ich bin manchmal so wütend und hilflos und traurig über den Umgang mit Kindern.
Ich meine gar nicht die vielen Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen und/oder körperlich misshandeln. Ich meine die vielen 08/15 Eltern, die ihre Kinder als komische Gegner und Gegnerinnen sehen, die sie besiegen müssen.
Das sind kleine Situationen auf der Strasse oder im Supermarkt- die machen mir echt den ganzen Tag kaputt.
Ich fände es wäre ein tolles Vorhaben, wenn man sich vornimmt mit seinem Kind ähnlich zu kommunizieren, wie mit einem guten Freund. Wenn man einfach mal kurz darüber nachdenkt, was und wie man es zu seinem Kind sagt, bervor man es macht.Und zwar jetzt mal egal ob das Kind 2 Wochen oder 16 Jahre alt ist.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum so viele Erwachsene davon ausgehen, dass Kinder manipulieren wollen oder irgendwie ständig nur Böses im Sinn haben und man als Erwachsener davor auf der Hut sein muss.
Das beginnt ja schon direkt nach der Geburt- das suggeriert wird, das Kind wolle mal die Grenzen austesten und man sollte sie keineswegs dann stillen, wenn sie weinen, sondern erst wenn die Uhr sagt, dass die berühmten 4 Stunden verflogen sind. Weil Stillen soll ja Nahrung sein und kein Spiel. Häää?!? So ein Quatsch- stillen ist nicht nur Essen, sondern auch Trost, Wärme, Spiel...
Mir wird heiß und ich schwitze wenn Babys in ihren Kinderwägen weinen und die Eltern nur leicht agro (oder auch total liebevoll) den Kinderwagen hin- und herschieben.
Das Kind weint, weil irgendwas nicht stimmt und die Eltern sind dafür verantwortlich, dieses IRGENDWAS zu finden und zu beseitigen.
Z.B. weint das Kind, weil es im Kinderwagen langweilig ist. Dann muss es da raus- rein ins Tragetuch oder Manduca oder auf den Arm. Vielleicht weint es auch, weil das Schildchen vom Pulli hinten kratzt.
Ich hasse Situationen in denen Kleinkinder super doll und verzweifelt weinen weil sie irgendwas wollen, was die Eltern gerade nicht möchten.
Am meisten hasse ich an diesen Situationen wenn die Eltern das Gefühl haben, dass nun aussitzen zu müssen und nicht mehr mit dem Kind kommunizieren.
Da wirken die Kinder so einsam und verzweifelt. Das sind so Situationen, wenn z.B. die Mutter schon 100 mal gesagt hat, dass sie nach Hause gehen will und das Kind noch auf dem Spielplatz bleiben möchte. Dann sagt die Mutter so idiotische Sachen wie: "Gut, dann bleib hier. Ich geh dann. Tschüss."
Man, das ärgert mich so, dass der Erwachsene in solchen Momenten seine Unabhängigkeit so raushängen lässt. Klar kann das Kind nicht alleine auf dem Spielplatz bleiben- aber das ist doch Epressung.
Dann werden die Kinder manchmal so wütend und resigniert zugleich und tuen mir so leid.
Klar, ich verstehe schon- irgendwann muss man nach Hause gehen- aber ich finde, dann soll man den Konflikt mit dem Kind eingehen- diskutieren, vielleicht was anbieten- aber nicht seine Macht als Erwachsener auf so debile Weise raushängen lassen.
Dann macht mich noch wütend, wenn die Eltern ihrem weinenden Kind zuzischeln: "Ist gut jetzt" Weil- offensichtlich ist es überhaupt nicht gut und das hat das Elternteil nun wirklich nicht zu entscheiden, wann das Kind aufhören will zu weinen.
DAS NERVT MICH ALLES SOOOOOOO!
Weil ich verstehe das überhaupt nicht- niemand zwingt doch jemanden zum Kinderbekommen.
Ist doch kein Problem, wenn man ein ungeduldiger Mensch ist- dann kann man doch einfach ohne Kind glücklich vor sich hin leben-
Ich bin auch manchmal müde und/oder genervt- aber da versuche ich diesen Umstand zu kommunizieren.
Aber den Rest der Zeit finde ich mein Kind toll- ich sehe sie als eigentständigen Menschen an, mit Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen die sicher nicht die gleichen sind, wie ich sie habe. Aber wir leben doch jetzt zusammen- da muss ich doch auf sie eingehen.
Wenn ich dann denke, dass es schon spät ist und ich nach Hause gehen will und das Kind dann noch nicht will- dann sind wir doch zwei Personen, die das bereden müssen. Dann habe ich halt manchmal Pech gehabt. Manchmal auch sie- aber dann sag ich ihr das nicht so von oben herab.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass an Tagen an denen ich entspannt bin und das Kind und ich jeweils 50% des Tages bestimmen können, an solchen Tagen ist das Kind auch total kooperativ. Da macht es ihr nichts aus sich auch mal nach meinen Wünschen zu richten. An Tagen aber, an denen ich voll viel Erwachsenensachen geplant habe und sie mehrere Stunden hintereinander nur das machen kann, was ich gerade vorhabe- da sträubt es sich verständlicher weise irgendwann in ihr- . Das ist übrigens mit R. genauso- und mit meinen Freunden auch.
Ich finde wirklich nicht, dass Eltern die Sklaven ihrer Kinder sein sollten- aber ich finde auch wirklich nicht, dass Kinder sich unterordnen müssen.
Na klar, mein Kind ist zwei Jahre alt- manche Sachen, kann sie aus mangelder Erfahrung einfach noch nicht so einschätzen wie ich- aber ehrlich gesagt, gilt das umgekehrt genauso.
Natürlich weint sie auch mal- und ich bin auch manchmal fies zu ihr- aber ich möchte wirklich nicht, dass sie mal aus Resignation weint. Oder dass sie sich hilflos mir gegenüber fühlt.
Begriffe wie brav, folgsam usw. finde ich widerlich.
Und es macht mich echt müde, dass ich nicht einmal mal in Ruhe durch einen Supermarkt gehen kann, ohne solche Szenen zu sehen.
Ich war wütend- jetzt geht es schon wieder bisschen besser. guter blog
_________
P.S ungefähr so habe ich es gemeint
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Freitag, 1. Oktober 2010
Montag, 20. September 2010
Kind in die Kunst des Demonstrierens eingeweiht
Das Kind war total aufgeregt: Ich geh auf ne Demo!
Und ich hatte am Wochenende Familienebesuch und wir waren ganz lecker Essen....und ein bisschen trinken.
Jetzt räume ich mal die Bude bisschen auf (und täglich grüßt das Murmeltier) und dann setze ich mich mal wieder an die Bücher.
Und ich hatte am Wochenende Familienebesuch und wir waren ganz lecker Essen....und ein bisschen trinken.
Jetzt räume ich mal die Bude bisschen auf (und täglich grüßt das Murmeltier) und dann setze ich mich mal wieder an die Bücher.
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Mittwoch, 15. September 2010
Punkte und Äpfel
kalt ist es und ich nähe warmes Zeug.
