Donnerstag, 9. September 2010

Irgendwas stimmt nicht mit mir...

Irgendwas stimmt offensichtlich nicht mit mir....anders kann ich mir meine Sortierlust nicht erklären. Ein völlig neuer Wesenszug von mir und bisschen unheimlich. (R. ist auch ziemlich geschockt).

Mit dem Kind heute gleich nach dem Aufstehen aus der großen lustigen bunten Knopfkiste, das hier gemacht. (Das Kind fand es sehr toll- ich glaube solch eine Beschäftigung kommt einer  2 Jährigen  mit gewöhnlichem altersentsprechendem Sortierzwang sehr entgegen)



Aber als ich dann- ausgelöst durch die Suche nach unseren TAN-Nummern auch noch aus diesem Bücherregal


sowas gemacht habe


da war es mir selbst ein wenig unheimlich. Und nun sitze ich hier auf dem Sofa und schaue auf  das Bücherregal und überlege, dass wir als nächstes noch ein weißes und ein blaues Buch kaufen könnten- auf keinen Fall ein schwarzes.....
das ist doch unheimlich sowas.

Was aber ziemlich normal und gewöhnlich ist, ist die Tatsache, dass ich zwar Bücherregal und Nähtisch echt super aufgeräumt habe- die paar Stoffe die hier im Wohnzimmer rumlagen aber irgendwie ausser acht gelassen hab.

Und so kann es ja irgendwie nicht bleiben.


Ideen? Platz ist hier plötzlich keiner mehr. Aber behalten muss ich sie unbedingt.
Ich überlege irgendwelche netten Kisten zu besorgen und die Stoffe darin (selbstverständlich farblich sortiert) zu lagern. Und die Kisten stelle ich dann einfach auf den Boden.
Oder ich lass es einfach so liegen- als Farbtupfer  ;-)

Mittwoch, 8. September 2010

Verlosung

Dies ist der 100. Beitrag in meinem Blog.
Und irgendwann ganz bald wird auch den 10.000. Besucher reinstolpern.
Ich freu mich darüber und deshalb möchte ich Euch was schenken.

Eine der obligatorischen Urlaubstätigkeiten von R. und mir ist ein Ausflug zum Supermarkt. Da schlendern wir durch die Gänge und bewundern die tollen Verpackungen und kaufen Sachen, die wir spannend finden.

Hier in Kreuzberg kann man das auch machen- und zwar in einem der zahlreichen tollen türkischen Supermärkte.


Also bin ich so durchgeschlendert und habe alles in den Korb getan, was mich irgendwie angesprochen hat.




 Ich hatte auch noch eine lustige Süßigkeit gekauft. So witzige Puschel- die geschmeckt haben wie Zuckerwatte aus Sesam. Aber die musste ich leider dann gleich alleine essen- und zwar alle- bis mir echt ganz schlecht war.
Aber die kaufe ich dann noch nach- die müssen unbedingt in das Packet- die waren einfach zu witzig.





Also, wer Lust auf ein türkisches Fresspacket und einen selbstgenähten Glückskeks hat, der hinterlasse ein Kommentar- wir losen dann am Wochenende.

Dienstag, 7. September 2010

Wünsche ans Universum

irgendwo habe ich mal gelesen, dass man sich immer Sachen wünscht, die ungefähr zwei Punkte über dem liegen, was man gerade hat bzw. wie man lebt. (Wobei mir das Punktesystem jetzt auch nicht völlig schlüssig ist- also wieviel Punkte ich gerade habe- keine Ahnung *g*)

Das könnte stimmen. Als ich in der Schwangerschaft wild kotzend monatelang im Krankenhausbett lag, da habe ich mir nur gewünscht, dass die Übelkeit aufhört. Ich habe mir manchmal vorgestellt, wie toll es wäre, aufzustehen, zu duschen, sich anzuziehen und in die Uni-Bib. zu gehen um dort für die Abschlussprüfungen zu lernen.

Zur Zeit ist das Lernen für genau diese Prüfungen ungefähr das letzte wozu ich Lust habe, wenn ich morgens aufstehe.

Aber hier mal eine aktuelle Wunschliste ans Universum. Wenn ich das hätte, dann wäre ich wunschlos glücklich:


-ich will das Studium endlich abschließen- (am liebsten ohne diese Prüfungen noch machen zu müssen. Bald ist Oktober- da kommt meine Prüferin aus ihrer Elternzeit wieder und die Prüfungszeit beginnt. puuh.)

-endlich mal eine 3 Zimmer Wohnung hier in der Gegend finden. Altbau soll es sein und bezahlbar. (700Eur/warm). Das ist wirklich krass mit den Kreuzberger Mieten....  vor uns liegt ein weiterer Winter auf 54qm, mit einer sauhohen Heiznachzahlung. Ah mensch.

-eine Nähmaschine die ein bisschen mehr kann als die dauergeliehene und treue Pfaff 1222. Sie soll paar Zierstiche nähen aber genauso zuverlässig sein- und vor allem soll sie meine sein und jemand nettes soll sie mir eines Tages vor die Tür stellen- weil irgendwie schaff ich es nicht unser weniges Erspartes da reinzuinvestieren.

- die Pfunde die ich letztes Jahr plötzlich so angefressen habe sollen wieder verschwinden. (und da gibt es ja das ausgeklügelte Sportprogramm, der Freundin und mir- und wir waren so gut, so diszipliniert, so ausdauernd und so selbstzufrieden- aber plötzlich tun meine Knie so weh beim Joggen. Gestern haben wir nach 3/4 der Strecke abgebrochen und ich bin so wütend. Jetzt versuchen wir es erstmal eine Zeit mit anderem Sport. Aquajogging oder so ein knieschonender Scheiß, Pilates, Yoga...)

Das wars auch schon. Sonst bin ich uneingeschränkt und wunschlos glücklich- weil eigentlich ist alles ganz toll und uns fliegt zur Zeit alles nur so zu- und das Kind ist da und so toll und gesund-

alles ist gut.
Also die Wünsche sind nicht so wahnsinnig dringend.

Montag, 6. September 2010

Flohmarkfunde am Sonntag


Da das Kind gerade anfängt Mittagsschlaf ausfallen zu lassen- was den Vorteil hat, dass sie um 19Uhr ins Bett will und sofort einpennt- was den Nachteil hat, dass sie um 6:30Uhr wieder aufstehen will- bin ich gestern sehr pünktlich auf dem Flohmarkt gewesen. Viele Leute waren erst dabei ihre Stände auszupacken- und das ist ja nunmal die beste Zeit.
Gekauft habe ich ein grünes Auto für das Kind (50cent).
Traumhafte Schuhe (9Eur)- für meine kleine Schwester (die hat so Prinzessinenfüsse in Größe 37) - die Schuhe sind wie für sie gemacht.
Zwei Stempelsets (jeweils 1Eur).
Und eine Kassettenbox (50cent)- die ich aber gleich heute Nachmittag auf die Strasse stellen muss- weil R. hat gesagt- die geht gar nicht.
Dann noch ein bisschen Stoff (3Eur) und einen Wollpullover (6€ur) für mich, Traumgummistiefel für den Frosch (7€)... ein guter Flohmarkttag.
Gibt es in Berlin eigentlich neben Mauerpark und Ankonaplatz (so sieht nämlich mein Sonntagvormittag aus) noch andere nette Flohmärkte? Auf dem Boxhagener Platz sind so viele Händler, find ich- ich freue mich über Märkte mit vielen Klamotten, Stoffen und Kindersachen. Habt ihr Tipps?


