil sie die Weltbestehaareschneiderin ist- und ungefähr die Einzige die diesen Haarschnitt gut kann.



Und weil ich Sie so toll finde (und auch weil ich es ihr bereits zu Weihnachten geschenkt hatte und über acht Monate gebraucht habe um mich mental darauf vorzubereiten *schäm*) tatata- eine Pinselrolle:

Donnerstag, 26. August 2010

das bisschen Haushalt....

kennt ihr das? Als Verdrängungsmethode fürs Lernen putzt man seine Wohnung....

Unser Haushalt funktioniert ja nach dem Bombenprinzip. Erst schlägt eine Bombe ein und dann braucht man Tage um sich wieder einigermassen durch die Materie zu arbeiten.


VORHER




20 Minuten später





VORHER


und nach dem Aufräumen


Ich weiß wohl, dass es Menschen gibt (also z.B. meine Oma) - da ist es immer gleichmäßig aufgeräumt. "Das mach ich mal eben schnell" sagt sie und schwups ist es wieder ordentlich.
R. und ich haben mindestens einmal im Monate eine Krisensitzung auf der wir uns überlegen, wie wir vorgehen um diese Bomben zu vermeiden. In der Theorie sind wir auch beide sehr ordentliche Menschen mit einem strukturierten und oragnisierten Alltag.

Jedenfalls, als ich dann so schön dabei war mit dem Ablenken und dem Haushalt, da habe ich noch ein Brot gebacken



Und einen Kuchen, mit Pflaumen, die das Kind und ich heute um Mitternacht entkernt haben. Das Kind macht nämlich seit 3 Tagen folgendes: Mittagsschlaf fällt aus, sie will um 19Uhr ins Bett, schläft innerhalb von Minuten ein und wacht dann ausgeruht und fröhlich gegen 22Uhr auf. So um 1 Uhr ist sie dann wieder gewillt weiterzuschlafen- bis um 8.30Uhr der Bruder auf Zeit kommt und sie durch das Klingeln geweckt wird.
Aber ich glaube heute hat sich dieser neuer Lebensstil wieder gewandelt- es ist 00:30Uhr und das Kind schläft seit 19Uhr tief und fest. Puuh.

Also Kuchen


eigentlich finde ich zu Pflaumen geht nur Hefeteig- da aber keine Hefe im Haus war musste eine Alternative her. Bisschen zu süß und zu fettig- aber schon in Ordnung.






Jede einzelne Pflaume wurde vom Kind behutsam auf dem Teig drapiert. Das hat sicher 20 Minuten gedauert. In der Zeit war der kleine Bruder auf Zeit emsig damit beschäftigt sich den Gummistiefel anzuziehen. Hat leider nicht geklappt- aber er war auch nicht frustiert. Sobald der Kuchen fertig belegt war- stellte er den Gummistiefel fein säuberlich auf die Pflaumen und krabbelte davon.





das was da so eklig obendrauf aussieht ist Baiser- lecker.




Dannach habe ich noch aus diesen Zutaten


einen Auflauf gekocht



Weil wir nun wirklich keine Lebensmittel mehr hatten, die ich irgendwie verarbeiten konnte, habe ich an einer kleinen Überraschung gewerkelt

die Idee mit den Wimpeln ist nicht von mir- ich habe sie schon öfters im Netz gesehen- zuletzt bei fijn


und unsere neuen Haustiere- die Urzeitkrebse bespasst.
Ich weiß- ihr seht nur ein großes Glas mit trüben Wasser.
Aber da drin tummeln sich hunderte kleine Urzeitkrebschen. Zum ersten mal hatte ich eine solche Zucht mit 10 Jahren. Es gab sie damals im Yps-Heft.
Nun wollte ich sie nochmal für das Kind aufleben lassen- aber ich fürchte sie sieht soviel wie ihr- ein Glas mit trüben Wasser. Wenn ich ihr erzähle, dass da kleine Tierchen rumschwimmen- lächelt sie mich nur seltsam an. Na ja, die wachsen ja noch.
Übrigens hatte ich jetzt, im Gegensatz zu der Zeit als ich 10 Jahre alt war, ganz schöne skrupel so lebendige Tierchen einfach in so einem Einmachglas zu halten- aber als ich gelesen habe, wo ihr natürlicher Lebensraum ist, dachte ich, dass sie es in so einem Glas sicher nicht schlimm finden. Die wohnen nämlich gerne in solchen Salzauffangbecken- in denen man das Wasser verdunsten lässt um dann das Salz zu gewinnen. Ich meine, dass ist ja nun auch kein aufregender Lebensraum. Und Salz habe ich ihnen ins Einmachglas auch reichlich getan.

Morgen lerne ich dann wieder richtg- versprochen!