Hätte ich es nach dem Nähen gebügelt, dann sähen sie auf dem Bild irgendwie hübscher aus- aber dazu reicht meine Geduld nicht- reicht schon, dass ich sie vor dem Nähen bügeln muss- die knittrigen Stoffe.
Wir haben einen super Spielplatz gefunden. Viel Platz, nicht zu voll, einen super Kaffe gibts dort und unzählige Spielmöglichkeiten. Klettern, Treppen steigen, Berge runterrennen, Steine ansehen, laufen, durch Pfützen springen....keine nervigen Eltern die fies zu ihren Kindern sind, oder noch schlimmer super fiese Erzieherinnen die total fies zu den Kitakindern sind....einfach nur Platz, Wiese, flasche Treppen, der Kaffee, die Kinder und ich- und der Hund darf sogar auch mit und im Gebüsch wühlen- da gehen wir jetzt öfters hin. ... Mariannenplatz, am Eingang zu Bethanien. (M)ein Traum.
Hätte ich es nach dem Nähen gebügelt, dann sähen sie auf dem Bild irgendwie hübscher aus- aber dazu reicht meine Geduld nicht- reicht schon, dass ich sie vor dem Nähen bügeln muss- die knittrigen Stoffe.
Wir haben einen super Spielplatz gefunden. Viel Platz, nicht zu voll, einen super Kaffe gibts dort und unzählige Spielmöglichkeiten. Klettern, Treppen steigen, Berge runterrennen, Steine ansehen, laufen, durch Pfützen springen....keine nervigen Eltern die fies zu ihren Kindern sind, oder noch schlimmer super fiese Erzieherinnen die total fies zu den Kitakindern sind....einfach nur Platz, Wiese, flasche Treppen, der Kaffee, die Kinder und ich- und der Hund darf sogar auch mit und im Gebüsch wühlen- da gehen wir jetzt öfters hin. ... Mariannenplatz, am Eingang zu Bethanien. (M)ein Traum.
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Donnerstag, 2. September 2010
Die Geburt
Das Kind ist groß. Zwei Jahre und fast zwei Monate alt. Und das zeigt sich darin, dass sie Geschichten aus ihrer frühen Kindheit hören will. "Als ich ein klitzekleines Baby war....".
Also haben wir uns gestern im Bett aneinander gekuschelt und ich habe erzählt: " Als du ein klitzekleines Baby warst, hast du in meinem Bauch gewohnt- der war damals soooooo groß und du bist dort im Fruchtwasser geschwommen. (auf dem Bild ist das Kind 25 Wochen im Bauch)
Dann als du groß genug warst und raus wolltest sind wir ins Geburtshaus gefahren. Da war eine Hebamme und die hat dir geholfen aus dem Bauch zu schlüpfen".
Das Kind: "ja, durch einen langen Tunnel und durch ein ganz kleines Loch."
Ich: *schluck* Ich meine, okay, dass sie dabei war weiß ich schon....und ich meine- ist ja auch noch nicht so lange her.....
Ich habe mir auch überlegt, ob es einfach schlüssig ist, dass man aus dem Bauch durch einen Tunnel kommt....mhm. Ich weiß nicht.
Jedenfalls weiß sie bescheid. Und ich hatte Gänsehaut- meint ihr Sie erinnert sich?
Dann hat sie mir noch erzählt: "Und dann habe ich so gekuckt und gedacht: Oh Du bist aber schick- oh R. der ist aber schick" (Das würde allerdings dagegen sprechen, dass sie sich erinnert, weil nach 36 Stunden Wehen und Geburt war ich eigentlich nicht mehr so richtig schick).
Übrigens findet das Kind gerade "Trösten" total spannend. Dauern tun sich ihre Puppe, die Bauchklötze, die Autos, die Schuhe weh und R. und ich müssen sie in gekonnter Elternweise trösten.
Und das Kind selbst bekommt plötzlich schlimme Krankheiten und wird natürlich auch getröstet: Fieber im Auge, Fieber im Fuss, Fieber im Ohr, die Haare tun weh...das gibts schon ne Menge grausiger Sachen.
Und ansonsten wollte ich noch sagen, dass obwohl ich nichts mehr über Sport schreibe,
dass nicht bedeutet dass ich keinen treibe.
Die Freundin und ich haben uns jetzt mal auf joggen spezialisiert - immer besser werden wir und sind super zufrieden mit uns.
Also haben wir uns gestern im Bett aneinander gekuschelt und ich habe erzählt: " Als du ein klitzekleines Baby warst, hast du in meinem Bauch gewohnt- der war damals soooooo groß und du bist dort im Fruchtwasser geschwommen. (auf dem Bild ist das Kind 25 Wochen im Bauch)
Dann als du groß genug warst und raus wolltest sind wir ins Geburtshaus gefahren. Da war eine Hebamme und die hat dir geholfen aus dem Bauch zu schlüpfen".
Das Kind: "ja, durch einen langen Tunnel und durch ein ganz kleines Loch."
Ich: *schluck* Ich meine, okay, dass sie dabei war weiß ich schon....und ich meine- ist ja auch noch nicht so lange her.....
Ich habe mir auch überlegt, ob es einfach schlüssig ist, dass man aus dem Bauch durch einen Tunnel kommt....mhm. Ich weiß nicht.
Jedenfalls weiß sie bescheid. Und ich hatte Gänsehaut- meint ihr Sie erinnert sich?
Dann hat sie mir noch erzählt: "Und dann habe ich so gekuckt und gedacht: Oh Du bist aber schick- oh R. der ist aber schick" (Das würde allerdings dagegen sprechen, dass sie sich erinnert, weil nach 36 Stunden Wehen und Geburt war ich eigentlich nicht mehr so richtig schick).
Übrigens findet das Kind gerade "Trösten" total spannend. Dauern tun sich ihre Puppe, die Bauchklötze, die Autos, die Schuhe weh und R. und ich müssen sie in gekonnter Elternweise trösten.
Und das Kind selbst bekommt plötzlich schlimme Krankheiten und wird natürlich auch getröstet: Fieber im Auge, Fieber im Fuss, Fieber im Ohr, die Haare tun weh...das gibts schon ne Menge grausiger Sachen.
Und ansonsten wollte ich noch sagen, dass obwohl ich nichts mehr über Sport schreibe,
dass nicht bedeutet dass ich keinen treibe.
Die Freundin und ich haben uns jetzt mal auf joggen spezialisiert - immer besser werden wir und sind super zufrieden mit uns.
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Montag, 23. August 2010
Wir sind wohl Ökoeltern- und ihr?
seit Anfang meines Studiums und dem ersten Einzug in einer WG esse ich meistens Bioleensmittel. Unsere Marburger WG wurde geschlossen Mitglied bei Onkel Emma und wir zelebrierten das gemeinsame Kochen und Essen.
Nach dem Umzug nach Berlin standen mir plötzlich zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.
Wir bestellten als WG die Bio-Kiste, kauften in großen Biosupermärkten ein oder auf dem Markt.
Immer hatte ich auch Phasen in denen ich plötzlich Lust hatte durch einen Discounter zu schlendern und mir lauter ungesundes und/oder superbilliges Zeug zu kaufen.