Was habt ihr so am Wochenende auf dem Flohmarkt gekauft?


Den Nachmittag haben wir übrigens komplett draussen in der Sonne verbracht und kamen alle ganz glücklich, fertig und gut durchgelüftet heim. Perfekter Sonntag.

Samstag, 4. September 2010

Sexueller Missbrauch II

Vor einigen Wochen, habe ich schon einen Post zu sexuellem Missbrauch an Kindern reingestellt.
Ich wurde seit dem öfters gebeten noch etwas darüber zu schreiben, was ich heute mal machen möchte.
Wie schon geschrieben, habe ich mich mit Prävention durch Bilderbücher beschäftigt und am Ende meiner Arbeit festgestellt, dass es da wirklich viel Mist gibt.
Natürlich kann ich hier eine Liste von "sinnvollen" und "schrottigen" Bilderbücher reinstellen (das mache ich auch gerne bald), aber ich finde, es ist wichtiger, Euch ein Gefühl dafür zu geben es selbst beurteilen zu können.
Wie schon beim letzten mal ist es diesmal auch so, dass ich der lesefreundlichkeitshalber keine Fußnoten benutze- . Wen es interessiert, dem reiche ich die Belege gerne nach.


Also, heute will ich was über Prävention schreiben.
Es gibt Täter und Täterinnenprävention, die total wichtig ist und in die leider viel zu wenig Geld investiert wird.
Es gibt in Berlin ein Projekt "Kein Täter werden" das mit Tätern und mit potentiellen Tätern zusammenarbeitet. Die Wartelisten hierfür sind sehr lang- das heißt es gibt viele Menschen die sich gerne helfen lassen würden, aber keine Gelegenheit dazu bekommen.


Ich beschäftige mich  hauptsächlich mit Opferprävention.
Bei Prävention unterscheidet man zwischen drei Formen.
-Primärprävention - also hier, die Verhinderung des Missbrauchs.
-Sekundärprävention - das möglichst frühzeitige Aufdecken und Unterbrechen des Missbrauchs.
-Tertiärprävention - das Ziel ist, Folgeschäden die durch den sexuellen Missbrauch entstanden sind zu lindern.


Es gibt passende Bilderbücher für jede der drei Präventionsformen. Man sollte sich also bei der Auswahl des Buches bewusst darüber sein, dass es da Unterschiede gibt und was man  eigentlich sucht.

Inhaltlich möchte ich hier vor allem auf Primärprävention eingehen. Ich bin Erziehungswissenschaftlerin und keine Psychologin.
Man unterscheidet heute bei der Primärprävention von sexuellem Missbrauch an Kindern zwischen dem traditionellen (also veralteten) Präventionsmodell und dem modernen (also dem "überarbeiteten und überdachtem" Präventionsmodell).

Das traditionelle Präventionsmodell ist das, was wir wohl alle kennen. Was es schon in unserer Kindheit gab und was die meisten Eltern einfach heute noch "nutzen".
Diese Prävention arbeitet mit Abschreckung. Es ist eine Art Verbots- und Gebotsprävention die mit Risikovermeidungsstrategien arbeitet.
"Nimm keine Süßigkeiten von Fremden an", "Geh nicht mit Fremden mit", "Geh nicht durch den Wald", "Sei zu Hause, bevor es dunkel wird".
Diese "Warnungen" verunsichern Kinder, da sie meistens nicht darüber informiert werden, warum sie sich vor den fremden Männern in acht nehmen müssen.
Doof ist es aber vor allem auch, weil diese Warnungen suggerieren, dass man demzufolge allen Erwachsenen die man kennt vertrauen kann.
Die traditionelle Prävention vermittelt also einfach falsche Infos, übt Kontrolle aus, erzeugt Abhängigkeiten, ruft Verwirrung und Angst hervor.
Besonders schwierig daran ist, dass die Verbote indirekt die Verantwortung für den eigenen Schutz alleine den Kindern übertragen.
Das heißt, die Überlegenheit der Täter und Täterinnen gegenüber den Kindern wird verkannt und den Kindern wird suggeriert, dass sie durch irgendein Verhalten einen sexuellen Übergriff abwehren könnten.
Natürlich ist da auch nicht alles falsch dran. Aber es ist wichtig, dass man nicht in dieser Art von Prävention stecken bleibt.


Moderne Prävention zielt darauf, die Kinder selbstständig in ihrer Beurteilung von Situationen zu machen und das Selbstvertrauen so zu stärken, so dass Kinder sich trauen sich aus Situationen herauszubewegen, wenn sie ihnen suspekt erscheinen.
Denn- so in Kurzversion: Gegen die Täter, die Kinder auf der Straße abgreifen, kann das Kind sich eigentlich überhaupt nicht wehren, da die Erwachsenen viel stärker sind als ihre Opfer.
Die allermeisten Täter (über 90%) sind aber dem Kind schon lange vor der Tat bekannt und der Missbrauch erfolgt oft schleichend. Die Kinder sollten also eher für diese Situationen gerüstet sein.

Moderne präventive Arbeit ist also integriert in eine allgemeine identitätsstärkende Erziehung- sie stellt also gar nicht beharrlich die Gefahr des sexuellen Missbrauchs in den Mittelpunkt, sondern besteht einfach aus dem Alltag der Kinder.
Ich zähle Euch jetzt mal die wichtigsten Präventionsziele auf- aber mir ist wichtig an dieser Stelle nochmal zu sagen, dass Prävention die sie ausschließlich an die potentiellen Opfer richtet, nur begrenzt tauglich ist.


Also sinnvolle Präventionsziele von sexuellem Missbrauch an Kindern sollten sein:


1. Stärkung der Intuition
In der Analyse von TäterInnenstrategien wird deutlich, dass TäterInnen ihre Opfer meistens manipulieren und versuchen, ihnen eine falsche Einschätzung der Situation aufzudrängen. TäterInnen, denen es gelingt, die kindlichen Gefühle umzudeuten und zu verwirren, haben es leichter, das Opfer unter Druck zu setzen.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Kinder lernen, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen. Kindern, die es gewohnt sind, dass ihre Gefühle respektiert werden, die sich in ihren Gefühlen gar bestärkt wissen, fällt es leichter, die verwirrende Situation der Manipulation seitens des/der TäterIn zu verlassen.
Kinder, die gelernt haben, auf ihre Gefühle zu vertrauen, besitzen auch die Fähigkeit, angenehme von unangenehmen Berührungen zu unterscheiden.
Da TäterInnen den Übergriff oft planvoll aufbauen, ist der Übergang von verwirrenden Grenzüberschreitungen zum Missbrauch oft fließend und für Kinder nur schwer zu durchschauen.
Deshalb sollten Kinder ,komische’ Berührungen, wie sie TäterInnen in der Annährungsphase einsetzen, erkennen und den dadurch ausgelösten Irritationen vertrauen. Dies würde im besten Fall bedeuten, dass sich das potentielle Opfer der Situation schon zu Beginn entzieht und so die TäterInnenstrategien durchkreuzt.
Zu diesem Zweck ist es notwendig, die Kinder nicht mit diffusen Erklärungen schonen zu wollen, sondern Berührungen und sexuelle Handlungen deutlich zu benennen. Dabei sollten Begriffe zur Sprache kommen, die den Kindern vertraut sind. Das meint jedoch nicht, dass im Detail über sexuelle Handlungen zu sprechen wäre, da dies Kinder überforderte.
Und das fängt schon im Kleinen an: "ah komm, das hat gar nicht wehgetan" oder "doch, dass schmeckt gut" oder "es ist nicht zu warm, es ist kalt" oder "da brauchst du doch keine Angst zu haben" oder oder oder... oft sind die Eltern emsig damit beschäftigt, die Empfindungen ihrer Kinder nicht zu stärken sondern den Kindern das Gefühl zu geben, sie könnten Situationen nicht richtig einschätzen.
Ich glaube überhaupt ist das das zentralste Ziel bei der Eltern-Kind Beziehung überhaupt und auch bei der Prävention zu sexuellem Missbrauch. Das Kind zu stärken. Es soll seinem Bauchgefühl trauen können dürfen. Dass das nicht der einfachste Weg ist im Zusammenleben mit Kindern mag für sich für viele Eltern so anfühlen- aber dann sollten die Eltern mal ein bisschen darüber nachdenken.


2. "Gute" und "schlechte" Geheimnisse
Ein Punkt, bei dem die Intuition der Kinder besonders gefordert ist, ist die Fähigkeit zur Unterscheidung von so genannten ,guten’ und so genannten ,schlechten’ Geheimnissen. Viele TäterInnen bezeichnen den sexuellen Missbrauch vor ihrem Opfer als Geheimnis, um so das betroffene Kind unter Druck zu setzen. Da Geheimnisse für sich zu behalten als Zeichen von Reife gilt, können so die Opfer daran gehindert werden, sich Hilfe zu holen.
Aus diesem Grund sollte man Kindern den Unterschied zwischen ,guten’ und ,schlechten’ Geheimnissen beibringen. So sind Geheimnisse, die positive Gefühle auslösen, wie beispielsweise eine Überraschung oder ein Geschenk ‚gute’ Geheimnisse, die man für sich behalten darf. Geheimnisse jedoch, die mit Drohungen verbunden sind und negative Gefühle verursachen, sind ‚schlechte’ Geheimnisse und sollten weitererzählt werden.
Bereits Vorschulkindern Erlebnismöglichkeiten zu bieten, in denen sie den Unterschied zwischen ‚guten’ und ‚schlechten’ Geheimnissen erlernen können, ist ein unerlässliches Präventionsziel.
 
3. Widerstand und Ungehorsam
Aus dem Präventionsziel des Vertrauens auf die eigenen Gefühle folgt das Ziel, Kinder zum Widerstand und Ungehorsam zu ermutigen.
Bei den Strategien der TäterInnen, vor allem bei denjenigen, die aus dem sozialen Nahraum der Kinder stammen, finden so genannte ‚Testrituale’ statt, mittels derer ergründet werden soll, wie selbstsicher ein Kind ist und wie weit der/die TäterIn gehen kann. Zudem verlangen TäterInnen häufig von ihren Opfern Gehorsam, indem sie ihre überlegene Stellung als Erwachsene nutzen.
Kinder erleben täglich, mit welcher Selbstverständlichkeit Verwandte oder Bekannte ihrem eigenen Bedürfnis nach Körperlichkeit Ausdruck verleihen, ohne auf entsprechende Signale der Kinder zu achten. Für Kinder scheinen andere Regeln zu gelten als für Erwachsene. Gerade dort, wo Kinder geschützte Räume erleben sollten – in der eigenen Familie oder im nahen sozialen Umfeld – geschehen die meisten Übergriffe. Es reicht nicht aus, den Kindern immer wieder zu sagen, dass sie zu unangenehmen Berührungen ,Nein’ sagen dürfen. Kinder sollten die Möglichkeit haben, dieses ,Nein’ als Ausdruck für eine Vielfalt von Widerstandsformen, die es zu erwerben gilt, auch in vertrauten Beziehungen einzuüben und bestätigt zu wissen
In der Konsequenz erfordert dies für beide Seiten, sich Grenzverletzung zu stellen und sich beispielsweise zu entschuldigen, damit so deutlich wird, dass Verantwortung trägt, wer Grenzen verletzt. Kinder haben das Recht der Selbstbestimmung über den eigenen Körper, das Recht, Zärtlichkeiten anzunehmen oder zurückzuweisen. Als Maß zählt hier einzig die Wahrnehmung des Kindes und nicht die der Erwachsenen. Aber Situationen, in denen Kinder sich gegen Umarmungen, Liebkosungen und Küsse wehren, werden meist von Erwachsenen belächelt. „Manchmal führt die negative Reaktion des Kindes sogar zu Ungehaltenheit über die Abwehr.“ Notwendig wäre stattdessen eine bewusste Unterstützung der gelegentlichen Abwehr der Kinder, auch wenn es sich um scheinbar harmlose Situationen, wie den Kuss einer Tante, handelt.
Und in der Praxis bedeutet dass, dass mein Kind  z.B. niemandem die Hand zur Begrüßung geben muss, wenn es das nicht will. Nicht weil ich denke, dass „Handgeben“ etwas intimes ist, sondern, weil es eine gute Übung ist. Und auch, weil ich es wichtig finde, dass sie das für sich entscheiden darf.
Wir üben das alles ständig. Das Kind will gekitzelt werden, das mach ich- aber sobald das Kind sagt: „Aufhören!“ Höre ich auch auf. Einfach um es ganz selbstverständlich werden zu lassen, dass das Kind total über einen Körper entscheiden darf. Ich sage auch manchmal: „Hast du Lust mir einen Kuss zu geben?“ Und das Kind hat oft Lust- aber wenn es mal keine hat, würde ich nie sagen: „oooh- jetzt bin ich aber traurig“ Auch nicht zum Spass. Wegen dem Üben halt ;-) Ich muss das übrigens genauso üben. Mir fällt es selbst schwer in bestimmten Situationen "Nein" zu sagen- also das Kind zu unterstützen. Unsere Nachbarn z.B. kennen und mögen das Kind schon lange. Immer wenn Sie uns treffen halten wir ein Schwätzchen. Ich merke in letzter Zeit, dass das Kind zwar irgendwie diese Begegnungen geniest- aber sich auch davor fürchtet. Ihr wird im Gesicht rumgestreichelt, über den Kopf getätschelt- alles total lieb gemeint- aber ich merke, dass ihr diese Berührungen unheimlich sind- und irgendwie schaffe ich es trotzdem nicht mal nett zu sagen, dass sie das lassen sollen. Wir üben...