Außerdem finde ich eigentlich auch, dass nicht alles unbedingt Bio sein muss. Keine Kompromisse machen wir bei Milchprodukten und bestimmten Obst und Gemüsearten. (Und seit ich Fleisch esse natürlich auch bei Fleisch).
Nun ist es aber so, dass gegenüber unserer Wohnung eine LPG ist. Das funktioniert ähnlich wie damals bei Onkel Emma, man wird Mitgleid und bekommt dann die Lebensmittel zu einem günstigeren Preis. Ist allerdings nicht so familiär und auch nicht so günstig und auch nicht so hübsch wie bei Onkel Emma. ABER es ist auf der anderen Strassenseite. Also kaufen wir da eigentlich alles ein. (Außer R.s Vorrat an Getränken und Süßigkeiten).
Und wenn ich jetzt in einem Discounter bin, dann spricht mich da nichts mehr an. Ich finde alles leicht eklig. Ich finde sogar die Verpackungen hässlich. Mir macht das Einkaufen keinen Spass und mich lacht nichts mehr an.
Das ist doch blöd- und teuer. :-)
Und wir werden dadurch zu den 08/15 Kreuzberger Eltern, die alle gleich sind.
Must haves sind:
-Bioessen (und zum Einkaufen im Winter muss man als Eltern natürlich HighEnd Funktionskleidungsjacken anhaben- so welche haben wir leider nicht)
-Geburt im Geburtshaus (ja)
-Tragetuch (haben wir)
-Manduca oder Ergo Carrier (haben wir)
-Walkkleidung für das Kind (damit haben wir uns eigentlich zurückgehalten- R. findet das alles so kratzig)
-Ökoschnuller (ja, da gibt es ein Foto mit so einem braunen riesen Schnuller von dem Kind- aber eigentlich fand sie Schnuller schon immer langweilig)
-Weleda Pflegeprodukte (haben wir auch)
-Bernsteinketten die gegen das Zahnen helfen (ich wollte aber R. war dagegen)
-Holzspielzeug (haben wir auch gehabt- im Moment sind wir ja aber gerade auf dem Duplofilm)
-Elterninitiativ-Kita (sind wir angemeldet)
Fällt Euch noch was ein?
Was sind die Must haves für uns Ökoeltern die wir alle so individuell sind aber alle gleich aussehen und handeln. ;-)
_________
Edit: ich fühle mich da absolut als Teil von übrigens. Und ich finde Tragen, Stillen, Familienbett, Bioessen und unerzogene Kinder ziemlich gut. Trotzdem muss ich oft darüber lachen.
Ah so und übrigens. R. schnarcht nachts. Und das macht mich manchmal echt sauer und ich kneife ihn.
Jetzt benutzt er gerade die Besser Atmen Nasenstrips. Und ausser dass ich die echt schweineteuer finde wirken sie!!! Er schnarcht noch, aber um einiges dezenter und ich wache davon nachts kaum mehr auf und es ist echt richtig toll. Das ist einfach ein Pflaster mit irgendeiner Verstärkung drin. Das klebt sich der Herr auf die Nase (oder ich ihm, wenn er schon schläft und es vergessen hat). Und dann öffnet es ein bisschen die Nasenflügel. (Ich denke es würde sich auch eim Sport gut machen, oder bei einer Erkältung).
Das macht mich sehr froh.
Nach dem Umzug nach Berlin standen mir plötzlich zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.
Wir bestellten als WG die Bio-Kiste, kauften in großen Biosupermärkten ein oder auf dem Markt.
Immer hatte ich auch Phasen in denen ich plötzlich Lust hatte durch einen Discounter zu schlendern und mir lauter ungesundes und/oder superbilliges Zeug zu kaufen.
Außerdem finde ich eigentlich auch, dass nicht alles unbedingt Bio sein muss. Keine Kompromisse machen wir bei Milchprodukten und bestimmten Obst und Gemüsearten. (Und seit ich Fleisch esse natürlich auch bei Fleisch).
Nun ist es aber so, dass gegenüber unserer Wohnung eine LPG ist. Das funktioniert ähnlich wie damals bei Onkel Emma, man wird Mitgleid und bekommt dann die Lebensmittel zu einem günstigeren Preis. Ist allerdings nicht so familiär und auch nicht so günstig und auch nicht so hübsch wie bei Onkel Emma. ABER es ist auf der anderen Strassenseite. Also kaufen wir da eigentlich alles ein. (Außer R.s Vorrat an Getränken und Süßigkeiten).
Und wenn ich jetzt in einem Discounter bin, dann spricht mich da nichts mehr an. Ich finde alles leicht eklig. Ich finde sogar die Verpackungen hässlich. Mir macht das Einkaufen keinen Spass und mich lacht nichts mehr an.
Das ist doch blöd- und teuer. :-)
Und wir werden dadurch zu den 08/15 Kreuzberger Eltern, die alle gleich sind.
Must haves sind:
-Bioessen (und zum Einkaufen im Winter muss man als Eltern natürlich HighEnd Funktionskleidungsjacken anhaben- so welche haben wir leider nicht)
-Geburt im Geburtshaus (ja)
-Tragetuch (haben wir)
-Manduca oder Ergo Carrier (haben wir)
-Walkkleidung für das Kind (damit haben wir uns eigentlich zurückgehalten- R. findet das alles so kratzig)
-Ökoschnuller (ja, da gibt es ein Foto mit so einem braunen riesen Schnuller von dem Kind- aber eigentlich fand sie Schnuller schon immer langweilig)
-Weleda Pflegeprodukte (haben wir auch)
-Bernsteinketten die gegen das Zahnen helfen (ich wollte aber R. war dagegen)
-Holzspielzeug (haben wir auch gehabt- im Moment sind wir ja aber gerade auf dem Duplofilm)
-Elterninitiativ-Kita (sind wir angemeldet)
Fällt Euch noch was ein?
Was sind die Must haves für uns Ökoeltern die wir alle so individuell sind aber alle gleich aussehen und handeln. ;-)
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Edit: ich fühle mich da absolut als Teil von übrigens. Und ich finde Tragen, Stillen, Familienbett, Bioessen und unerzogene Kinder ziemlich gut. Trotzdem muss ich oft darüber lachen.
Ah so und übrigens. R. schnarcht nachts. Und das macht mich manchmal echt sauer und ich kneife ihn.
Jetzt benutzt er gerade die Besser Atmen Nasenstrips. Und ausser dass ich die echt schweineteuer finde wirken sie!!! Er schnarcht noch, aber um einiges dezenter und ich wache davon nachts kaum mehr auf und es ist echt richtig toll. Das ist einfach ein Pflaster mit irgendeiner Verstärkung drin. Das klebt sich der Herr auf die Nase (oder ich ihm, wenn er schon schläft und es vergessen hat). Und dann öffnet es ein bisschen die Nasenflügel. (Ich denke es würde sich auch eim Sport gut machen, oder bei einer Erkältung).
Das macht mich sehr froh.
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Sonntag, 22. August 2010
Unerzogen?
als das Kind geschlüpft ist, da war uns eigentlich nur das mit dem Familienbett schon klar. Und alles andere ergab sich dann einfach durch den Umgang mit ihr und durch Gespräche untereinander.