Edit vom 6.09: Und ich finde, dazu gehört auch, dass das Kind in anderen Situationen klar "Nein" sagen kann und wir das versuchen so oft wie möglich zu respektieren. Und ich würde auch nie soetwas sagen wie: "Aber ich bin der Erwachsene und du das Kind, und das ist der Grund, weshalb ich das jetzt bestimmen darf." Dann erklär ich lieber und rede mir den Mund fusselig-


4. Unterstützung
Ein Kind, das in der Situation des Missbrauchs den Mut aufbringt, sich einem Erwachsenen oder dem eigenen Umfeld gegenüber zu offenbaren, erfährt häufig negative Reaktionen. Dies geschieht in Form von Schuldzuweisungen, vor allem aber dadurch, dass man ihm keinen Glauben schenkt. Und auch die TäterInnen bauen darauf auf, dass einem Kind niemand glauben wird.


5. Sexualerziehung
Gerät Sexualität zu einem Tabuthema, wird ein zentrales Moment präventiver Konzepte sabotiert: Ein Kind kann nur dann einen Erwachsenen um Hilfe bitten, wenn es spürt, dass es darüber reden darf. Dabei ist es wichtig, dass Kinder schon frühzeitig über einen Wortschatz verfügen, mit dem sie Geschlechtsorgane benennen können.
Die Annahme, dass ein Kind möglicherweise mehrere Erwachsene um Hilfe bitten muss, bevor ihm geglaubt wird, spiegelt in der Tat die Realität dessen wider, was die Opfer sexuellen Missbrauchs häufig erleben. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dem Kind zu vermitteln, dass es sich bei mehreren Menschen Hilfe holen darf und soll: „Sie brauchen die stetige Zusicherung, dass sie mit dem, was sie erlebt haben, ernst genommen werden.“
Ein weiterer Grund, weshalb sich manche Kinder nicht ihren Eltern bzw. Bezugspersonen anvertrauen, ist, dass sie befürchten, diese zu überfordern. Sie ahnen, dass Mutter oder Vater bzw. ErzieherIn diesem schweren Problem möglicherweise nicht gewachsen sind.
Für meine zweijährige Tochter heißt es: sie kennt ihre Scheide, weiß wo der Po ist,  kennt  den Penis von R. - sie hat das alles schon gesehen und sie stellt uns  Fragen darüber. Dass es wehtun kann wenn man was in die Scheide steckt, oder wenn man am Penis zieht- darüber haben wir  geredet.
Andere Sexualaufklärungen kommen dann nach und nach.

 
5. Kinder haben niemals Schuld
Kinder haben niemals Schuld an sexuellem Missbrauch. Auch wenn sie Geschenke angenommen haben oder angeblich die/den TäterIn ,provoziert’ haben. Die volle Schuld liegt stets bei der/dem TäterIn. Eine wesentliche TäterInnenstrategie besteht darin, Schuld und Verantwortung für die Tat den Kindern aufzubürden, um sich selbst vor Strafverfolgung zu schützen. Kinder, die sich schuldig fühlen, schweigen eher über das Erlebte. Eine Ursache für Schuldgefühle kann beispielsweise darin liegen, dass das Kind sich für den ,Familienunfrieden’ verantwortlich fühlt, der aufgrund von Gegenwehr gegen den Missbrauch entstehen könnte.





Also, eins kann ich schonmal sagen: ALLE Bilderbücher zu sexuellem Missbrauch, in deren Titel: "Fremder" vorkommt (und das sind ca. 70%) können in den Müll. Da gibt es ganz besonders schreckliche und auch nur ziemlich schlimme.
Und alle Bilderbücher die mit "Pass auf" oder "Vorsicht" anfangen (20%) können hinterher.

Richtig gut finde ich zur Primärprävention Bilderbücher, die den Körper zeigen und/oder schöne und blöde Gefühle thematisieren.

Da kann man nicht viel falsch machen- aber viel richtig.

Über die Bücher die explizit den Missbrauch thematisieren schreibe ich bald.


Es ist  nur eine gekürzte Fassung- der Text wirft wahrscheinlich mehr Fragen auf als er Antworten gibt- aber ich glaube, dass ein solcher Blogeintrag auch nur als Denkanstoß dienen kann.

Donnerstag, 2. September 2010

Die Geburt

Das Kind ist groß. Zwei Jahre und fast zwei Monate alt. Und das zeigt sich darin, dass sie Geschichten aus ihrer frühen Kindheit hören will. "Als ich ein klitzekleines Baby war....".

Also haben wir uns gestern im Bett aneinander gekuschelt und ich habe erzählt: " Als du ein klitzekleines Baby warst, hast du in meinem Bauch gewohnt- der war damals soooooo groß und du bist dort im Fruchtwasser geschwommen. (auf dem Bild ist das Kind 25 Wochen im Bauch)

Dann als du groß genug warst und raus wolltest sind wir ins Geburtshaus gefahren. Da war eine Hebamme und die hat dir geholfen aus dem Bauch zu schlüpfen".
Das Kind: "ja, durch einen langen Tunnel und durch ein ganz kleines Loch."
Ich: *schluck* Ich meine, okay, dass sie dabei war weiß ich schon....und ich meine- ist ja auch noch nicht so lange her.....
Ich habe mir auch überlegt, ob es einfach schlüssig ist, dass man aus dem Bauch durch einen Tunnel kommt....mhm. Ich weiß nicht.

Jedenfalls weiß sie bescheid. Und ich hatte Gänsehaut- meint ihr Sie erinnert sich?

Dann hat sie mir noch erzählt: "Und dann habe ich so gekuckt und gedacht: Oh Du bist aber schick- oh R. der ist aber schick" (Das würde allerdings dagegen sprechen, dass sie sich erinnert, weil nach 36 Stunden Wehen und Geburt war ich eigentlich nicht mehr so richtig schick).


Übrigens findet das Kind gerade "Trösten" total spannend. Dauern tun sich ihre Puppe, die Bauchklötze, die Autos, die Schuhe weh und R. und ich müssen sie in gekonnter Elternweise trösten.
Und das Kind selbst bekommt plötzlich schlimme Krankheiten und wird natürlich auch getröstet: Fieber im Auge, Fieber im Fuss, Fieber im Ohr, die Haare tun weh...das gibts schon ne Menge grausiger Sachen.


Und ansonsten wollte ich noch sagen, dass obwohl ich nichts mehr über Sport schreibe,
dass nicht bedeutet dass ich keinen treibe.
Die Freundin und ich haben uns jetzt mal auf joggen spezialisiert - immer besser werden wir und sind super zufrieden mit uns.

Dienstag, 31. August 2010

Pinselrolle

ich glaube ich steige bald ganz groß in das Maskenbildner-Zubehör Geschäft ein. Nachdem ich jetzt weiß, dass der Traum jedes Maskenbildners eine Pinselrolle ist, bei der Wachstuch mit eingenäht ist, damit die Pinselrolle einfach abgewischt werden kann, habe ich mich da gestern mal dran versucht. Und ausser, dass meine Nähmaschiene sich da sehr wundern muss-über die verschiedenen Stoffstärken- hat es gut geklappt. Prototyp ist fertig.
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Edit:
Übrigens- weil ohhappy mich eben gefragt hat und ich denke, dass es wahrscheinlich noch einige interessiert. Dieses Mohn&Marzipan Label mit dem Vogel habe ich mir  hier bestellt.
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Gestern hatten wir Besuch von einer alten Freundin mit Kind und waren auf dem Kinderbauernhof im Görlitzer Park.
Dort ist es wirklich nett. Hasen, Meerschweinchen, zwei dicke Säue, Schafe, Ziegen, Esel und Enten kann man da bewundern und füttern. Es ist schön matschig- das Kind hat sogar eine Pfütze gefunden, die tiefer war als die Gummistiefel hoch waren. Das war toll und seit dem besitzen wir eine echt hässliche und drei Nummern zu große Jeanshose aus dem Secondhand um die Ecke. :-) (Fotos gibt es leider keine- wirklich schade, denn der Anblick war prima)

Montag, 30. August 2010

Nochmal Knete und Pernilla Stalfelt

Ich finde alle Bücher von Pernilla Stalfelt gut. Die Bücher bestehen überwiegend aus superlustigen Zeichnungen mit kleinen erklärenden Texten. 100% ehrlich und immer echt witzig.


Ihr Buch über Liebe (Wenn Herzen klopfen) ist lustig, herzlich und ehrlich. Und ich finde immerwieder ein super Geschenk für jung und alt.
Das Buch über den Tod (Und was kommt dann) ist erklärend, ungezwungen und kindgerecht. Und das derzeitige Lieblingsbuch unserer 2 Jährigen Tochter ist das Buch über Kacke.
So ein Kack- heißt es und erklärt alles was zu dem Thema interessiert. Ich habe es schon seit paar Jahren im Schrank stehen- aber seit einer Woche lesen wir es 3-10mal am Tag ;-) So ein Kack.



Ich mache ja seit dem Rezept von Frau Liebe die Knete selbst. Denn das Kind kann der Knete nicht widerstehen und muss sie immer mal wieder probieren. Diese hier ist total ungiftig und zudem auch ziemlich salzig- das findet sogar das Kind unlecker.

Am Wochenende waren wir auf den Kindergeburtstag eines prima Einjährigen eingeladen und so haben das Kind und ich am Vormittag noch schnell Knete gekocht und nett verpackt.

Samstag, 28. August 2010

Frühes Karriereende und Haarschneidemodel

da dass Kind ja momentan eine Schläger-Phase hat, haben wir uns überlegt ihr Talent einfach zu fördern und ihr eine Boxerin-Karriere zu ermöglichen.
Die Arbeitskollegin von R. hat uns also einen alten Kinderboxsack ihrer Jungs vererbt.....und megatolle Boxerhandschuhe.

Nachdem der Sack notdürftig an der Balkontür befestigt war, zogen wir unserem Kind die Handschuhe an und machten Sie mit ihrem neuen Opfer bekannt.



Etwa drei Minuten boxte Sie strahlend auf ihn ein- dann wurde plötzlich Ihr Gewissen wach und sie umarmte den Boxsack innig: "Du bist sooooo süß Boxsack." "Boxsack, ich hab dich sooooo lieb"
"Ola, der Boxsack ist mein Freund".



Okay- das wird wohl nichts mit der Umleitung der Schlaglust- dachten wir uns also.

Aber als Sie heute morgen gleich besorgt feststellte: "Es ist kalt auf dem Balkon- der Boxsack braucht ein T-Shirt"- da habe ich Ihre vielversprechend begonnene Boxkarriere völlig abgeschrieben.






Themawechsel

Darf ich vorstellen- meine kleine Schwester N.



Seit einem Jahr wohnt Sie in Berlin (Juhu!) und macht die coolste Ausbildung die ich mir so denken kann. Sie wird Maskenbilderin.
Und weil man als solche neben grausigen Masken, Glatzen, crazy Hochsteckfrisuren, Perücken knüpfen, Monsternasen, usw. auch ganz normal Haare schneiden können muss- sitze, unter anderem ich, alle paar Wochen bei ihr auf dem Frisörstuhl. (Juhu!!!)
Und das ist recht toll, weil sie die Weltbestehaareschneiderin ist- und ungefähr die Einzige die diesen Haarschnitt gut kann.



Und weil ich Sie so toll finde (und auch weil ich es ihr bereits zu Weihnachten geschenkt hatte und über acht Monate gebraucht habe um mich mental darauf vorzubereiten *schäm*) tatata- eine Pinselrolle:

Donnerstag, 26. August 2010

das bisschen Haushalt....

kennt ihr das? Als Verdrängungsmethode fürs Lernen putzt man seine Wohnung....

Unser Haushalt funktioniert ja nach dem Bombenprinzip. Erst schlägt eine Bombe ein und dann braucht man Tage um sich wieder einigermassen durch die Materie zu arbeiten.


VORHER




20 Minuten später





VORHER


und nach dem Aufräumen


Ich weiß wohl, dass es Menschen gibt (also z.B. meine Oma) - da ist es immer gleichmäßig aufgeräumt. "Das mach ich mal eben schnell" sagt sie und schwups ist es wieder ordentlich.
R. und ich haben mindestens einmal im Monate eine Krisensitzung auf der wir uns überlegen, wie wir vorgehen um diese Bomben zu vermeiden. In der Theorie sind wir auch beide sehr ordentliche Menschen mit einem strukturierten und oragnisierten Alltag.

Jedenfalls, als ich dann so schön dabei war mit dem Ablenken und dem Haushalt, da habe ich noch ein Brot gebacken



Und einen Kuchen, mit Pflaumen, die das Kind und ich heute um Mitternacht entkernt haben. Das Kind macht nämlich seit 3 Tagen folgendes: Mittagsschlaf fällt aus, sie will um 19Uhr ins Bett, schläft innerhalb von Minuten ein und wacht dann ausgeruht und fröhlich gegen 22Uhr auf. So um 1 Uhr ist sie dann wieder gewillt weiterzuschlafen- bis um 8.30Uhr der Bruder auf Zeit kommt und sie durch das Klingeln geweckt wird.
Aber ich glaube heute hat sich dieser neuer Lebensstil wieder gewandelt- es ist 00:30Uhr und das Kind schläft seit 19Uhr tief und fest. Puuh.

Also Kuchen


eigentlich finde ich zu Pflaumen geht nur Hefeteig- da aber keine Hefe im Haus war musste eine Alternative her. Bisschen zu süß und zu fettig- aber schon in Ordnung.






Jede einzelne Pflaume wurde vom Kind behutsam auf dem Teig drapiert. Das hat sicher 20 Minuten gedauert. In der Zeit war der kleine Bruder auf Zeit emsig damit beschäftigt sich den Gummistiefel anzuziehen. Hat leider nicht geklappt- aber er war auch nicht frustiert. Sobald der Kuchen fertig belegt war- stellte er den Gummistiefel fein säuberlich auf die Pflaumen und krabbelte davon.





das was da so eklig obendrauf aussieht ist Baiser- lecker.