Zu merken, dass sie wirklich schon ein fertiger Mensch ist, die wenn man sie nur lässt, Entscheidungen für sich trifft, mit denen wir gut leben können erstaunt R. und mich bis heute immer wieder. Zu merken, dass der Umgang mit einem Kind meistens unbeschwert ist und immer viel einfacher als wir uns das vorher vorgestellt hatten.
Wir finden sie halt einfach toll und der Alltag mit ihr macht uns echt Spass.
Dass sie z.B. alleine entscheidet, wann sie ins Bett geht (und das ist meistens um 21Uhr der Fall- manchmal schon um 19Uhr selten erst um 23Uhr), dass sie gemeinsam mit uns entscheidet, was wir machen oder was wir essen.
Dass sie einfach ein vollwertiges Mitglied in unserer Familie ist und von uns auch so behandelt wird.
Das ist kein Dogma. Manchmal sind wir uns unsicher, manchmal sind wir einfach zu ungeübt, manchmal uneinig und oft auch zu ungeduldig. Ich würde uns jetzt nicht als die völlig überzeugten Antipädagogen sehen. Aber es ist ein Prozess und es macht Spass und fühlt sich richtig an. Und als ich das Unerzogen-Magazin entdeckt hatte, da war ich echt von den Socken. Schwarz auf weiß zu lesen, dass andere Eltern ganz ähnlich denken war echt nett und bereichernd. Wobei wir auch wirklich ziemlich glück haben und in einem Freundeskreis leben, der ganz ähnlich gestrickt ist.
Das Kind und der kleine Bruder auf Zeit fühlen sich meistens wohl, sind oft offen und häufig froh und wir sind größtenteils entspannt (das ist sowieso eines unserer großen Elterndaseinsziele).
So, und jetzt mal was anderes.
Darf ich vorstellen? Unser Hundi. Sie ist 9 Jahre alt und R. und ich bekamen Sie in unsere Obhut, als sie 6 Wochen alt war.
Mittlerweile ist aus dem Tobehund eine ältere Dame geworden.
Übrigens klappt das mit dem Unerzogen bei ihr eigentlich auch recht gut. Zumindest waren viele Sachen, für die wir in der Stadt sehr dankbar sind schon in ihr verankert, als sie bei uns einzog. So hat sie immer große Bedenken uns zu verlieren, läuft so immer ohne Leine und bleibt in unserer Nähe.
Nun war R. mit Kind und Hund einkaufen. Er sagte: "so leg dich hier hin, wir kommen bald wieder raus". Der Hund legte sich hin und wartete.
R. und das Kind gingen also einkaufen und sind dann gedankenverloren aus einem anderen Ausgang wieder raus um dann auf den etwa 10-15 Minuten Fussweg entfernten Spielplatz zu gehen. Dort angekommen bemerkte R. dass ihm irgendetwas fehlte. (Der Hund spielt für gewöhnlich ausserhalb der Umzäunung im Gebüsch, während R. und das Kind sich auf dem Spielplatz vergnügen.)
So hastete er mit Kind wieder zurück zu dem Supermarkt, wo der Hund- schon etwas ungeduldig immer noch davor wartete.
Okay- einmal ist keinmal.
Als aber R. heute aufbrach um mit dem Hund spazieren zu gehen und dann nach 3 Minuten klingelte: " Du, ich habe den Hund vergessen, kannst du ihn mir mal runterschicken"
... da dachte ich- was ein Glück kann das Kind reden und macht auf sich aufmerksam. R. wird irgendwie bedenklich alt mit seinen 32 Jahren.
Zu merken, dass sie wirklich schon ein fertiger Mensch ist, die wenn man sie nur lässt, Entscheidungen für sich trifft, mit denen wir gut leben können erstaunt R. und mich bis heute immer wieder. Zu merken, dass der Umgang mit einem Kind meistens unbeschwert ist und immer viel einfacher als wir uns das vorher vorgestellt hatten.
Wir finden sie halt einfach toll und der Alltag mit ihr macht uns echt Spass.
Dass sie z.B. alleine entscheidet, wann sie ins Bett geht (und das ist meistens um 21Uhr der Fall- manchmal schon um 19Uhr selten erst um 23Uhr), dass sie gemeinsam mit uns entscheidet, was wir machen oder was wir essen.
Dass sie einfach ein vollwertiges Mitglied in unserer Familie ist und von uns auch so behandelt wird.
Das ist kein Dogma. Manchmal sind wir uns unsicher, manchmal sind wir einfach zu ungeübt, manchmal uneinig und oft auch zu ungeduldig. Ich würde uns jetzt nicht als die völlig überzeugten Antipädagogen sehen. Aber es ist ein Prozess und es macht Spass und fühlt sich richtig an. Und als ich das Unerzogen-Magazin entdeckt hatte, da war ich echt von den Socken. Schwarz auf weiß zu lesen, dass andere Eltern ganz ähnlich denken war echt nett und bereichernd. Wobei wir auch wirklich ziemlich glück haben und in einem Freundeskreis leben, der ganz ähnlich gestrickt ist.
Das Kind und der kleine Bruder auf Zeit fühlen sich meistens wohl, sind oft offen und häufig froh und wir sind größtenteils entspannt (das ist sowieso eines unserer großen Elterndaseinsziele).
So, und jetzt mal was anderes.
Darf ich vorstellen? Unser Hundi. Sie ist 9 Jahre alt und R. und ich bekamen Sie in unsere Obhut, als sie 6 Wochen alt war.
Mittlerweile ist aus dem Tobehund eine ältere Dame geworden.
Übrigens klappt das mit dem Unerzogen bei ihr eigentlich auch recht gut. Zumindest waren viele Sachen, für die wir in der Stadt sehr dankbar sind schon in ihr verankert, als sie bei uns einzog. So hat sie immer große Bedenken uns zu verlieren, läuft so immer ohne Leine und bleibt in unserer Nähe.
Nun war R. mit Kind und Hund einkaufen. Er sagte: "so leg dich hier hin, wir kommen bald wieder raus". Der Hund legte sich hin und wartete.
R. und das Kind gingen also einkaufen und sind dann gedankenverloren aus einem anderen Ausgang wieder raus um dann auf den etwa 10-15 Minuten Fussweg entfernten Spielplatz zu gehen. Dort angekommen bemerkte R. dass ihm irgendetwas fehlte. (Der Hund spielt für gewöhnlich ausserhalb der Umzäunung im Gebüsch, während R. und das Kind sich auf dem Spielplatz vergnügen.)
So hastete er mit Kind wieder zurück zu dem Supermarkt, wo der Hund- schon etwas ungeduldig immer noch davor wartete.
Okay- einmal ist keinmal.
Als aber R. heute aufbrach um mit dem Hund spazieren zu gehen und dann nach 3 Minuten klingelte: " Du, ich habe den Hund vergessen, kannst du ihn mir mal runterschicken"
... da dachte ich- was ein Glück kann das Kind reden und macht auf sich aufmerksam. R. wird irgendwie bedenklich alt mit seinen 32 Jahren.