Dannach habe ich noch aus diesen Zutaten


einen Auflauf gekocht



Weil wir nun wirklich keine Lebensmittel mehr hatten, die ich irgendwie verarbeiten konnte, habe ich an einer kleinen Überraschung gewerkelt

die Idee mit den Wimpeln ist nicht von mir- ich habe sie schon öfters im Netz gesehen- zuletzt bei fijn


und unsere neuen Haustiere- die Urzeitkrebse bespasst.
Ich weiß- ihr seht nur ein großes Glas mit trüben Wasser.
Aber da drin tummeln sich hunderte kleine Urzeitkrebschen. Zum ersten mal hatte ich eine solche Zucht mit 10 Jahren. Es gab sie damals im Yps-Heft.
Nun wollte ich sie nochmal für das Kind aufleben lassen- aber ich fürchte sie sieht soviel wie ihr- ein Glas mit trüben Wasser. Wenn ich ihr erzähle, dass da kleine Tierchen rumschwimmen- lächelt sie mich nur seltsam an. Na ja, die wachsen ja noch.
Übrigens hatte ich jetzt, im Gegensatz zu der Zeit als ich 10 Jahre alt war, ganz schöne skrupel so lebendige Tierchen einfach in so einem Einmachglas zu halten- aber als ich gelesen habe, wo ihr natürlicher Lebensraum ist, dachte ich, dass sie es in so einem Glas sicher nicht schlimm finden. Die wohnen nämlich gerne in solchen Salzauffangbecken- in denen man das Wasser verdunsten lässt um dann das Salz zu gewinnen. Ich meine, dass ist ja nun auch kein aufregender Lebensraum. Und Salz habe ich ihnen ins Einmachglas auch reichlich getan.

Morgen lerne ich dann wieder richtg- versprochen!

Dienstag, 24. August 2010

Wild und bunt

Heute hat es gemütlich gegossen- deshalb haben wir uns drin vergnügt.

Was noch vorsichtig mit zwei Fingersystem begann- sowohl beim Kind- als auch beim kleinen Bruder auf Zeit....





....das entwickelte sich schon sehr bald zu wilden und lustigem Rumgepansche.
Hier habe ich kurz überlegt, warum wir die Kinder nicht einfach nackt ausgezogen haben vor dem Malen....



Es war sehr super. Wir haben sehr viele Handabdrücke gemacht und die Beiden Kunstwerke am Laufenden Band- bis die Fingerfarbentöpfchen leer waren.

Und erstaunlicherweise haben beide Kinder ihre schöne rosige Hautfarbe wiedererlangen können- bei einem gemeinsamen Bad.

Dannach hat der kleine Bruder auf Zeit einen alten Hut anprobiert-


während das Kind die Puppe artgerecht in der Wohnung umhergetragen hat.




Und am Nachmittag konnten wir doch noch raus.

Montag, 23. August 2010

Wir sind wohl Ökoeltern- und ihr?

seit  Anfang meines Studiums und dem ersten Einzug in einer WG esse ich meistens Bioleensmittel. Unsere Marburger WG wurde geschlossen Mitglied bei Onkel Emma und wir zelebrierten das gemeinsame Kochen und Essen.

Nach dem Umzug nach Berlin standen mir plötzlich zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.

Wir bestellten als WG die Bio-Kiste, kauften in großen Biosupermärkten ein oder auf dem Markt.

Immer hatte ich auch Phasen in denen ich plötzlich Lust hatte durch einen Discounter zu schlendern und mir lauter ungesundes und/oder superbilliges Zeug zu kaufen.
Außerdem finde ich eigentlich auch, dass nicht alles unbedingt Bio sein muss. Keine Kompromisse machen wir bei Milchprodukten und bestimmten Obst und Gemüsearten. (Und seit ich Fleisch esse natürlich auch bei Fleisch).

Nun ist es aber so, dass gegenüber unserer Wohnung eine LPG ist. Das funktioniert ähnlich wie damals bei Onkel Emma, man wird Mitgleid und bekommt dann die Lebensmittel zu einem günstigeren Preis. Ist allerdings nicht so familiär und auch nicht so günstig und auch nicht so hübsch wie bei Onkel Emma. ABER es ist auf der anderen Strassenseite. Also kaufen wir da eigentlich alles ein. (Außer R.s Vorrat an Getränken und Süßigkeiten).

Und wenn ich jetzt in einem Discounter bin, dann spricht mich da nichts mehr an. Ich finde alles leicht eklig. Ich finde sogar die Verpackungen hässlich. Mir macht das Einkaufen keinen Spass und mich lacht nichts mehr an.
Das ist doch blöd- und teuer. :-)


Und wir werden dadurch zu den 08/15 Kreuzberger Eltern, die alle gleich sind.
Must haves sind:

-Bioessen (und zum Einkaufen im Winter muss man als Eltern natürlich HighEnd Funktionskleidungsjacken anhaben- so welche haben wir leider nicht)
-Geburt im Geburtshaus (ja)
-Tragetuch (haben wir)
-Manduca oder Ergo Carrier (haben wir)
-Walkkleidung für das Kind (damit haben wir uns eigentlich zurückgehalten- R. findet das alles so kratzig)
-Ökoschnuller (ja, da gibt es ein Foto mit so einem braunen riesen Schnuller von dem Kind- aber eigentlich fand sie Schnuller schon immer langweilig)
-Weleda Pflegeprodukte (haben wir auch)
-Bernsteinketten die gegen das Zahnen helfen (ich wollte aber R. war dagegen)
-Holzspielzeug (haben wir auch gehabt- im Moment sind wir ja aber gerade auf dem Duplofilm)
-Elterninitiativ-Kita (sind wir angemeldet)

Fällt Euch noch was ein?
Was sind die Must haves für  uns Ökoeltern die wir alle so individuell sind aber alle gleich aussehen und handeln. ;-)
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Edit: ich fühle mich da absolut als Teil von übrigens. Und ich finde Tragen, Stillen, Familienbett, Bioessen und unerzogene Kinder ziemlich gut. Trotzdem muss ich oft darüber lachen.

Ah so und übrigens. R. schnarcht nachts. Und das macht mich manchmal echt sauer und ich kneife ihn.
Jetzt benutzt er gerade die Besser Atmen Nasenstrips. Und ausser dass ich die echt schweineteuer finde wirken sie!!! Er schnarcht noch, aber um einiges dezenter und ich wache davon nachts kaum mehr auf und es ist echt richtig toll. Das ist einfach ein Pflaster mit irgendeiner Verstärkung drin. Das klebt sich der Herr auf die Nase (oder ich ihm, wenn er schon schläft und es vergessen hat). Und dann öffnet es ein bisschen die Nasenflügel. (Ich denke es würde sich auch eim Sport gut machen, oder bei einer Erkältung).
Das macht mich sehr froh.

Sonntag, 22. August 2010

Unerzogen?

als das Kind geschlüpft ist, da war uns eigentlich nur das mit dem Familienbett schon klar. Und alles andere ergab sich dann einfach durch den Umgang mit ihr und durch Gespräche untereinander.

Zu merken, dass sie wirklich schon ein fertiger Mensch ist, die wenn man sie nur lässt, Entscheidungen für sich trifft, mit denen wir gut leben können erstaunt R. und mich bis heute immer wieder.  Zu merken, dass der Umgang mit einem Kind meistens unbeschwert ist und immer viel einfacher als wir uns das vorher vorgestellt hatten.
Wir finden sie halt einfach toll und der Alltag mit ihr macht uns echt Spass.

Dass sie z.B. alleine entscheidet, wann sie ins Bett geht (und das ist meistens um 21Uhr der Fall- manchmal schon um 19Uhr selten erst um 23Uhr), dass sie gemeinsam mit uns entscheidet, was wir machen oder was wir essen.
Dass sie einfach ein vollwertiges Mitglied in unserer Familie ist und von uns auch so behandelt wird.