Donnerstag, 15. Juli 2010
Einfach den Zahn wieder reindrehen
heute war ich bei meiner Zahnärztin.
Und während sie mir eine Blombe reinsetzte unterhielten wir uns so über dies und das. Unter anderem über die Zähne meiner Tochter.
dann sagte meine Zahnärztin: Übrigens, wenn ihr Kind mal einen Unfall hat und einer der Milchzähne wird dabei verdreht, einfach beherzt zugreifen und ihn wieder richtig reindrehen.
Ich: schluck
Sie: Ja, weil die Eltern trösten und kühlen und geben Arnica und kommen dann zu mir- und ich mache dann auch nichts anderes. Ich dreh den Zahn dann wieder zurück. Da geht natürlich der Schmerz von vorne los.
Ich: mmmh
Sie: Der Zahn wächst dann nämlich wieder an. Der wird dann dunkel, aber das ist nur ein Schönheitsfehler.
Also nicht erst warten, sondern selbst zurückdrehen- gleich nach dem Unfall.
Ich: okay
So- jetzt wisst ihr alle bescheid.
Ich hoffeja aber stark, dass wir so einen Unfall nicht haben werden. Weder Madita noch ich.
Und während sie mir eine Blombe reinsetzte unterhielten wir uns so über dies und das. Unter anderem über die Zähne meiner Tochter.
dann sagte meine Zahnärztin: Übrigens, wenn ihr Kind mal einen Unfall hat und einer der Milchzähne wird dabei verdreht, einfach beherzt zugreifen und ihn wieder richtig reindrehen.
Ich: schluck
Sie: Ja, weil die Eltern trösten und kühlen und geben Arnica und kommen dann zu mir- und ich mache dann auch nichts anderes. Ich dreh den Zahn dann wieder zurück. Da geht natürlich der Schmerz von vorne los.
Ich: mmmh
Sie: Der Zahn wächst dann nämlich wieder an. Der wird dann dunkel, aber das ist nur ein Schönheitsfehler.
Also nicht erst warten, sondern selbst zurückdrehen- gleich nach dem Unfall.
Ich: okay
So- jetzt wisst ihr alle bescheid.
Ich hoffeja aber stark, dass wir so einen Unfall nicht haben werden. Weder Madita noch ich.
Spielplatz I I
"Also wirklich Leon, das schmeckt doch gut!" könnte man ersetzen durch "Schmeckt dir nicht, na gut- mir schmeckt es gut, aber Geschmäcker sind ja verschieden"
"Nichts passiert- brauchst nicht weinen, das tut gar nicht weh"
könnte man ersetzen durch "Ah mist, hast du dir wehgetan. Komm ich nehm dich in den Arm- das ist ja doof, wa?"
Ist übrigens der erste und einer der wichtigsten Grundsätze bei der Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern.
Die Kinder dabei unterstützen ihre Gefühle ernst zu nehmen. So lassen sich Kinder nicht ganz so leicht vom Täter verwirren, wenn dieser behauptet, dass sich das doch "schön anfühlt"- und sie eigentlich ein seltsames Gefühl im Bauch haben, wenn er ihren Po streichelt.
Kindern beizubringen auf ihre Gefühle zu hören funktioniert inden man sie ernst nimmt und zwar in Alltagssituationen und indem man ihre Gefühle und Bedürfnisse nicht abtut.
Bin ich mit meinem Freund essen und er behauptet, dass ihm die Lasagne nicht schmeckt, würde ich doch auch nicht sagen: "Doch, das schmeckt, jetzt iss auf"
Ich würde sagen: "Echt, schmeckt dir nicht? Mir schmeckt sie gut."
Wahlweise würde ich übrigens zu meiner 2 jährigen Tochter IMMER sagen: "Lass stehen, wenn es dir nicht schmeckt." Alles andere ist auch sinnfrei. Wenn es ihr nicht schmeckt, dann braucht sie es natürlich nicht zu essen. Da brauchen wir nicht zu disskutieren. Und ob es mir schmeckt oder nicht, sieht sie ja daran ob ich es esse oder nicht.
Und schon gar nicht würde ich zu einer Freundin, die eben hingefallen ist und anfängt zu weinen sagen: "Los, aufstehen- das hat nicht wehgetan." oder "Stell dich nicht so an, das war nur ein Schreck!"
"Nichts passiert- brauchst nicht weinen, das tut gar nicht weh"
könnte man ersetzen durch "Ah mist, hast du dir wehgetan. Komm ich nehm dich in den Arm- das ist ja doof, wa?"
Ist übrigens der erste und einer der wichtigsten Grundsätze bei der Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern.
Die Kinder dabei unterstützen ihre Gefühle ernst zu nehmen. So lassen sich Kinder nicht ganz so leicht vom Täter verwirren, wenn dieser behauptet, dass sich das doch "schön anfühlt"- und sie eigentlich ein seltsames Gefühl im Bauch haben, wenn er ihren Po streichelt.
Kindern beizubringen auf ihre Gefühle zu hören funktioniert inden man sie ernst nimmt und zwar in Alltagssituationen und indem man ihre Gefühle und Bedürfnisse nicht abtut.
Bin ich mit meinem Freund essen und er behauptet, dass ihm die Lasagne nicht schmeckt, würde ich doch auch nicht sagen: "Doch, das schmeckt, jetzt iss auf"
Ich würde sagen: "Echt, schmeckt dir nicht? Mir schmeckt sie gut."
Wahlweise würde ich übrigens zu meiner 2 jährigen Tochter IMMER sagen: "Lass stehen, wenn es dir nicht schmeckt." Alles andere ist auch sinnfrei. Wenn es ihr nicht schmeckt, dann braucht sie es natürlich nicht zu essen. Da brauchen wir nicht zu disskutieren. Und ob es mir schmeckt oder nicht, sieht sie ja daran ob ich es esse oder nicht.
Und schon gar nicht würde ich zu einer Freundin, die eben hingefallen ist und anfängt zu weinen sagen: "Los, aufstehen- das hat nicht wehgetan." oder "Stell dich nicht so an, das war nur ein Schreck!"
Mittwoch, 14. Juli 2010
Spielplatz I
Junge, ca. 2 Jahre alt, nennen wir ihn Anton spielt mit einer Gießkanne auf dem Wasserspielplatz.
Zweiter Junge, auch ca. 2 Jahre alt, sagen wir mal er heißt Emil kommt und reisst Anton die Gießkanne aus der Hand.
Darauf hin bekommt Anton einen Wutanfall heult vor Wut und petzt Emil in den Rücken.
Antons Mutter kommt angerannt und sagt:
Anton, du musst deine Sachen auch mal teilen. Und kneifen darf man nicht.
Typische Spielplatzsituation und mir schnürrt sich der Hals zu vor soviel Ungerechtigkeit.
Erwartet hätte ich ja, dass Antons Mutter sagt: Anton, Emil darf dir natürlich nichts einfach so aus der Hand reissen. Aber sag ihm das doch. Kneifen find ich doof.
Dann zusammen mit anton zu Emil geht und sagt: Emil, Anton wollte mit der Gießkanne noch spielen- gibst du ihm die bitte wieder.
Wahlweise kann man Emil auch was tolles zum Tausch anbieten.
Weil, wenn ich zum Beispiel mit meinem Laptop im Cafe sitzen würde während ich das hier schreibe und eine Frau würde angerannt kommen und mir den Laptop aus der Hand zerren. Dann würde ich sie vielleicht nicht in den Rücken petzen, aber ganz sicher wäre ich ziemlich sauer und wütend.
Wenn dann der Kellner kommt und sagt: Also hören sie mal, sie können doch den Laptop mit der Frau teilen- dann würde ich sicher den Kellner ziemlich fest in den Rücken petzen.
Zweiter Junge, auch ca. 2 Jahre alt, sagen wir mal er heißt Emil kommt und reisst Anton die Gießkanne aus der Hand.
Darauf hin bekommt Anton einen Wutanfall heult vor Wut und petzt Emil in den Rücken.
Antons Mutter kommt angerannt und sagt:
Anton, du musst deine Sachen auch mal teilen. Und kneifen darf man nicht.
Typische Spielplatzsituation und mir schnürrt sich der Hals zu vor soviel Ungerechtigkeit.
Erwartet hätte ich ja, dass Antons Mutter sagt: Anton, Emil darf dir natürlich nichts einfach so aus der Hand reissen. Aber sag ihm das doch. Kneifen find ich doof.
Dann zusammen mit anton zu Emil geht und sagt: Emil, Anton wollte mit der Gießkanne noch spielen- gibst du ihm die bitte wieder.
Wahlweise kann man Emil auch was tolles zum Tausch anbieten.
Weil, wenn ich zum Beispiel mit meinem Laptop im Cafe sitzen würde während ich das hier schreibe und eine Frau würde angerannt kommen und mir den Laptop aus der Hand zerren. Dann würde ich sie vielleicht nicht in den Rücken petzen, aber ganz sicher wäre ich ziemlich sauer und wütend.
Wenn dann der Kellner kommt und sagt: Also hören sie mal, sie können doch den Laptop mit der Frau teilen- dann würde ich sicher den Kellner ziemlich fest in den Rücken petzen.
Montag, 12. Juli 2010
Sexueller Missbrauch
ich habe mich lange und ausführlich mit sexuellem Missbrauch an Kindern beschäftigt und meine Magisterarbeit zu diesem Thema geschrieben.
Selbst betroffen bin ich nicht- aber durch zahlreiche Gespräche im Rahmen meiner Magisterarbeit habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass fast jeder und jede jemanden kennt der als Kind missbraucht wurde, manche waren selbst betroffen.
Mir ist es ein Anliegen Eltern für das Thema Missbrauch an Kindern zu sensibilisieren. Und weil ich heute eine neue Statistik gesehen habe aus der hervorgeht, wieviele meinen Blog eigentlich lesen, bin ich auf die Idee gekommen, dass es sinnvoll wäre hier das Thema aufzugreifen.
Etwa jedes 4. Mädchen und jeder 9. Junge wird im Lauf seiner Kindheit sexuell missbraucht.
Dabei handelt es sich in 50% der Fälle um schweren Missbrauch. Das bedeutet Mastrubation an dem Täter/der Täterin oder an dem Opfer, analer, oraler oder vaginaler Geschlechtsverkehr, oder Einführen von verschiedenen Gegenständen in Scheide oder After des Kindes usw.
Bei den anderen 50% der Fälle ist der Körperkontakt nicht so intensiv, was aber wenig über die schwere des Missbrauchs bzw. die Traumatisierung des Opfers aussagt. Hierbei geht es z.B. um anschauen von Pornos, Anfassen des Busens oder des Pos, Zungenküsse, sexuell gefärbte Sprüche usw.
Die Mehrzahl der Opfer werden mehrmals missbraucht, wenige nur einmal. Dies belegt auch, dass die meisten Täter eben nicht der berühmte Fremde mit den Bonbons auf dem Spielplatz ist, vor dem die meisten Eltern warnen, sondern viel häufiger aus dem nahen Umfeld des Kindes kommt und so Gelegenheit hat, dass Kind über einen längeren Zeitraum zu missbrauchen.
Es gehört zu den Strategien eines Täters oder einer Täterin sich z.B. einen Beruf im nahen Umfeld von Kindern auszusuchen.
So finden sich viele Täter und Täterinnen unter Erziehern und Erzieherinnen, Lehrern und Lehrerinnen, in Sportvereinen und Kinder- und Jugendfreizeiten.
85% der Täter sind männlich und heterosexuell. 15% sind Frauen. Wobei es hier auch spannend ist, dass die Zahlen sich nur auf die kleine Zahl der Fälle bezieht, die ei der Polizei angezeigt werden. Es ist davon auszugehen, dass Fälle mit Täterinnen seltener zur Anzeige kommen, als die mit männlichen Tätern. Zum einen wird Kindern noch weniger geglaubt, wenn sie von einem Missbrauch von einer Frau berichten zum anderen glaubt man, dass der Missbrauch "weniger schlimm" gewesen sein muss. (Was allerdings nicht der Wahrheit entspricht).
1/3 der verurteilten Täterinnen und Täter sind unter 18 Jahre alt. Wobei man hier auch von einer größeren Dunkelziffer ausgeht-
85% der Opfer sind Mädchen. Oft sind die Kinder zwischen 6-12 wenn der Missbrauch beginnt. Es werden aber durchaus auch viel jüngere Kinder, Kleinkinder und Säuglinge.
Es gibt Hinweise darauf, wenn ein Kind missbraucht wird. Diese sind aber nur als erste Orientierung zu sehen und natürlich keinesfalls Beweise. Jedes Opfer benimmt sich anders.
- ist mein Kind immer seltsam, nach dem es mit diesem Erwachsenen oder Jugendlichen alleine war?
-schafft ein bestimmter Erwachsener/Jugendlicher in unserem Umfeld immer wieder Situationen, in denen er mit meinem Kind alleine sein kann?
-habe ich gehört oder mitbekommen, dass ein Erwachsener/Jugendlicher öfters "medizinische Gründe" nennt um mein Kind auszuziehen oder am ganzen Körper einzucremen. (Z.Bsp. wegen Zeckensuche nackt ausziehen)
Immer wenn ein Kind von sexuellem Missbrauch berichtet muss man es ernst nehmen. Ganz häufig erzählen Kinder erstmal kleine Ausschnitte aus dem ihnen passierten um zu schauen, wie der Erwachsene dem sie sich anvertrauen reagiert. Oder auch, weil ihnen einfach die Worte fehlen um genau auszudrücken, was passiert ist.
Man sollte in einer solchen Situation versuchen ruhig zu bleiben und dem Kind geduldig zuzuhören und ihm das Gefühl zu geben, dass man ihm glaubt. Der nächste Schritt wäre es eine Beratungsstelle aufzusuchen und natürlich das Kind nicht mehr mit dem Täter oder der Täterin alleine zu lassen.
Gerne verschicke ich meine Magisterarbeit als pfd, wenn jemand von Euch die Quellen zu den Infos haben möchte oder einfach in das Thema tiefer einsteigen will.