Das ist kein Dogma. Manchmal sind wir uns unsicher, manchmal sind wir einfach zu ungeübt, manchmal uneinig und oft auch zu ungeduldig. Ich würde uns jetzt nicht als die völlig überzeugten Antipädagogen sehen. Aber es ist ein Prozess und es macht Spass und fühlt sich richtig an. Und als ich das Unerzogen-Magazin entdeckt hatte, da war ich echt von den Socken. Schwarz auf weiß zu lesen, dass andere Eltern ganz ähnlich denken war echt nett und bereichernd. Wobei wir auch wirklich ziemlich glück haben und in einem Freundeskreis leben, der ganz ähnlich gestrickt ist.

Das Kind und der kleine Bruder auf Zeit fühlen sich meistens wohl, sind oft offen und häufig froh und wir sind größtenteils entspannt (das ist sowieso eines unserer großen Elterndaseinsziele).


So, und jetzt mal was anderes.



Darf ich vorstellen? Unser Hundi. Sie ist 9 Jahre alt und R. und ich bekamen Sie in unsere Obhut, als sie 6 Wochen alt war.
Mittlerweile ist aus dem Tobehund eine ältere Dame geworden.
Übrigens klappt das mit dem Unerzogen bei ihr eigentlich auch recht gut. Zumindest waren viele Sachen, für die wir in der Stadt sehr dankbar sind schon in ihr verankert, als sie bei uns einzog. So hat sie immer große Bedenken uns zu verlieren, läuft so immer ohne Leine und bleibt in unserer Nähe.
Nun war R. mit Kind und Hund einkaufen. Er sagte: "so leg dich hier hin, wir kommen bald wieder raus". Der Hund legte sich hin und wartete.
R. und das Kind gingen also einkaufen und sind dann gedankenverloren aus einem anderen Ausgang wieder raus um dann auf den etwa 10-15 Minuten Fussweg entfernten Spielplatz zu gehen. Dort angekommen bemerkte R. dass ihm irgendetwas fehlte. (Der Hund spielt für gewöhnlich ausserhalb der Umzäunung im Gebüsch, während R. und das Kind sich auf dem Spielplatz vergnügen.)
So hastete er mit Kind wieder zurück zu dem Supermarkt, wo der Hund- schon etwas ungeduldig immer noch davor wartete.

Okay- einmal ist keinmal.

Als aber R. heute aufbrach um mit dem Hund spazieren zu gehen und dann nach 3 Minuten klingelte: " Du, ich habe den Hund vergessen, kannst du ihn mir mal runterschicken"
... da dachte ich- was ein Glück kann das Kind reden und macht auf sich aufmerksam. R. wird irgendwie bedenklich alt mit seinen 32 Jahren.

Freitag, 20. August 2010

kleine Türen für kleine Leute

kleine Türen für kleine Leute finde ich ziemlich einfallsreich.
Wenn wir nicht in einer Mietwohnung wohnen würden, hätten wir morgen auch sowas.

Bild und Idee habe ich hier gefunden.



Ansonsten war ich gestern mit der Freundin joggen und wir waren guuuuuut. Eigentlich war sie besser und hat mich super angetrieben. Wir sind jedenfalls beinah meine Originalstrecke gelaufen, die ich geschafft habe, als ich noch regelmäßig gelaufen bin. Was toll ist, weil seit dieser Zeit 1 Jahr Magisterarbeitschreiben, eine Schwangerschaft in der ich nur gekotzt habe, bis zum 7. Monat im Bett lag und 15 kg abgenommen habe und 2 Jahre Kinderalltag hinter mir liegen.
Wir waren ziemlich überrascht und sehr stolz.

Zu Feier des Tages bin ich heute gleich nochmal ins T9 um dort den Fatburner-Kurs zu absolvieren. Der war eigentlich echt recht gut und bestand größtenteils aus Stepaerobic. Ich bin nur ein- bis zweimal vom Stepper runtergefallen und habe ansonsten recht gut ausgehalten. Nur eins frag ich mich- warum muss man in so einem Kurs immer diese Schrittfolgen auswendig lernen- ich will da einfach nur stupide sporten mit lauter und gruseliger 90er Jahre Musik im Ohr. Ich will nicht für einen Tanzauftritt üben.
Jedenfalls war ich ganz dankbar dass ich mich bei diesem Teil der Stunde nicht im Spiegel betrachten musste.

Mittwoch, 18. August 2010

Schnittvorlage für den perfekten Rock

Ich würde mir gerne einen Rock nähen.
Einen mit einer schlichten Form, der bis zu den Knien geht. So einen unter dem man gut eine Leggins anziehen kann und der bei Größe 42/44 immer noch nett aussieht.

Kennt jemand unter Euch ein gutes Schnittmuster?

Ich bewege mich ja auf neuen Pfaden- denn Kleidung habe ich bisher nur für das Kind genäht und auch da, beschränkt sich das ganze auf Schürzen und Pullunder.

mit zwei Jahren, einem Monat und zehn Tagen

....ist man schon ein ganz schön schlaues Ei.

-das Kind spricht- schon beinah wie ne Große. Sie kann schon alles sagen und benutzt Redewendungen.

-sie singt gerne und viel  und laut und denkt sich Texte alleine aus. "Was soll ich jetzt singen?"