Ich habe in meiner Arbeit den Schwerpunkt auf Prävention durch Bilderbücher gelegt, die das Thema "Sexueller missbrauch" thematisieren. Viele Bilderbücher die auf dem Markt sind, sind wirklich doof und wirken nicht präventiv sondern eher angstmachend und schuldauslösend. Es gibt aber einige, die ich wirklich weiterempfehlen kann.
Wenn es euch interessiert, kann ich gerne dazu nochmal was schreiben.
Ich bin mir bewusst darüber, dass der Post sehr aufwühlend ist und natürlich sind die knappen Infos auch irgendwie unbefriedigend.
Selbst betroffen bin ich nicht- aber durch zahlreiche Gespräche im Rahmen meiner Magisterarbeit habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass fast jeder und jede jemanden kennt der als Kind missbraucht wurde, manche waren selbst betroffen.
Mir ist es ein Anliegen Eltern für das Thema Missbrauch an Kindern zu sensibilisieren. Und weil ich heute eine neue Statistik gesehen habe aus der hervorgeht, wieviele meinen Blog eigentlich lesen, bin ich auf die Idee gekommen, dass es sinnvoll wäre hier das Thema aufzugreifen.
Etwa jedes 4. Mädchen und jeder 9. Junge wird im Lauf seiner Kindheit sexuell missbraucht.
Dabei handelt es sich in 50% der Fälle um schweren Missbrauch. Das bedeutet Mastrubation an dem Täter/der Täterin oder an dem Opfer, analer, oraler oder vaginaler Geschlechtsverkehr, oder Einführen von verschiedenen Gegenständen in Scheide oder After des Kindes usw.
Bei den anderen 50% der Fälle ist der Körperkontakt nicht so intensiv, was aber wenig über die schwere des Missbrauchs bzw. die Traumatisierung des Opfers aussagt. Hierbei geht es z.B. um anschauen von Pornos, Anfassen des Busens oder des Pos, Zungenküsse, sexuell gefärbte Sprüche usw.
Die Mehrzahl der Opfer werden mehrmals missbraucht, wenige nur einmal. Dies belegt auch, dass die meisten Täter eben nicht der berühmte Fremde mit den Bonbons auf dem Spielplatz ist, vor dem die meisten Eltern warnen, sondern viel häufiger aus dem nahen Umfeld des Kindes kommt und so Gelegenheit hat, dass Kind über einen längeren Zeitraum zu missbrauchen.
Es gehört zu den Strategien eines Täters oder einer Täterin sich z.B. einen Beruf im nahen Umfeld von Kindern auszusuchen.
So finden sich viele Täter und Täterinnen unter Erziehern und Erzieherinnen, Lehrern und Lehrerinnen, in Sportvereinen und Kinder- und Jugendfreizeiten.
85% der Täter sind männlich und heterosexuell. 15% sind Frauen. Wobei es hier auch spannend ist, dass die Zahlen sich nur auf die kleine Zahl der Fälle bezieht, die ei der Polizei angezeigt werden. Es ist davon auszugehen, dass Fälle mit Täterinnen seltener zur Anzeige kommen, als die mit männlichen Tätern. Zum einen wird Kindern noch weniger geglaubt, wenn sie von einem Missbrauch von einer Frau berichten zum anderen glaubt man, dass der Missbrauch "weniger schlimm" gewesen sein muss. (Was allerdings nicht der Wahrheit entspricht).
1/3 der verurteilten Täterinnen und Täter sind unter 18 Jahre alt. Wobei man hier auch von einer größeren Dunkelziffer ausgeht-
85% der Opfer sind Mädchen. Oft sind die Kinder zwischen 6-12 wenn der Missbrauch beginnt. Es werden aber durchaus auch viel jüngere Kinder, Kleinkinder und Säuglinge.
Es gibt Hinweise darauf, wenn ein Kind missbraucht wird. Diese sind aber nur als erste Orientierung zu sehen und natürlich keinesfalls Beweise. Jedes Opfer benimmt sich anders.
- ist mein Kind immer seltsam, nach dem es mit diesem Erwachsenen oder Jugendlichen alleine war?
-schafft ein bestimmter Erwachsener/Jugendlicher in unserem Umfeld immer wieder Situationen, in denen er mit meinem Kind alleine sein kann?
-habe ich gehört oder mitbekommen, dass ein Erwachsener/Jugendlicher öfters "medizinische Gründe" nennt um mein Kind auszuziehen oder am ganzen Körper einzucremen. (Z.Bsp. wegen Zeckensuche nackt ausziehen)
Immer wenn ein Kind von sexuellem Missbrauch berichtet muss man es ernst nehmen. Ganz häufig erzählen Kinder erstmal kleine Ausschnitte aus dem ihnen passierten um zu schauen, wie der Erwachsene dem sie sich anvertrauen reagiert. Oder auch, weil ihnen einfach die Worte fehlen um genau auszudrücken, was passiert ist.
Man sollte in einer solchen Situation versuchen ruhig zu bleiben und dem Kind geduldig zuzuhören und ihm das Gefühl zu geben, dass man ihm glaubt. Der nächste Schritt wäre es eine Beratungsstelle aufzusuchen und natürlich das Kind nicht mehr mit dem Täter oder der Täterin alleine zu lassen.
Gerne verschicke ich meine Magisterarbeit als pfd, wenn jemand von Euch die Quellen zu den Infos haben möchte oder einfach in das Thema tiefer einsteigen will.
Ich habe in meiner Arbeit den Schwerpunkt auf Prävention durch Bilderbücher gelegt, die das Thema "Sexueller missbrauch" thematisieren. Viele Bilderbücher die auf dem Markt sind, sind wirklich doof und wirken nicht präventiv sondern eher angstmachend und schuldauslösend. Es gibt aber einige, die ich wirklich weiterempfehlen kann.
Wenn es euch interessiert, kann ich gerne dazu nochmal was schreiben.
Ich bin mir bewusst darüber, dass der Post sehr aufwühlend ist und natürlich sind die knappen Infos auch irgendwie unbefriedigend.
Donnerstag, 11. Februar 2010
Kinderarzt
Wir brauchen einen guten Kinderarzt, dem wir vertrauen. Das denke ich schon die ganze Zeit, aber jetzt ist es beschlossene Sache.
Nachdem das Kind von Donnerstag auf Freitag Nacht sehr weinend aufgewacht ist und ich 4 Stunden lang versucht habe sie zu beruhigen, bin ich auf die Idee gekommen, dass sie Schmerzen hat. (Die Arme- ich hätte mal bisschen schneller Denken sollen.) Ob es Zähne oder Ohren waren, wusste ich zwar zu dem Zeitpunkt nicht, aber ich habe es mal mit dem ersten Paracetamolzäpfchen ihres Lebens versucht. Nach 5 Minuten war sie ein anderer Mensch und schlief erschöpft aber um einiges glücklicher ein.
Am nächsten Tag sind wir also zu unserem Kinderarzt, der eine Mittelohrentzündung feststellte und Antibiotika verschrieb. Ich: "Ist das nötig, ja. Weil Fieber hat sie ja noch nicht. Vielleicht können wir ja nochwas ausprobieren?" Er: Ich finde es ist nötig."