-wir schlafen alle in einem Bett und keiner von uns kann sich vorstellen, dass es jemals mal anders sein wird (also wird es sicherlich- aber das kann noch bisschen dauern.)
-das Kind wird noch immer gestillt. Nachts, tagsüber, zwischendurch. Mal finde ich es gut und mal wünsche ich mir, dass sie sich endlich abstillt.
-sie lässt sich gerne Bücher vorlesen. Schon immer und immer sehr konzentriert und aufmerksam. Wir organisieren immer wieder Neue und sie kann nach einmaligem Lesen beinah alle Sätze beenden. Lieblingsbücher sind die Wimmlinger Geschichten von Rotraut Susanne Berner, alle Bücher in denen es um Körperteile geht, viele Bücher von Axel Scheffler und  Julia Donaldson, Klopf an von Anna-Clara Tidholm, Bücher von Antje Damm usw.
- sie tanzt gerne
-sie ist ganz wild und findet  seit einigen Wochen Schlagen und geschlagen werden ganz spannend. (also bei beiden Varianten sind wir natürlich nicht beteiligt.) Im Urlaub haben sich die Kinder fast alle einen riesen Spass daraus gemacht, sich gegenseitig zu hauen. Sich gegenüberstehend und sich volle Lotte und immer abwechselnd auf den Kopf zu schlagen. Und dann dieser amüsierte, interessierter Gesichtsausdruck dabei. Meine Mutter, die eine private Kinderkrippe leitet und sich also bestens mit dieser Altersgruppe auskennt ist der Meinung, dass diese Phase beinah alle Zweijährigen durchmachen. Kennt ihr das auch? Wir haben schon alle Reaktionen darauf durch. Irgendwie habe ich auch den Eindruck dass Schimpfen da sinnlos ist. Wenn das Gegenüber alt genug ist, sagen wir sowas wie: "ihr sollt das bitte nur solange machen, wie es beiden Spass macht und euch gegenseitig sagen, wenn es genug ist." Das klappt auch recht gut.
Wenn das geschlagene Kind aber jünger ist, oder sich einfach aus anderen Gründen nicht wehren kann bin ich etwas ratlos. (Der kleine Bruder auf Zeit ist wirklich der leidtragende. Wir gehen natürlich sofort dazwischen- aber das hauen kommt so plötzlich und unerwartet, dass er mir wirklich leid tut).Tipps?
-sie ist wirklich trocken- auch nachts. Das finde ich wirklich unglaublich wie einfach das ging. Und wirklich kaum Unfälle. Vielleicht 4 oder 5 mal nasse Hose seit 3 Monaten.nur vor öffentlichen Toiletten hat sie Angst. Vor allem vor den Hochmodernen, da geht die Spülung plötzlich an, die riechen so komisch. "Sofort an den Baum Pipi machen" sagt dann das Kind energisch. Okay.
-sie kuschelt gerne.
-sie sitzt kaum mehr im Kinderwagen. Sie läuft lange Strecken, fährt Laufrad und seit neustem findet sie es auch toll den Puppenwagen zu schieben. Und super gerne reist sie auch im Manduca.
-Lieblingsessen zu Zeit sind Maiskolben.
-sie sagt immer, wann sie ins Bett möchte. "So, ich geh jetzt ins Bett. Komm Zähneputzen!" verkündet sie und ist dann auch nicht mehr davon abzubringen. Seit einiger Zeit fragen wir sie immer, ob sie ins Bett will. Manchmal sagt sie nein, dann warten wir einfach noch 20min und fragen sie dann. Irgendwann sagt sie dann immer ja. Ich finde Schlafen und Essen sind Sachen, über die sie selbst bestimmen kann. Und unser Vertrauen in Sie wird total bestätigt.
-seit 2,5 Monaten ist R. nun zu Hause und ich lerne an den Vormittagen. Erstaunlich wie sehr sich das Verhältnis von R. und dem Kind verändert hat. Dabei haben sie schon immer viel gemeinsam unternommen. Aber nun habe ich wirklich das Gefühl, dass wir beiden zwei völlig gleichwertige Bezugspersonen sind und das finde ich wirklich super schön.
-sie liebt den kleinen Bruder auf Zeit sehr und ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, wie das sein wird, wenn die Beiden- wie grob geplant- ab november in die Kita gehen.(in zwei verschiedene)


Dienstag, 17. August 2010

Müllmann

Gestern war nicht so mein Tag- im großen und ganzen. Auch wenn es wirklich schöne Momente gab.

Für eine Freundin soll ich den polnischen Teil einer Broschüre über Gedenkstättenpädagogik, die sie rausbringen wird (200Seiten) korrektur lesen. Da unser Drucker seltsam streikt (er macht alle paar Buchstaben eine senkrechte Lücke. Ich habe schon Druckköpfe gereinigt und neu justiert- was will der von mir?) bin ich in einen Copyshop. Das letzte mal war ich da drin im September 2007, als ich meine Magisterarbeit nach 3 durchgearbeiteten Nächten ausdrucken und binden ließ um sie dann 5 Minuten vor Abgabe an der FU abzuliefern.
Jedenfalls war mein Plan, dass ich das ganze einfach mal schnell ausdrucke- und 2 Seiten auf eine Seite zusammenquetsche (wie groß diese Kostenersparnis dafür werden würde, hätte ich mir zu dem Zeitpunkt nicht träumen lassen).
Gesagt getan, lässig gab ich meine Bestellung ab und der Drucker begann seine Arbeit. Als ich so wartete entdeckte ich die Preistafel. Und ich wurde bleich. Eine Farbkopie 50cent. Eine s/w Kopie 6cent. Und auf einmal war es mir schlagartig bewusst- die Broschüre war in Farbe. Das ist so ein Moment, in dem bei mir das magische Denken wieder einsetzt. Wenn ich mir nur ganz fest wünsche, dass der Copyshoptyp das ganze in s/w drucken lässt- dann wird es auch passieren.

Ich bezahlte also 50€.

Ich bin so doof.
Vor Wut habe ich dann ein bisschen geweint auf dem Heimweg- weil ist doch fies wenn man so doof ist. Wie üblich rufe ich dann R. an und heule ihm in den Hörer- das hilft irgendwie ungemein.


Abends war ich dann mit einer Freundin zum Sport verabredet. Unser Plan ist, alle Sportstätten die sich in fußläufiger Entfernung von uns befinden zu testen.
Das erste Testobjekt war ein BBP Kurs in diesem äußerst preiswerten Fitnessstudio. Bewegen kann ich mich spätestens morgen überhaupt nicht. Denn ich habe bemerkt, dass ich Muskeln habe-  in Bauch, Beinen und dem Po.

Was mich mit dem Tag gänzlich versöhnt hat, war das Ausklingen des Abends bei einem leckeren Essen mit der Freundin.Und ihr verspätetes Geburtstagsgeschenk an mich.

Aber heute morgen, als ich meine Sportklamotten waschen wollte, habe ich bemerkt, dass sie nicht im Rucksack sind ??? Ich glaube sie haben sich einfach aufgelöst, wegen dem Schweiß.


Ah ja, und zwischendurch habe ich eine Pixiebuchhülle genäht. Ich brauche noch zwei oder sogar drei um die Sammlung des Kindes gänzlich zu verstauen.





Und als spezial am Dienstag will ich Euch dieses hier zeigen.
Ich habe Träääääänen gelacht.

Montag, 16. August 2010

Duplo und Madita-Schürzen

Es scheint am Wetter zu liegen, denn ich habe wieder Lust aufs nähen.
Den Beginn macht eine neue Maditaschürze.
Kind war hochbegeistert- ich find sie nett, aber irgendwie sieht sie zu sehr nach Sonntagskleidchen aus (und wofür braucht man eigentlich solche Klamotten ). Kommt vielleicht in den Shop- mal sehen.



Unser Wochenende war echt schön. Wir haben nur gespielt und gelesen, waren draussen im Regen spazieren und dann haben wir wieder gespielt. Und zwar Duplo- R. und ich sind so begeistert und fühlen uns in unsere Kindheit zurückgebeamt (wobei ich ja Lego hatte- und R. gar nichts).

Einen Teil der Steine haben wir von einer Freundin geschenkt bekommen und vor einer Woche habe ich noch eine riesige Tüte auf dem Flohmarkt gekauft. Ich habe jetzt ein ultimatives Flohmarktgesetz entdeckt: Spielsachen am besten bei Vätern kaufen. Die haben nämlich scheinbar keine Ahnung wieviel die Sachen neu kosten und machen die besten Schnäppchenpreise. Oder aber, sie sind entschlossener die Sachen loszuwerden.
Nun haben wir also schon eine beachtliche Sammlung, aber wir brauchen mehr!!!!! R. wünscht sich lange Klötze um Brücken zu bauen und ich hätte gerne das hier.
Also künftige Flohmarktverkäufer- holt Eure Duplos aus dem Keller, wir kaufen sie alle!!!!!

(Das Kind durfte übrigens auch mitspielen. Ihr liebstes Spiel besteht daraus super hohe Türme zu bauen- die größer sind als sie selbst- und die Duplotiere in den Duplostall zu quetschen. Das mit der Massentierhaltung erklär ich ihr später)