Ich habe das Antibiotika also geholt, bin nach Hause und habe mit verschiedenen Müttern telefoniert und mich zu Mittelohrentzündungen belesen. Dabei habe ich herausgefunden, dass es durchaus nicht das erste ist, was man bei einer Mittelohrentzündung macht. Wichtig sind Schmerzmittel, abschwellende Nasentropfen, Wärme und vielleicht so Dinge wie Zwiebelwickel. Da das Kind nicht mal Fieber hatte, beschlosse ich einfach ein bisschen zu warten. Wenn sich der Zustand verschlechtert oder sie starke Schmerzen hat gebe ich es ihr. Abends war sie auch ohne Zäpfchen froh und schmerzfrei.
Am nächsten Tag auch.
Am Dienstag also Papa mit Tochter beim Kinderarzt zur Kontrolle. Er schaut ins Ohr: "Ja, viel besser geworden- das Antibiotika noch morgen geben, dann ist gut" Tochtervater: "Okay".
Kinderarzt: "Und bitte den Impfpass mitbringen- da sind ja gar keine Impfungen eingetragen im PC" Tochtervater: "Okay".
Räusper- welche Impfungen??? Und sieht er nicht, dass wir in den letzten 1,5Jahren immer nur bei ihm zu den U Untersuchungen waren?
Ah- und noch was. Nach der Untersuchung darf jedes Kind in eine Schüssel mit Gummibärchen reinfassen. Okay- Gummibärchen sind jetzt nicht supertoll für 1,5Jährige, aber Kind war begeistert und ich fand auch sie hat sich so eine Besonderheit durchaus verdient. ABER? Alle kranken und vielleicht ja auch ansteckenden Kinder greifen in diese eine Schüssel mit den Gummibärchen rein- was ist das für ein Quatsch? Könnten die dann nicht wenigstens einzeln abgepackte Bonbons verteilen? Hat er zuwenig Patienten und ist das die Methode sich Arbeit zu schaffen?
Wir brauchen einen anderen Kinderarzt. Einem dem wir vertrauen und dem wir die Wahrheit sagen, weil wir denken, dass er sich bemüht gute Entscheidungen für unser Kind zu treffen. Einer, der uns als Eltern ernstnimmt.
Kennt ihr so einen in Berlin?
Nachdem das Kind von Donnerstag auf Freitag Nacht sehr weinend aufgewacht ist und ich 4 Stunden lang versucht habe sie zu beruhigen, bin ich auf die Idee gekommen, dass sie Schmerzen hat. (Die Arme- ich hätte mal bisschen schneller Denken sollen.) Ob es Zähne oder Ohren waren, wusste ich zwar zu dem Zeitpunkt nicht, aber ich habe es mal mit dem ersten Paracetamolzäpfchen ihres Lebens versucht. Nach 5 Minuten war sie ein anderer Mensch und schlief erschöpft aber um einiges glücklicher ein.
Am nächsten Tag sind wir also zu unserem Kinderarzt, der eine Mittelohrentzündung feststellte und Antibiotika verschrieb. Ich: "Ist das nötig, ja. Weil Fieber hat sie ja noch nicht. Vielleicht können wir ja nochwas ausprobieren?" Er: Ich finde es ist nötig."
Ich habe das Antibiotika also geholt, bin nach Hause und habe mit verschiedenen Müttern telefoniert und mich zu Mittelohrentzündungen belesen. Dabei habe ich herausgefunden, dass es durchaus nicht das erste ist, was man bei einer Mittelohrentzündung macht. Wichtig sind Schmerzmittel, abschwellende Nasentropfen, Wärme und vielleicht so Dinge wie Zwiebelwickel. Da das Kind nicht mal Fieber hatte, beschlosse ich einfach ein bisschen zu warten. Wenn sich der Zustand verschlechtert oder sie starke Schmerzen hat gebe ich es ihr. Abends war sie auch ohne Zäpfchen froh und schmerzfrei.
Am nächsten Tag auch.
Am Dienstag also Papa mit Tochter beim Kinderarzt zur Kontrolle. Er schaut ins Ohr: "Ja, viel besser geworden- das Antibiotika noch morgen geben, dann ist gut" Tochtervater: "Okay".
Kinderarzt: "Und bitte den Impfpass mitbringen- da sind ja gar keine Impfungen eingetragen im PC" Tochtervater: "Okay".
Räusper- welche Impfungen??? Und sieht er nicht, dass wir in den letzten 1,5Jahren immer nur bei ihm zu den U Untersuchungen waren?
Ah- und noch was. Nach der Untersuchung darf jedes Kind in eine Schüssel mit Gummibärchen reinfassen. Okay- Gummibärchen sind jetzt nicht supertoll für 1,5Jährige, aber Kind war begeistert und ich fand auch sie hat sich so eine Besonderheit durchaus verdient. ABER? Alle kranken und vielleicht ja auch ansteckenden Kinder greifen in diese eine Schüssel mit den Gummibärchen rein- was ist das für ein Quatsch? Könnten die dann nicht wenigstens einzeln abgepackte Bonbons verteilen? Hat er zuwenig Patienten und ist das die Methode sich Arbeit zu schaffen?
Wir brauchen einen anderen Kinderarzt. Einem dem wir vertrauen und dem wir die Wahrheit sagen, weil wir denken, dass er sich bemüht gute Entscheidungen für unser Kind zu treffen. Einer, der uns als Eltern ernstnimmt.
Kennt ihr so einen in Berlin?
Montag, 8. Februar 2010
Das kompetente Kind...
kennt jemand das Buch schon?
Ich habe gestern begonnen darin zu lesen und finde es bis jetzt sehr gut.
Irgendwie ordnet es meine Gedanken und ich erkenne vieles von unserem intuitiven Handeln darin wieder.
Ich werde berichten, wenn ich es ganz gelesen habe.
Ich habe gestern begonnen darin zu lesen und finde es bis jetzt sehr gut.
Irgendwie ordnet es meine Gedanken und ich erkenne vieles von unserem intuitiven Handeln darin wieder.
Ich werde berichten, wenn ich es ganz gelesen habe.
Sonntag, 17. Januar 2010
Nach der Geburt unserer tollen kleinen Tochter....
haben wir statt in ein Kinderbettchen in eine riesige 2x2m Matratze investiert und ein Bett dafür gebaut.
Als das Kind begang umher zu kugeln, haben wir ein riesiges Laufgitter gekauft und es um unser Bett gebaut. (-Weil es so hoch ist, da unter dem Bett der Hund seine Höhle hat.)
So schläft es sich perfekt. Noch nie mussten wir nachts das Bett verlassen, wenn das Kind wach wurde.
Wir haben genug Platz um bequem zu schlafen ohne sich gegenseitig auf den Keks zu gehen. Das Kind schläft in einem eigenen Schlafsack- aber immer nur soweit entfernt, dass man ihn nachts über den Kopf streicheln kann.
Und morgens können wir noch liegenbleiben, während sie zwischen uns spielt.
Das war eine super Investition und bleibt sicher auch noch einige Zeit so.
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